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Der niedrige Wasserstand der Donau macht es Schiffen schwer - im Bild ein Passagierschiff nahe Mariaposching (Niederbayern), das an einer ausgetrockneten Sandbank vorbeifährt.
Die Trockenheit in Nord- und Ostösterreich hat nun auch für die Flusspegelstände erste Konsequenzen. So führt die Donau für diese Jahreszeit so wenig Wasser wie schon seit 100 Jahren nicht mehr, wie Reinhold Godina vom Hydrographischen Dienst in Wien berichtete. Auch die Oberste Schifffahrtsbehörde bezeichnet die aktuellen Pegel als "ungewöhnlich niedrig". Die Schifffahrt kämpft mit ersten Problemen.
Bei einer der Hauptmessstellen der Donau im niederösterreichischen Kienstock ist die langsame Talfahrt der Pegel deutlich feststellbar. Wo sonst ein Mai-Mittelwert von 2,50 Meter registriert wird, ist der Wasserstand allein heute, Dienstag, um einige Zentimeter auf 1,90 Meter gefallen. Ein schneearmer Winter und wenig Niederschläge seit Jänner sind laut Godina die Hauptgründe für die herrschende "Niederwasserperiode", von der nahezu ganz Österreich - aber besonders der Norden und Osten - betroffen ist.
In Korneuburg pendelte sich der Wasserstand am Dienstagnachmittag auf 2,14 Meter ein. Zum Vergleich: Beim Rekordhochwasser im Sommer 2002 zeigten die dortigen Messgeräte bis zu 5,90 Meter an. Nicht anders das Bild in Wildungsmauer nahe der slowakischen Grenze: Wo 2002 bis zu 6,30 Meter dokumentiert worden waren, befand sich der Pegel am heutigen Dienstag bei 1,71 Meter. Kienstock lag mit seinen heutigen 1,90 Metern stolze fünfeinhalb Meter unter dem Wert vom August vor neun Jahren.
Schwierige Zeiten
Für die Schifffahrtsbetriebe könnten - bei anhaltendem Schönwetter - schwierige Zeiten anbrechen. "Wir haben punkto Tonnagenmengen aktuell bereits ein minus von 30 Prozent", sagte Herfried Leitner aus dem Management der Unternehmensgruppe Helogistics Holding GmbH, zu deren Töchtern unter anderem die Erste Donau-Dampfschifffahrtsgesellschaft (DDSG) zählt. Soll heißen: Die Schiffe können ein Drittel weniger Fracht laden als normal. "Die Pegel sind katastrophal im Moment. Wenn wir nicht die volle Abladetiefe erreichen, hat das gravierende Folgen."
"Wir können überall anlegen", es gebe "kein Problem", hieß es bei der niederösterreichischen Brandner Schifffahrt. Die Fließgeschwindigkeit der Donau sei zwar geringer, es herrsche jedoch "ganz normaler Betrieb". Die Fahrpläne würden eingehalten.
Die Reederei Wurm + Köck mit Standorten in Linz und Passau hat seit dem Beginn der Saison Ende April mit Niederwasser zu kämpfen. "Donauabwärts kann es zu Verspätungen kommen", erklärte eine Mitarbeiterin. In der anderen Richtung sei man "relativ flott" unterwegs. Die jeweilige Situation hänge immer von den Schleusen ab. (APA)
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Die Donau ist ein Geschenk an die Menschen, die an ihren Ufern leben, und erlegt ihnen eine besondere Verantwortung auf
Kann es sein,dass die mit der Rheinschifffahrt fusionierte DDSG versucht, mit Rheinschiffen auf der Donau zu fahren.
Die Österreichischen Frächter kommen mit ihrer Flotte anscheinend besser zurecht und beschweren sich eher über die Schleusen.
Die Donau ist und bleibt ein Mittelgebirgsfluss mit stark schwankenden Wasserständen. Es ist schlauer, die Schiffe und das Transportverhalten diesen anzupassen, als den Donaustrom mit Gewalt zu bezwingen zu versuchen.
Pegel Devin/Marchmündung Minimum:
2011 (vorläufig): 127cm
2010: 128cm
Quelle: http://www.shmu.sk/sk/?page=... =ran_sprav und braves tägliches Abschreiben
Am 20.1.2009 waren es übrigens nur 98cm.
Am 28.10.2008 und 9.11.2008 waren es 111cm,
am 1.1.2007 94cm, also 34 cm weniger.
Ein kurzes Jahrhundert.....
Die Wasserstände mögen für den Mai rekordverdächtig niedrig sein. Insgesamt sind sie es nicht und sind wir von Extremniedrigwasserständen weit entfernt. Wenn bei jenen die Schifffahrt aufrecht bleibt, umso mehr dann bei den aktuellen Werten.
Dass Schiffe nicht immer voll abgeladen werden können ist völlig normal, die sind eben so dimensioniert, dass sie Zusatzangebote bei höheren Wasserständen auch nützen können (nicht mit jeder Fracht ist übrigens eine volle Tauchtiefe überhaupt erreichbar bzw. erforderlich). Jedenfalls kein Grund also von "katastrophal" und "gravierenden Folgen" zu reden. Wie sich gezeigt hat, können Schifffahrtsunternehmen auch in solchen Jahren gut verdienen.
der grundwasserspiegel steigt sicher nicht durch die bewässerung, sondern bestenfalls durch den machfeldkanal. ich bezweifel allerdigs, dass der die keller feucht macht.
ihr vorposter durfte vielmehr das marchfeld mit dem tullnerfeld verwechselt haben.
Die Meßwertvergleiche mit 2002 sind ziehmlich für die Katz. In Grein haten wir 2002 einen Pegel von 14,94m und heute morgen ein Pegelstand von 7,13m. Obwohl der Wert um 7,8m niedriger ist entsprechen diese 7,13m aber ziehmlich genau dem Wert der Mittelwassermarke (7,15m).
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