"Polizeiwarnungen"

Android-App warnt vor Polizeikontrollen in Österreich

Zsolt Wilhelm, 10. Mai 2011, 16:06
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    foto: apa/dpa/jens wolf

    Community soll vor Polizeikontrollen warnen

Heimische Entwickler machen populäres Facebook-Projekt mobil - Automatische Filterung nach Priorität

Ein österreichisches Entwicklerteam will heimische Autofahrer künftig per Mobiltelefon über Polizeikontrollen informieren. Die kostenlose App für Android-Smartphones namens "Polizeiwarnungen" befände sich bereits in der abschließenden Phase der Entwicklung, erklärt Projektleiter Christian Haschek gegenüber derStandard.at. Innerhalb der kommenden Wochen werde zunächst eine geschlossene, dann eine öffentliche Beta-Version ausgeliefert.

Community-Projekt

"Polizeiwarnungen" basiert dabei auf der gleichnamigen Facebook-Initiative, bei der User über aktuell gesichtete Kontrollen informieren können. Die kommende Applikation soll die Filterung von relevanten Informationen ermöglichen. Haschek nach feile man etwa seit einem Monat an einem entsprechenden Algorithmus, der die Postings nach Faktoren wie Ort, Bestätigungsgrad, Kategorie (Zivilstreife, Radarmessung, etc...) abfragt und daraus die Wahrscheinlichkeit errechnet, wie aktuell die Meldung noch ist. Mit eingerechnet würden so auch Kommentare und "Likes" der User. Mit der Zeit falle die Anfangswahrscheinlichkeit linear ab, wodurch eine Meldung in der App herunterpriorisiert werde.

Für jedes Bundesland

Ziel sei es, für jedes Bundesland getrennte Meldungen bereitzustellen. Seinen Aufenthaltsort werde man in der App angeben können. Auf Facebook wurden dafür bereits landesspezifische Seiten eingerichtet. "Polizeiwarnungen Wien und Wienumgebung" zählt derzeit etwa 14.000 Mitglieder, der Ableger für Vorarlberg kann mit 50 Nutzern hingegen noch etwas Unterstützung gebrauchen.

Neben der Android-App sei eine eigene Webseite für PC und mobile Endgeräte in Arbeit. Weitere Informationen wollen die Entwickler in den folgenden Tagen über Facebook bekanntgeben. (zw)

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Posting 1 bis 25 von 140
1 2 3 4
Kampfsau
00
17.5.2011, 12:39
Schon mal was von TRAPSTER gehört?

http://tinyurl.com/6frv3vl

Super was erfunden - was es schon gibt!

Trapster funktioniert auf allen Plattformen - sogar(!) auf CrackBerry, Nokia & Co.

pman
 
32
11.5.2011, 13:59
Kompletter Unsinn

Wie wäre es mit einer App, welche die Lenker daran erinnert, sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen zu halten???

Mastermix
03
11.5.2011, 14:39
macht die app ja auch

wenn fahrer lesen, dass auf ihrer strecke kontrolliert wird, halten sie sich an die geschwindigkeitsbeschränkung.

der_gote
24
11.5.2011, 12:25
Gut so, denn die Polizeikontrollen in der derzeitigen Form sind ja

nicht zum disziplinieren (da würden sie sich offen hinstellen) sondern zum abzocken (versteckt hintern Busch oder ähnliches).

Ist meiner Meinung nach so, ist die Polizei sichtbar ist das Verbrechen geringer. Früher hatten wir auch deutlich weniger Kriminalität. Da hast aber wennst in Wien spazieren gegangen bist zumindest zweimal pro Tag eine Streife (zu Fuß oder per Auto) gesehen.

Heute sind die nurmehr im 19. und 18. bei den Villen zu sehen. Oder beim abcashen. Und die Wachzimmer sind zugesperrt.

Das muss man mal einwirken lassen. Die Polizei sperrt sich ein damit keiner unangemeldet reinkann, bitte?

O5
11
11.5.2011, 14:12

Unsinn. Raser sind ja nicht dumm, die fahren ja sofort legal schnell sobald sie die Polizei sehen. Deshalb versteckt sich die Polizei damit sie Raser erwischt wenn diese so fahren wie sie normalerweise fahren.

Extrabreit
41
11.5.2011, 12:58
Ähm,

ich seh das etwas anders. Displizinieren geht nur mit Strafen, nicht mit Präsenz. Erst wenns im Börsel weh tut, werden viele Menschen einsichtig. Die, die nicht einsichtig werden, kommt man weder mit Präsenz noch Strafen bei.
Autofahrer, die Geschwindigkeitsbeschränkungen nur als allg. Richtlinie sehen und/oder die Sinnhaftigkeit selbiger in Abrede stellen (und dann ignorieren), sollen bestraft werden. Und das geht nur, wenn man sich hínterm Busch versteckt.

DocSnyder
 
02
11.5.2011, 14:07
wenns wirklich um sicherheit ginge.-.

...würden die polizisten nicht bei strahlendem sonnenschein auf einer langen geraden auf der lauer liegen sondern bei schlechten wetterverhältnissen auf problematischen streckenabschnitten.
oder haben sie schon mal bei regen wo wen mit einer radar pistole stehn gesehn ?

Extrabreit
00
12.5.2011, 20:43
Ich such gar keine Rechtfertigung dafür

von wegen Sicherheit. E sind zB 50km/h erlaubt, ob Sinnvoll sei dahingestellt. Aber wenn ich das bewußt ignoriere und dort die Bullen stehen, darf ich mich nicht wundern, wenn die sich für den Inhalt meiner Geldbörse interessieren. Ist so. fertig. 50 fahren und die Herren mim Blaulicht lassen dich in Ruhe. Ich gönne jedem die Deppensteuer, die er bei Zuschnell fahren blecht. Passiert mir auch alle paar Jahre mal, aber ich reg mich nicht auf. Zuschnell bin ich selbst gefahren und nicht der Polizist.

eclecticon
21
11.5.2011, 12:34

Versteckt blitzen ist genauso eine Disziplinierungsmaßnahme
Sogar eine weitaus bessere als offen stehen.

Der Autofahrer soll ja nicht dahin konditioniert werden einen Cop mit Laser am Horizont zu erkennen, und mit kürzester Reaktionszeit in die Eisen zu treten.
Sondern die Idee hinter der Sache ist ja die die Autofahrer dahin zu bringen IMMER den Vorschriften entsprechen zu fahren, weil ja ÜBERALL ein Kieberer lauern könnte.

Gibt aber eine einfache Lösung, wie einen die und die nicht stören: Regelkonform fahren.

robert rittersmann
00
11.5.2011, 09:28

das führt demnach dazu, dass sich viele als Verbrecher fühlen werden, die ständig auf der Flucht sind.
Ist es das wirklich wert, nur weil man sich nicht an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten möchte?

johann steiner
56
11.5.2011, 09:18

Neulich wurde ich bei Haag - Amstetten auf kerzengerader freier Autobahn von einer Streife die dort stand geblitzt, das ist reine Abzocke, mich wundert es nicht dass so eine Polizei keine Verliese findet wo in Niederösterreich die Menschen festgehalten werden. Die 130 von 1973 sind dem Stand der Technik nach völlig überholt und wurden bis vor kurzer Zeit auch auf der freien Autobahn kontrolliert

Der Postmann
00
16.5.2011, 12:03

Wiedermal ein Opfer der bösen bösen Geschwindigkeitsbeschränkungen...

Und offenbar wiedermal ein Beispiel für Menschen, denen ein Reifenplatzer ja niemals passieren kann... Wild am Fahrbahnrand? Interessiert mich nicht, nur möglichst schnell dran vorbeifahren... der Gegenverkehr verlässt grad seine Fahrspur beim SMSen? na wurscht, solang die Straß'n grad is, kann ja nix passieren...

Am Besten fürs Schnellfahren einen Phaeton benutzen, die sind ja besonders sicher in der Geraden...

Voronwe
11
12.5.2011, 14:52
Die 130 haben ja zwei Gründe:

Zum einen, den Treibstoffverbrauch ein wenig einzudämmen; ab 110 steigt der ja bedenklich an. Das das hilft, stimmt zwar nur sehr eingeschränkt, aber in der Politik gehts ja selten um Fakten.

Zum anderen der Anhalteweg: Bei 130 müssens ca die 200m vor ihnen soweit im auge haben, das sie im Fall der Fälle anhalten können. Gut, einen umgekippten Lkw sehens locker, auch einen Stau vor ihnen. Blöd wirds, wenn mal wieder jemand seinen Ladung verloren hat: Eine kleine Matraze aus 200m Entfernung, naja, wird schon schwierig, wenns dann da mit 150 anrauschen könnt's schon grauslich werden...

Emilio Forli
00
11.5.2011, 22:37
130 auf der Autobahn existiert defacto nur am Papier

bei 150 fahren Sie im guten Schnitt aller anderen Teilnehmer (rechte Spur ausgenommen)

kor-del
00
11.5.2011, 18:07
130

und mehr sind aber nicht verpflichtend oder?

O5
11
11.5.2011, 14:13

Sie haben sich nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkung gehalten und mussten deshalb selbstverschuldet zahlen. Ich hoffe dass Sie noch oft zahlen werden müssen.

Multivac, 2010-18-42, Donnerstag
12
11.5.2011, 13:52

die physikalischen gesetze von 1973 gelten aber auch 2011!

Kangar00
00
11.5.2011, 15:23

und die Technik ist seit 1973 nicht besser geworden ;)

Man vergleiche Bremsweg von einem PKW Baujahr 1970 mit Reifen von 1970 und von einem PKW Baujahr 2010 mit Reifen von 2010. Da ist sicher kein Unterschied ....

Multivac, 2010-18-42, Donnerstag
00
11.5.2011, 21:57

Ich bin froh dass die Technik um Welten besser ist.
Aber unverwundbar ist man trotzdem nicht

herbert braun
00
11.5.2011, 16:25
Stimmt!

1973 hat niemand bei 130 telefoniert.

DocSnyder
 
00
11.5.2011, 14:10
naja...

..versuchens mal mit einem bj 1973 zu bremsen und einem bj 2010
klar der rahmen ist der selbe die geräte sind halt grundunterschiedlich und können ganz anders mit dem rahmen umgehn.
es mag viele gründe dafür geben warum man 130 als limit hat die physikalischen gründe könnens nicht sein ausser man sagt halt dass früher rasen ok war ;)

Extrabreit
33
11.5.2011, 13:00
Waren Sie schneller als 130?

Ja? Dann ist es keine Abzocke, sondern Sie haben sich nicht an die geltende Beschränkung gehalten und gehören bestraft. Und mich selbst nehme ich da auch nicht aus.

Markus1975
01
11.5.2011, 12:15
eigentlich weniger Abzocke als Dummheit

zumindest aus meiner Sicht. Denn, sich auf einer freien einsehbaren Strecke blitzen zu lasen, naja ... da ghört schon einiges dazu ... oder warens so schnell, dass Sie die nicht sehen konnten ? Und dann haben wir schon den Grund für die Beschränkung ...

Sand
44
11.5.2011, 10:46
Hihi! LOL

... reine Abzocke ...
Wie 1973 ist auch 2011 immer noch wissenschaftlich belegt, dass es zwischen der gefahrenen Geschwindigkeit und der Anzahl der Verkehrstoten einen strikten Zusammenhang gibt. - Wieso muss man schneller als erlaubt fahren? Weil man einen wichtigen Termin hat, weil man/frau unabkömmlich ist oder weil man/frau zu spät aufgestanden ist? Der Friedhof ist voll von unabkömmlichen Menschen.

Martl23
11
11.5.2011, 12:40
MAN - JEMAND - NICHT MANN

Also sparen Sie sich bitte das /frau.

Es ist schon das viel zu oft - auch im Standard - verwendete Wortspiel "man(n)" ein Graus.

Zu Polizeikontrollen:
Da gebe ich Ihnen Recht. Und wenn man schneller fährt und erwischt wird, ist man selbst Schuld.
Mir passierts auch manchmal, und wenn, dann ärgere ich mich über mich selbst und nicht über "hinterhältig" platzierte Polizisten.

Es beschwert sich ja auch keiner darüber, dass ein Einbrecher von Polizisten, die sich versteckt haben, erwischt wurde.
Wie das Wort Exekutive schon sagt: Sie sind die AUSFÜHRENDE Gewalt, nicht die gesetzgebende!!!

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