Integration in Österreich

Islamwissenschafter: Muslime haben Recht auf eigene religiöse Infrastruktur

9. Mai 2011, 12:20

Mathias Rohe will gut ausgebildete Muslime nicht "verprellen" und sieht islamische Scharia längst an europäischen Gerichten in Anwendung

Der deutsche Islamwissenschafter Mathias Rohe, der vor fünf Jahren eine Studie für das österreichische Innenministerium erstellt hatte, beschreibt in einer neuen Untersuchung, dass die Mehrheitsbevölkerung sich oft nicht im klaren sei, dass auch eine religiöse Minderheit Rechte habe. Es gehe daher schon rein verfassungsrechtlich nicht, dass man Muslimen in Österreich nicht erlauben wolle, sich eine eigene religiöse Infrastruktur zu errichten, erklärt Rohe im Interview mit Ö1.

Das könne laut des Islam-Experten zur Folge haben, dass gerade junge und gut ausgebildete Migranten mit muslimischen Hintergrund Österreich und Deutschland wieder verlassen würden. "Das sollte uns nun wieder nicht passieren, dass wir Leute, die es  in die Mitte der Gesellschaft geschafft haben, verprellen und in den Rückzug treiben", sagt Rohe. Viele dieser Menschen seien es schlichtweg leid, "sich ständig für ihren Glauben rechtfertigen zu müssen." Zudem seien sich viele Muslime unsicher, welche Tradition sie in Europa noch leben sollen und welche nicht.

Scharia längst an europäischen Gerichten

Für besondere Aufregung sorgt Rohe mit der Behauptung, dass die islamische Scharia längst an deutschen Gerichten Anwendung finde. Der Islam-Experte beruft sich dabei auf einen Fall, bei der auch die Zweitfrau eines Irakers einen Aufenthaltstitel zugesprochen bekam. Begründung: Nach fünf Jahren Ehe in Deutschland sei es ihr nicht zuzumuten, dass sie alleine in den Irak zurückkehre.

Auch in Österreich sei ein ähnlicher Fall bekannt, so Rohe. Der Oberste Gerichtshof habe ein Urteil gefällt, bei dem es um internationales Unterhaltsrecht bei einem österreichisch-saudiarabischen Fall ging. Man habe dabei festgestellt, dass hier saudiarabisches Unterhaltsrecht anzuwenden sei. Allerdings sei schon ganz genau geprüft worden, ob dies mit den Grundwerten der österreichischen Rechtsordnung vereinbar sei, betont Rohe. (red)

Kommentar posten
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john pell
00
24.6.2011, 11:00

Richtig ,bin voller dieses meinug,aber
gepredigt muss auf Deutsch
imanen mussen über unsere Kultur akzeptieren somst wieder zuruck in dorf
Frauen mussen Gleichgestelt

ND1
16
20.6.2011, 15:30
ich befürchte

dass sie österreich wieder verlassen würden ... so viel glück haben wir nicht ...

palmström
14
31.5.2011, 18:06
jetz mal ehrlich

wir wollen religionen nicht fördern, sondern langsam in die bedeutungslosigkeit entlassen...

gerade gut ausgebildete, also wahrscheinlich intellektuelle, werden nicht unbedingt die muslimische variante der kerzl-schlicker sein...

tät man doch erwarten und hoffen...

Der Ätzer
04
27.5.2011, 11:42
Götter haben keine Rechte auf Erden!

Wenn das klar wird, ist auch einzusehen, daß die keine irdischen Güter benötigen.

Alles nur Bereicherung auf Kosten der Dummen für irdische Scharlatane!

Das Wort
02
30.5.2011, 06:28
Es gibt einen Götterhelm - der versorgt die linke Gehirnhälfte mit einem punktgenauen Magnet - siehe da, die Geister kommen!

Die Neuronen bilden die Einbildung ab - im wahrsten Sinne des Wortes - so entstehen Bilder im Kopf.

Ein Gott für die Erde, einer für die jeden Planeten, die Päpste kämpfen um die Macht - nicht für Gott - für sich selber.

Im retardierten Islam ist das besonders deutlich zu sehen. Das sich Einschleichen ist eine hinterhältige Strategie, wie die des Kuckucks.

Der Kuckuck hat die gleichen Rechte!

Coldplay21
02
19.5.2011, 15:09
Scientologywissenschafter: Scientologen haben Recht auf eigene religiöse Infrastruktur

Zeugen-Jehovas-Wissenschafter: Zeugen Jehovas haben Recht auf eigene religiöse Infrastruktur
Fiat Lux-Wissenschafter: Fiax-Luxianer haben Recht auf eigene religiöse Infrastruktur
XYZ-Wissenschafter: XYZianer haben das Recht auf eine eigene Infrastruktur

tablespace65
014
17.5.2011, 22:09
Die Scharia ist genau das, was wir in Europa noch gebraucht haben!

Jemand, der Österreich verlassen will, weil man seiner Glaubensgemeinschaft - angeblich - "ihre eigene religiöse Infrastruktur" (was ist das genau) nicht erlauben will, hat es meines Erachtens eben NICHT "in die Mitte unserer Gesellschaft geschafft"! Und da ist es relativ egal, ob es sich um "junge und gut ausgebildete Muslime" handelt oder nicht...

Es ist schlimm genug, dass die Scharia, wenn auch nur sehr vereinzelt und in sehr eingeschränktem Maße, in europäischen Demokratien zur Anwendung kommt! Das widerspricht einer modernen, zivilisierten und demokratischen Entwicklung eindeutig!

Annata
013
17.5.2011, 00:31
Religion muss ein Hobby bleiben

Wir sehen doch wie Gesellschaften aussehen in denen das nicht der Fall ist.

bm.koger
 
09
16.5.2011, 15:34
der europäische gerichtshof für menschenrechte

hat in einigen urteilen festgestellt, dass die scharia „inkompatibel mit den fundamentalen Prinzipien in der Demokratie" sei. das sollte eigentlich für eine demokratie grund genug sein, sie nicht anzuwenden.

Halbmond
433
14.5.2011, 20:01

Der Islam ist ein TEIL von Europa ob das viele verstehen wollen oder nicht,die pstings hier sind schon ziemlich überzogen,,,,,aber ist ja nichts neues.

< silence >
00
der europäische Islam, ja

so wie eine Bekannte, bei der ich lange nicht gewußt hab daß sie Muslimin ist. Mit solchen Personen hat man gerne zu tu. Sie definiert sich als Mensch, nicht primär als Muslima.
Alle anderen Fundi-.Formen sind kein Teil unserer europäischen Kultur.

john pell
13
25.6.2011, 16:07

Der Islam ist NICHT ein TEIL von Europa,wen ich an die parralele Gesellschaft denke!!!
und europa lebt in 21 jahundert nicht in 700 nach Cristus sorry sommst ist volle ok das jeder glaubt an was er will ich klaube in einer schweine fliegeden got
die sich in form von prosciutto crudo machmal sich zeigt

Tuncay
31
27.6.2011, 17:44

Ist er doch.

ND1
02
20.6.2011, 15:27
und die

erde ist eine flache scheibe ...

Der Ätzer
04
27.5.2011, 11:44
Der Islam ist im Orient beheimatet.

Punkt!

Nelly Niedlich
 
08
17.5.2011, 18:04
Vieles ist ein Teil Europas

auf das wir gerne verzichten können

Mirstetta Toni
07
16.5.2011, 16:46
die pstings hier sind schon ziemlich überzogen

speziell ihres.

db73
018
16.5.2011, 12:42

Der spirituelle Teil des Islams kann zu Europa gehören , das gesammte Gesellschaft- und Rechtssystem des Islam gehört nicht zu Europa und wird es auch nie.

Da dies Dinge jedoch von Muslimen als untrennbar angesehen gehört der Islam ganz klar nicht zu Europa.

Leo Trotzki
 
017
15.5.2011, 21:09
der nationalsozialismus war auch

teil von europa ...

ich hoffe europa ist gscheiter geworden

Tuncay
10
27.6.2011, 17:45

ist er noch immer ,in den Köpfen vieler User hier.

tapsel
 
01
27.6.2011, 22:30
Achtung DÜDRÜTÜT

http://derstandard.at/plink/130... id21767227

Bitte nicht füttern!

real_schlimm_edi
 
05
15.5.2011, 20:56
Hätten Sie gerne

und hätte Osama gerne gehabt...

Thomas Eugene
06
15.5.2011, 13:36

Viele Ideologien verwenden und verwendeten Europa als Spielwiese.

nino808
217
14.5.2011, 15:17
Tja langsam

aber doch unterwandert der Virus auch Österreich. Ewiggrüne können gern rotstrickerln, das juckt überhaupt net. Die werden auch sehen, was sie und ihre Bereicherung davon haben werden.

ich habe immer recht
536
14.5.2011, 09:39

der islam hat in europa genau NICHTS verloren. wir muessen uns wehren!!!!!!!!!!!! mit allen mitteln.

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