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Wien ist am sichersten, Moskau am unsichersten, finden österreichische Städtereisende.
Foto: Didi01/Stefan Escher/pixelio.de
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Zumindest ein Viertel aller Österreicher macht gelegentlich eine Städtereise. Das hat eine aktuelle Studie der Allianz ergeben, die vor allem den Aspekt Sicherheit unter die Lupe nimmt. Das Ergebnis zeigt, dass Informationen über die Sicherheit in Städten zwar vorab gesucht werden, das Thema für die Reise selber aber nicht sehr relevant ist. Die Zahl derer, die sich über die eigene Sicherheit beim Städtetrip den Kopf zerbricht, ist jedoch mit 44 Prozent eher gering.
Wichtig sind Preis und Spaß
Bei der Vorabrecherche über die jeweilige Stadt stehen Informationen über das Preisniveau an erster Stelle, gefolgt vom kulturellen Angebot und Möglichkeiten zum Ausgehen. Erst an vierter Stelle sorgt mach sich über die Sicherheit, auch eventuell notwendige Impfungen, Erholungs- und Sportmöglichkeiten interessieren Städtereisende weniger.
Größte Sorge: Diebstahl
Laut Allianz wurden bereits 22 Prozent aller Städtereisenden schon einmal bestohlen, 16 Prozent benötigten ärztliche Hilfe, 15 Prozent haben schon einmal ihr Gepäck verloren. Die Angst vor Diebstahl ist bei den meisten Befragten (48 Prozent) größer als jene vor politischen Unruhen (45 Prozent), Terror (42 Prozent), Krankheiten oder Kriegen (je 40 Prozent). Relativ furchtlos steht man Überfällen, Naturkatastrophen, Unfällen oder dem Verlust des Gepäcks gegenüber.
Sich im Fall des Falles auf die Kreditkarte zu verlassen, ist laut Xaver Wölfel von der Allianz, insofern riskant, als der Versicherungsschutz häufig an eine entsprechende vorherige Nutzung gebunden sei und eine Kreditkarte auch nicht alle Risiken komplett abdecke.
Wien am sichersten, Moskau am unsichersten
Beim subjektiven Sicherheitsempfinden in europäischen Städten vertrauen die Österreich auf die Heimat und stufen Wien zu 92 Prozent als sicherste Stadt ein. Auch Berlin schneidet mit 75 Prozent ab, ebenso London mit 66 und Paris mit 64 Prozent. Im Mittelfeld liegen Amsterdam (61 Prozent), Barcelona (54 Prozent), Rom (52 Prozent) und Prag (48 Prozent). New York hingegen wird als eher unsicher eingestuft, nur 28 Prozent der Befragten fühlen sich im Big Apple sicher. An letzter Stelle steht Moskau mit 14 Prozent. Bei der Wahl des Reiseziels spielt der Sicherheitsaspekt dann doch eine Rolle, für 79 Prozent ist er ein entscheidender Faktor für die Buchung. Kulturangebot, Preisniveau und Unterhaltungsmöglichkeiten sind in diesem Zusammenhang zweitrangig. (red/derStandard.at/09.05.2011)
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Die einen haben den Urlaub noch vor sich, die anderen kommen bereits mit Beschwerden zur AK
Weiße oder rote Haut, die sich durch Altstadtgassen schiebt und vor Altären kniet, ist nicht gern gesehen und kann unter Umständen teuer kommen
Dass man ohne Reisepass durch Europa reisen darf, ist ein Irrglaube unter vielen anderen. Der ÖAMTC klärt über die zehn häufigsten Irrtümer auf
Sieg für die Konsumentenschützer in zweiter Instanz - VKI: "Gröblich benachteiligend" - AUA: "Ist Industriestandard" - AUA geht nun in Revision zum OGH
Bei meiner Ankunft in Moskau DME hab ich doch tatsaechlich nach dem Ausfuellen der Formulare meinen Rucksack (mit Reservebrille, Camera, MP3-Player mit hochwertigen Shure-Kopfhoerern) liegen lassen.
Am naechsten Tag hab ich mich durchtelefoniert. Siehe da, der Rucksack wurde wirklich gefunden.
Vor dem Rueckflug konnte ich den versiegelten Rucksack im Fundbuero abholen (natuerlich gegen eine minimale "Aufwandsentschaedigung").
Es gibt ueberall auf der Erde unehrliche Menschen. Aber wenn man die Augen offen haelt und aufpasst, kann man das Risiko ordentlich verringern.
Man steigt überall in Hundstrümmerln und sonstigen Dreck. Und das Raunzen der Wiener ist überall gegenwärtig. Aber wehe, man sagt etwas...
Keine Angst liebe Wiener, ich komme nicht mehr wieder.
Liebe Gruesse, ein geborener Wiener.
durchs wildeste viertel mit einer fetten nikon am bauch und einem sichtbaren 100er in der brusttasche und werden nicht überfallen / beraubt.
Da sind potentielle Diebe/Räuber so verunsichert dass letztendlich nichts passiert, weil sie nicht wissen, ob die person völlig gehirnamputiert ist, oder eine uzi in der hose hat.
Rom: "Seid ihr verrückt? Ihr werdet kaum aus dem Bahnhof sein und sie haben euch schon alles Geld gestohlen!" 3 Wochen dort (7 Frauen und ich), nix passiert.
Rio: "Kein Fotoapparat! Nie auf der Straße in den Stadtplan sehen!" 1 Monat dort, nix passiert. Einmal stiegen wir zu spät aus dem Bus und mussten 40' zu Fuß zum Hotel gehen, per Stadtplan navigierend. War schon finster.
New York: Nix passiert.
Moskau: 2 x für 1 Monat dort. Nix passiert. Das
Grauslichste ist der Smog!
Paris: Mehrmals dort, nix passiert.
Havanna: 2 x dort, beim 1. Mal Kamera gestohlen. War aber selber schuld, da nicht im Handgepäck.
Aber sehr nette Leute! Hochgebildet!
Wien, Mariahilferstr.: Geldbörsl gestohlen. Verlust: 7 € Kleingeld, Monatskarte.
Österreich:
Tante: "Wo wohnst denn jetzt in Wien?"
Ich: "Ottakring"
Tante: "Um Himmelswillen Mord Totschlag Türkenghetto da wird jeden Tag geschossen und die Räuberbanden marodieren herum und dazwischen die Naziskinheads und die Counterstrikespieler, um Himmelswillen kannst dir keine anständige Wohnung leisten, ins Ghetto ..."
Ich war sprachlos: Nach mehreren Jahren in Dublin, Berlin u.a. empfindet man Ottakring halt als gemäßigt wohlhabenden, sauberen, gepflegten, ruhigen und sicheren Bezirk. Die ganzen Schreihälse und Angstkläffer, die uns einreden wollen, Österreichs "Türkenghettos" seien ganz furchtbar schlimm, haben offenbar keine Ahnung, wie es anderswo zugeht.
Ich habe Kollegen, die fahren große Umwege nur um nicht mit dem Auto durch Tschechien fahren zu müssen, aus Angst vor Diebstählen, fremder Sprache und fremdem Geld.
Aber auch im Inland treibt die Sicherheitshysterie fröhliche Blüten und ermöglicht erst, dass unsere Politclowns so abgrundief böse Dinge wie die "Vorratsdatenspeicherung" oder das richterlose Abhören von Mobiltelefonen ohne allzu großen Protest einfach durchwinken können.
Alberne Bubis à la "The 4 Eagles" mutieren im Nachbarland zur hochgefährlichen Terrorzelle. Im Internet gibts nicht unendliche Weiten sondern unendliche Gefahren, denen "der Staat" beizukommen hat.
In der letzten Zeit mal in der Terrorverdächtigungsschlange in einem Großflughafen gestanden?
Denke mal, du meinst "Four Lions" ;-)
http://www.youtube.com/watch?v=E... D9B3BA4A6F
Unter New York wird ja von Touristen Manhattan verstanden, und dort fühlt es sich so sicher an wie in der Wiener Innenstadt. Die, die es für unsicher halten, waren noch nicht dort und kennen nur die Schauergeschichten von vor 20 - 30 Jahren.
mit diesem "subjektiven sicherheitsgefühl": in den meisten fällen eine mischung aus halbwissen, pauschalisierung, vorurteilen und "erfahrungen" aus 3. hand.
daraus kann man aber bestenfalls den ruf der jeweiligen städte ableiten, mit der realität hat das ganze wenig zu tun...
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