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Wo ein Tunnel, da kein Schild - und umgekehrt.
Was waren das für Zeiten! Kaum den grünen Warnhinweis "Nach Kärnten" auf der Südautobahn hinter sich gelassen, begann der fürsorgliche Staat, sich um die Sicherheit seiner Vignettenzahler zu sorgen. Wohl kann man über die zu diesem Behufe ergriffenen Mittel trefflich streiten. Denn ein Totenkopf verhindert Verkehrsunfälle vermutlich ähnlich wirkungsvoll wie die geteerte Raucherlunge auf dem Zigarettenpackerl.
Über das Schild "Abstand halten" lässt sich ebenso witzeln wie über weiße Halbkreise, die im Nebel Orientierung bieten (angeblich). Angesprochen fühlen sich aber stets die Bedrängten, sie geben notorischen Dränglern und Zwänglern Bahn frei. Viel Blech und noch mehr PS machen den kleinen Mann zum Söldner
Trotzdem: Im Mittelpunkt derartiger Aktionen stand immer das Aufrütteln, die Warnung vor überhöhter Geschwindigkeit, quasi der gute Wille fürs (sündteure) Werk.
In jüngster Zeit sind den Weltverbesserern in Verkehrsministerium und Asfinag allerdings die halbwegs originellen Ideen aus- und vor allem offensichtlich die Zusammenhänge verlorengegangen. Die "Gib acht im Tunnel"-Schilder zum Beispiel sehen aus wie Wegweiser zum Maulwurfshügel. Das passt wenigstens zu ihrem Standort, so unmotiviert stehen sie in der Gegend herum. Der erste Tunnel ab Wien ist - erraten - im Semmering, aber nicht bei Guntramsdorf und definitiv auch nicht bei Amstetten.
Der Clou: Vor der Semmeringtunnelkette mahnt kein Schild vor wildgewordenen Tunneln. Der gemeine Steuerzahler fragt sich nun, ob im Tunnelparadies Österreich jetzt schon unschuldige Ortschaften eingehaust werden, damit sich die staatlichen Tunnelbauer vor ihrem Tunnelblick nicht fürchten. (Luise Ungerböck/DER STANDARD/Automobil/06.05.2011)
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auch gut sind die elektronischen Overheaddisplays über den Autobahnen. Da schreiben sie doch glatt: Achtung nebel, wenns nebelig ist und Achtung regen, wenn es regnet. wenn das nicht hilft ! Eine meldung fehlt noch: Achtung Autobahn, oder Achtung Hinweisschild, Bitte nicht lesen gggg
ja in österreich wird den leuten immer mehr das denken abgenommen. das äußert sich halt u.a. auch beim autofahren. braucht man wirklich eine andere geschwindigkeitsbeschränkung bei regen? das einhalten der regeln "angepasst fahren", "auf sicht fahren", etc. würde vollkommen reichen.
Allen voran ist das KfG ein Quell des humors. während jährlich die Verkehrtoten weniger werden und der Verkehr mehr - also pro gefahrenen KM die Unfälle sinken - versuchen uns diese freunde ihres Jobs zu erklären, wie gefährlich die Welt auf der Straße ist und wie wichtig daher ihre schilder. Wie nennt man solche leute gleich? Warum lassen die uns nicht in Ruhe ! und sperren sich in ihr Büro ein und warten auf die wohlverdiente pensionierung... Schildbürger !!
das ganze ist vermutlich so vor sich gegangen:
im westen hat man angefangen, die tunnel's zu beschriften (wir haben da alle 100 meter einen) und so in der mitte von tirol hatte einer eine geniale idee: wir schauen, wie viele tafeln wir bislang benötigt haben und rechnen das auf ganz österreich auf - das spart zeit und geld!
und dann waren die schilde da und mussten halt irgendwo hin
ich weiß warum. ich weiß warum.
darf ich s sagen?
ja?na gut.also:
ist auch nicht schwierig und schnelle erklärt. das 2.größte jagdrevier der habsburger ist sehr,sehr nahe und auch heute noch steht das gebiet in dem ruf sehr reiche wildbestände zu besitzen. die brav von den öbf gehegt und gepflegt werden (ob das gut ist, ist eine andere frage)
ist also wirklich keine überraschung wenn häufiger mal was vors auto hupft ;)
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