Update für iPhone begrenzt Sammlung von Ortsdaten

5. Mai 2011, 18:32
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Geoinfos bleiben eine Woche am Handy gespeichert

Mit einem Update für iPhone, iPad und iPod begrenzt Apple jetzt die Dauer, wie lange Standortdaten auf den Geräten seiner Kunden gespeichert bleiben. Laut Apple wird dabei nicht der Standort, sondern nahegelegene Wi-Fi-Netze und Mobilfunkzellen registriert, damit das Handy bei Bedarf rascher seinenStandort bestimmen kann. Dieses Protokoll soll jetzt nach einer Woche gelöscht werden.

Nicht zugänglich

Wie berichtet, haben zwei britische Experten auf die Existenz dieser Datei auf dem Gerät sowie in Backups hingewiesen. Bisher für Laien nicht zugänglich, haben die beiden eine Software zur Verfügung gestellt, die es leicht ermöglicht, diese Daten anzuzeigen.

Apple hatte daraufhin erklärt, dass es nicht den Standort seiner User tracken, sondern Wi-Fi- und Mobilfunknetze, und die Daten anonymisiert werden. Damit das schneller geht, werden die Daten auch am Handy aufgehoben - dass dies jedoch ein Jahr lang erfolge, sei "ein Bug" . Das Update würde dies jetzt begrenzen und die derzeit vorhandenen Dateien löschen, auch mögliche Back-up-Dateien. Das nächste größere Update werde außerdem die bisher unverschlüsselte Datei verschlüsseln.

Automatisches Update

Benutzern wird das Update automatisch angeboten, sobald sie ihr Gerät mit einem PC oder Mac synchronisieren. Inzwischen haben sich auch Fans dieser - bisher unbewussten - Form eines Geo-Tagebuchs geoutet und geben Hinweise, wie man die vorhandene Datei vor der Löschung retten kann. (spu)

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