Heuriger Astronomietag rückt den Mond ins Rampenlicht

5. Mai 2011, 17:30
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Zahlreiche Veranstaltungen mit vielfältigem Programm im gesamten Bundesgebiet

Vor allem wegen der günstigen Abendsichtbarkeit steht beim heurigen österreichischen Astronomietag 2011 am 14. Mai der Mond im Zentrum des Interesses. Bereits zum neunten Mal präsentieren sich Volkssternwarten, Planetarien und mobile Observatorien, darunter auch die Universität Wien an ihren Standorten Universitätssternwarte und Leopold Figl-Observatorium (NÖ).

An der Universitätssternwarte (Türkenschanzstraße 17, 1180 Wien) werden von 16 Uhr bis Mitternacht zahlreiche Veranstaltungen geboten. Der heurige Schwerpunkt wird in Kurzvorträgen zum Thema "Einmal zum Mond und zurück" ebenso behandelt wie bei Beobachtungen des Mondes und des Ringplaneten Saturn. Weitere Programmpunkte sind Wasser-Raketenstarts im Sternwartepark, die Beobachtung der nunmehr wieder "aktiven" Sonne, astronomische Experimente zur Sonnenkonvektion und die Untersuchung kosmischer Materie mit einem Stereomikroskop.

Fachvorträge, unter anderem zu neuen Forschungsschwerpunkten am Institut für Astronomie der Universität Wien (ab 19 Uhr), runden das in Kooperation mit der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie erarbeitete Programm ab.

Größtes Teleskop Österreichs

Das Leopold Figl-Observatorium für Astrophysik (Mitterschöpfl, 2880 St. Corona am Schöpfl) steht von 12 bis 16 Uhr BesucherInnen offen. Die Außenstation des Instituts für Astronomie der Universität Wien wartet mit dem größten Teleskop Österreichs auf. Dieses ist seit vergangenem Jahr von Wien aus per Computer steuerbar. Steuerung und Betrieb des 23 Tonnen schweren Fernrohrs, das über einen Hauptspiegel von eineinhalb Metern Durchmesser verfügt, werden vorgeführt. Zudem gibt es auch hier bei klarem Wetter Sonnenbeobachtungen mit Spezialteleskopen.

Astronomietag ist überall

Zahlreiche Sternwarten, Planetarien und Astronomievereine im gesamten Bundesgebiet beteiligen sich an dem zum neunten Mal stattfindenden Astronomietag. Auch an öffentlichen Plätzen, an denen sich sonst keine Teleskope befinden, werden diese aufgestellt - etwa am Linzer Hauptplatz. Weitere Veranstaltungen finden auf der Wiener Kahlenbergterrasse, an der Kuffner-Sternwarte (Johann Staud-Straße 10, 1160 Wien), im Planetarium (Oswald-Thomas Platz-1, 1020 Wien), im Freiluftplanetarium "Sterngarten Georgenberg" (Rysergasse/Georgsgasse, 1230 Wien), an der Niederösterreichischen Volkssternwarte in Michelbach sowie in Salzburg, Tirol und Vorarlberg statt. Die Koordination erfolgt durch die Österreichische Gesellschaft für Astronomie und Astrophysik. (red)

  • Der Mond steht im Mittelpunkt des Astronomietags 2011 am 14. Mai.
    foto: martin rymos

    Der Mond steht im Mittelpunkt des Astronomietags 2011 am 14. Mai.

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