Ansichtssache zu U2-Ausbau

Die violette Ader zur Seestadt

Julia Schilly, 4. Mai 2011, 16:06

Ab 2013 hat die U2 drei weitere Stationen und fährt das Stadtentwicklungsgebiet Seestadt Aspern an - Ein Lokalaugenschein auf der Baustelle

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derstandard.at/julia schilly

In Donaustadt wird viel Staub aufgewirbelt. Die U2 wird ab der Endstelle Aspernstraße um drei Stationen und 4,2 Kilometer bis zum Stadtentwicklungsgebiet Seestadt Aspern erweitert.

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Posting 1 bis 25 von 153
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Kampfsoletti
00
26.9.2011, 15:58
Warum baut man das Ding auf Stelzen?

Ist doch ebenerdig sicher billiger - und stören wirds am Acker auch niemanden.

Redwraithvienna
00
14.12.2011, 23:09
Die Frage ist halt : Wie lange ist dort noch acker

und wenn man dran denkt das die Ubahn da in 50 oder 100 Jahren auch noch fahren soll, wenn da schon längst alles drum rum zugebaut ist, macht es durchaus sinn das ding auf stelzen zu bauen so das man später man drunter strassen bauen kann.

Kampfsoletti
00
26.9.2011, 15:57
Wau

AT2301
00
22.9.2011, 20:01
politisch motiviert...

vor jahren war den gemeinderäten klar, dass die ziegelhof gründe ca. 25 Tsd. einwohner haben. Bei allen planungen ist diese r stadtteil "vergessen" worden. jetzt wieder. um zur u2 zu kommen, müssen die bewohner mit bussen hingeführt werden, denn parkplätze in der u2 nähe gibt es nicht! nicht in stadlau, nicht in der hardegg gasse, nur die plätze die eigentöich zum donauspital gehören, die für tagesparker viel zu teuer sind. an der jetzigen endstation aspernstr. gibt es keinen einzigen parkplatz! wie die zukünftigen stationen mit parkplätzen aussehen werden, bleibt abzuwarten.

also was soll das geschrei von umsteigen auf öffentliche verkehrsmittel???

carlos huankind
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bild 19

falsche frau mit echtem mann

wolken kratzer
 
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Einbindung Wiener Umland

Was die Einbindung des Wiener Umlandes von Krems, St. Poelten bis Süden und
Nord-Osten betrifft, wird hier in Wien und NOE schon ziemlich geschlafen. Waehrend hier Jahrzehnte über eine Simple Verlängerung der u4 bis purkersdorf diskutiert wird, sind andere Großstädte längst im minutentakt an das Umland angebunden, wobei Umland Strecken von bis zu 100km heisst (ich spreche nicht von Paris oder London...). Stattdessen werden Züge gestrichen, verspaetungen und ausfälle scheinen die Regel und nicht die Ausnahme, und die kunden dienen der oebb und den wr. Linien, statt die nicht gerade billige oebb und die wr. Linien den Kunden.

Hier besteht extremer nachholbedarf und Verbesserung tut not.

Briefmarkenkleber
00
12.5.2011, 14:16

Dieser Artikel zeigt, dass Wien Reserven hat. Keine Anbindung des Speckgürtels!

ama2deus
00

es gibt die sbahn, wozu muss man die ubahn verlängern?

die ubahn ist ein innerstädtisches hochrangiges verkehrsmittel und kein regionalbimmelzug

BraS
 
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Einbindung Wiener Umland

Die Einbindung des Wiener Umlandes erfolgt bereits seit Jahrzehnten mittels diverser Schnellbahnlinien und REx-Taktverkehren. U.a. aus Krems, St. Poelten bis Süden und Nord-Osten.
Dass die verbesserungswürdig sind, ist unbestritten.

Stattdessen aber zusätzlich, und womöglich auch noch parallel zu den S-Bahnen U-Bahnen zu errichten ist Unfug - und nebenbei naiv, wenn man glaubt, dass eine U-Bahn nach Purkersdorf oder Klosterneubug alle 4min und zum Kernzonentarif führe.

valtheWU
00
15.12.2011, 11:24
bundesländer auflösen!

Ruskij
03

Gerade das S-Bahn Service ist sicherlich ausbaufähig. Es kommt darauf an, welche Anforderungen man an ein öffentliches Verkehrsnetz stellt. Möchte man nur ein gutes innerstädtisches Netz, so hat man in Wien tatsächlich so gut wie alles Nötige getan. Möchte man aber auch das Umland miteinbeziehen, so sind in Wien gerade einmal Park & Ride Anlagen gebaut worden. Flächendeckende und stark frequentierte Regionallinien gibt es kaum. Auch sind einige S-Bahn Knotenpunkte in Wien deutlich unterdimensioniert - man denke nur an den Rennweg. Diese Stationen lassen eine höhere Frequenz kaum zu.

ama2deus
01

die sbahn-knotenpunkte sind bei weitem nicht so unterdimensioniert, wie man meint.

auch sehr wichtige stationen der ubahn sind sehr sehr eng gebaut,und können nicht ausgebaut werden.

wolken kratzer
 
42

Wieso naiv? Naiv ist eher zu behaupten, es sei naiv!

In grossstaedten wie Barcelona, Madrid, Mailand, Oslo, Montreal etc. etc. ist sowas nämlich sehr wohl möglich! Und oft um die hälfte !!! der hiesigen ticketpreise, bei gleichzeitig viel moderneren, klimatisierten Waggons etc.

Und "ad naiv": wissen sie, dass man in Montreal etc. innerhalb der Stadt jederzeit gratis telefonieren kann?

"naiv" ist lediglich, NICHT kreativ zu denken und zu glauben, es muss alles so sein wie es ist und Veränderung sei per se unmoeglich (ich weiss, schwere lektion für die oesis...).

BraS
 
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Wieso naiv?

weil sie die hiesigen politischen Verhältnisse und das bestehende Finanzierungssystem des ÖV nicht berücksichtigen.

Auch in Barcelona enden BTW die U-Bahnlinien im dicht bebauten Stadtgebiet, während Schnellbahnen ins Umland fahren.

Trapos Volando
22

sorry, aber grade auhof und purkersdorf gehören heute zum "dicht bebauten gebiet" von wien. fahren sie mal hin: es gibt so gut wie keine unverbaute grünfläche mehr dazwischen, außer das überschwemmungsgebiet neben der autobahn.

halte die forderung nach einer taktintensiven S-bahn-führung samt verlängerung der U 4 (auch andere U-Bahnen) für absolut gerechtfertigt.

Kurios ist eher, dass das scheinbar grüne und sp ver/behindern...

BraS
 
00
10.5.2011, 12:57

mag sein, dass es keine unverbaute Grünfläche mehr gibt - was aber definitiv fehlt, ist eine adäquate Bevölkerungsdichte im möglichen Einzugsgebiet.

Einfamilienhaussiedlung und U-Bahnerschließung passt eben nicht zusammen.

Wenn Grüne eine U-Bahn dort verhindert, dann deshalb, weil sie eventuell erkannt haben, dass überdimensionierter und unausgelasteter ÖV auch nicht wirklich ökologisch ist.

ama2deus
01
dicht bebaut heißt nicht nicht-grün

dicht-bebaute flächen, die eine ubahn rechtfertigen würden, sind gebiete mit hoher bevölkerungsdichte.

purkersdorf zählt da garantiert nicht dazu.

Christoph ************
24

"dicht verbaut"? Wohl kaum. Es handelt sich da erstens nur um einen Korridor, was fuer Öffis natuerlich schon auch wieder gut ist aber in einer Dichte die wohl typisch fuer den Speckguertel ist. Dh natuerlich eine ganz und gar nicht hohe Dichte, eher großteils Einfamilienhäuser mit Gärten und ein paar kleineren etwas dichteren Dorfzentren.

Da eine U-Bahn parrallel zur S-Bahn rauszuverlegen ist wohl kaum zu rechtfertigen. Was zu rechtfertigen ist ist eine Verdichtung der S-Bahn Intervalle. Das wird auch erstmals möglich sein in wenigen Jahren, wenn die neue Trasse ueber Tulln eröffnet und auf der alten mehr Platz fuer Regionalverkehr frei wird.

Trapos Volando
20

Es geht doch gar nicht um "parallele gleisverlegung", sondern um die Nutzung der bestehenden, samt anbindung von Vororten und dezentrierung des Verkehrs. Aber schon klar, seltsam wohl, es passt sp und grün nicht... Solange deren Haltung so bleibt, erscheint mir ja sogar das schwarze lager oekoligisch denkender... Die sind nämlich für u4 bis purkersdorf, und zwar von penzing bis hietzing, und recht haben sie, es ist technisch extrem einfach. Gleise nutzen.

BraS
 
00
10.5.2011, 12:59

die schwarzen mögen ökologischer denken, sie sind aber technisch leider uninformiert.

Die U-Bahn über die Schnellbahngleise zu verlängern ist technisch nicht möglich. Dazu hätte es ein anders U-Bahnsystem gebraucht, diese Entscheidung wurde aber vor 40 Jahren getroffen.

Quim Barreiros
02

Technisch einfach ist es leider nicht, das hat die Gemeinde Wien seit 1924 zu verhindern gewusst. Die Spurweite passt, aber das wars auch schon. Das Radprofil ist anders, d.h. man kommt mit einem U-Bahn-Zug nicht über Weichen auf der "großen Bahn". Dann passt die Bahnsteighöhe nicht. Das hätte man früher vielleicht mit Stufen lösen können, in Zeiten von Barrierefreiheit geht so etwas aber auch nicht mehr gut.

wolken kratzer
 
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Ihnen ist aber schon klar, dass geographisch tulln und Gleise woanders liegen als purkersdorf...

fahrenheit 451
03
einfach krank

mitten in die pampa wird eine ubahn gesetzt und der bereich 17, 18 bezirk hat ein voll überlastetes straßenbahnsystem...

wem gehört dort eigentlich der baugrund?

powaqqatsi
01
18.7.2011, 15:48
Da macht mans einmal richtig

und baut zuerst die Infrastruktur und dann schickt man erst 50.000 Leute hin - ists schon wieder jemandem nicht recht....
Hätte man in den Bezirken 17,18, 23, ... bereits auch so gehandelt, würde man dort jetzt keine Verkehrs-Probleme haben.

ama2deus
00

bei einer ubahn zahlt der bund blöderweise nichts dazu.

außerdem ist eine ubahn-verlängerung viel viel populärer als eine straßenbahnverlängerung bzw. ein -ausbau.
da braucht man sich nur die popularität, die aus manchen postings hier spricht, ansehen.

außerdem sind ubahnen doch so gut geeignet periphäre stadtäcker, die jahrzehntelang nicht genutzt werden konnten zu "vitalisieren"

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