Viele klagen auch über Allergien und Migräne - Nur knapp die Hälfte der Österreicher hat keine saisonalen Wehwehchen
Linz - Rund ein Viertel der Österreicher (26 Prozent) leidet unter Frühlingsmüdigkeit, 19 Prozent klagen über Heuschnupfen. Nur knapp die Hälfte (47 Prozent) jammert über keinerlei saisonale Wehwehchen. Das ergab eine Online-Umfrage des Linzer "market"-Instituts, bei der 1.050 repräsentativ für die Bevölkerung über 16 Jahre ausgewählte Personen interviewt wurden.
Unterschiede bei Alt und Jung, Frauen und Männern
Die Männer vertragen den Frühling offenbar besser als die Frauen. 28 Prozent der weiblichen, aber nur 23 Prozent der männlichen Befragten klagten über saisonale Müdigkeit. Auch die Pollenallergie trifft sie (21 Prozent) stärker als ihn (17 Prozent), ebenso Migräne (neun bzw. drei Prozent), Sonnenallergie (acht bzw. zwei Prozent) und Rheuma (sechs bzw. zwei Prozent). Im Gegenzug bezeichneten sich 54 Prozent der Männer als frei von frühlingsbedingten Beschwerden, aber nur 41 Prozent der Frauen. Auch zwischen den Altersgruppen gibt es ein Gefälle, jüngere Leute klagten deutlich öfter über Unannehmlichkeiten durch die Jahreszeit als ältere.
Einem Aufenthalt in der Frühlingssonne stehen 47 Prozent der Befragten heute kritischer gegenüber als früher. 37 Prozent sind dennoch überzeugt, dass ihnen die Strahlung mit dem richtigen Schutz nichts anhaben kann. 31 Prozent verwenden heute mehr Sonnenschutzmittel als früher. 13 Prozent übersehen regelmäßig, dass die Sonne wieder stärker geworden ist, und holen sich jeden Frühling einen Sonnenbrand. (APA)