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vergrößern 500x335Die arabischen Umstürze und Umbrüche wurden ohne Al-Kaida - und Islamisten überhaupt - auf den Weg gebracht. Die Organisation fiel in eine Schrecksekunde, die jener der betroffenen Regime nicht unähnlich war - und dieses Erschrecken wird durch den Tod Osama Bin Ladens erst einmal verstärkt werden. Bei der horizontalen Organisation Al-Kaidas heißt das aber nicht, dass Reaktionen ausbleiben werden.
Al-Kaidas Lage in der arabischen Welt ist dabei angesichts der Entwicklungen besonders heikel: Da die extremislamistischen Denker von Al-Kaida aber trotz aller ideologischen Verranntheit eine gewisse populistische Begabung haben, reagieren sie bisher sehr vorsichtig auf die Umstürze. Das heißt, sie unterstützen und begrüßen etwas verbal, das nicht ihre Sache ist. Demokratien westlicher Inspiration, mit einem Schuss Sehnsucht nach Säkularismus: Das ist bei Gott nicht die Ordnung, die sich diese Herren für die post-postkoloniale arabische Welt vorgestellt haben.
"Populistische Botschaft"
Was der norwegische Islamismusforscher Brynjar Lia 2008 als die "populistische Botschaft" Al-Kaidas beschrieb, die sie so erfolgreich macht, könnte jetzt zum Manko werden. Im Grunde genommen, sagt Lia, hat Al-Kaida die äußerst komplizierten islamistischen Staatstheorien hinter sich gelassen, um mit der simplen Forderung nach "Befreiung" der islamischen Welt umso mehr Erfolg, zumal bei der Jugend, zu haben.
Jetzt müsste man aber mit Antworten parat stehen, was man mit einer eventuell befreiten arabischen Welt tatsächlich anfangen will. Eines ist sicher: dass die islamistischen Organisationen, in ihrer ganzen Bandbreite, nicht mit verschränkten Armen dasitzen und sich den Umbau einfach nur anschauen werden. Das Attentat in Marokko könnte eine Erinnerung an Al-Kaidas prinzipielle Einsatzbereitschaft gewesen sein. Es hat der Causa der Opposition in Marokko aber eher geschadet (was unweigerlich die Verschwörungstheoretiker auf den Plan bringt).
Mehr Islam im Staat
Auch die konservativen arabischen Salafiten rieben sich erst einmal die Augen - sind aber jetzt voll da. Sie haben mit Al-Kaida gemeinsam, dass sie jeden westlichen Charakterzug eines politischen Systems für die islamische Welt ablehnen. Für viele Salafiten, die sich eher mit Saudi-Arabien identifizieren, ist aber Al-Kaida selbst unislamisch: zu viele neue politische Ideen und zu viel revolutionäre Methode.
Die ägyptischen Salafis lehnten auch die Revolution zuerst ab, sprangen dann aber auf deren Popularität auf und versuchen jetzt mitzumischen: Mehr Islam im Staat muss her. Ob sie beim politischen Prozess mitmachen - und ob das heißt, dass auch sie pragmatische Zugänge entwickeln -, ist unklar. Man wird noch von ihnen hören, nicht nur in Ägypten. Und von Al-Kaida auch. (Gudrun Harrer, STANDARD-Printausgabe, 3.5.2011)
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Meldungen und Aktivitäten, die nicht die mindeste Konsistenz aufweisen und gegen jede Logik abgezogen werden, werden da als Meldung der Al Kaida veröffentlicht, wo vermutlich jeder Portier bei Al Jazeera hell auflachen würde, wenn ihm irgendjemand solche Unterlagen zuschieben möchte. Aber die freien Medien der westlichen Hemisphäre reichen diesen Müll kiritik- und hirnlos einfach weiter an die Leser/Hörer und Seher, und die Verantwortlichen bei den Medien denken vermutlich, mit diesem Unsinn das Vaterland gerettet zu haben.
Ein Trauerspiel, was da seit dem live an den Freundeskreis des US- Präsidenten übertragenen Mord abgezogen wird!
Ganz im Ernst: Für wie bescheuert halten die Leute um Obama und aus den Diensten die ganze Welt, dass sie mit sowas daherkommen? Ohne Leichnam und ohne belastbare Zeugenaussage wird irgend jemand auf der Welt eine Todesmeldung veröffentlichen, natürlich! Schön langsam fällt die Aktivität der Adminsitration unter das Niveau des billigsten Groschenromans. Mit einem derartig gewaltigen Beamtenheer in den unzähligen Diensten, die sich alle als Geheim bezeichnen möchten, derart Lausiges abzuliefern, das grenzt schon an Frechheit und sollte eigentlich als Landesverrat geahndet werden. Meldungen und Aktivitäten, die nicht die mindeste Konsistenz aufweisen und gegen jede Logik abgezogen werden, werden da als Meldung der Al Kaida veröffentlicht.
Dass die USA bin Laden erledigt haben ist für die Muslime, die andere Menschen in der Regel grundlos und abgrund tief hassen, weltweit eine verdiente Schmach die sie nun unbeholfen wie sie sind zu rächen versuchen. Gerade darum war diese Aktion der US-Armee höchst wichtig und nötig. Die Muslime müssen unmissverständlich darauf aufmerksam gemacht werden dass sie mit ihren menschenverachtenden Ansichten und Aktionen gegen andere Menschen langfristig den Kürzeren ziehen.
ohne islamisten verteidigen zu wollen, ganz im gegentei, aber: die aktion der usa entspricht jedem geltenden recht, das war einfach ein staatlich sanktionierter mord, noch dazu auf fremdem territorium, primitiver gehts wirklich nimmer... damit haben sie nur gezeigt, dass sie genauso veabscheuenswürdig sind wie islamistische oder sonstige fanatiker, sonst gar nichts...
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www.youtube.com/watch?v=3... zGN4#t=21s
QUESTION: "But Osama bin Laden is the one that — you keep talking about his lieutenants, and, yes, they are very important, but Osama bin Laden is the mastermind of 9/11..."
DANA PERINO: "No, Khalid Sheikh Mohammed was the mastermind of 9/11, and he's sitting in jail right now."
Q: "What is the role of Osama bin Laden then for 9/11?"
DANA PERINO: "Obviously, he is the leader of Al-Kaida. He is somebody that we wanted to bring to justice. He was the one that asked his deputies to plot, plan and carry out attacks [Anm: 9/11 bleibt unerwähnt] and that's why we've been aggressively going after them as well.
(--> Fortsetzung der Serie: www.derstandard.at/plink/130... 4/21012205 )
bei denen er praktischerweise ziemlich ALLE großen Terroranschläge der letzten 50 Jahre zugab (9/11, Bali nightclub bombing, Richard Reid shoe bombing, 1993 WTC bombing, etc.):
http://derstandard.at/plink/127... 9/16963569
http://derstandard.at/plink/127... 9/16970551
http://derstandard.at/plink/128... 8/18795391
http://derstandard.at/plink/128... 7/18888054
Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht. Würde dieses Menschenrecht allgemein akzeptiert, wäre die Welt ein großes Stück friedlicher.
Ein Religionsverbot hingegen erfordert Unterdrückung und Gewalt. (Auch Islamisten und andere Vollkoffer wollen ja de fakto ihnen missliebige Religionen verbieten und wenden deshalb Zwang und Gewalt an.)
religionsfreiheit hört sich ja so schön an, so nach freiheit, nach aufklärerisch und richtig. allerdings muss man halt schon auch zu ende denken, dass es unmöglich freigestellt sein kann, jede willkürliche ideologie, die sich als religion bezeichnet, über die der vernunft geschuldeten prinzipien des friedlichen und rechtsstaatlichen zusammenlebens zu stellen. religionsfreiheit ist daher nur soweit zu gewähren, wie religionen diskussionslos die säkularen und rechtsstatlichen prinzipien anerkennen und keine über diesen stehenden und diese daher aushebelnden regeln ausgeben. das ist schlicht und einfach unzulässig. dort hört sich die religionsfreiheit auf. ganz egal, welche religion das betrifft, christen, islam, scientology oder sonst wen.
Jetzt ist in Pakistan eine Tiefkühltruhe kaputtgeworden, er ist aufgetaut - und da hat man eben das Beste draus gemacht und ihn den Amis fürs Kopfgeld verkauft. Der Hubschraubereinsatz war dann genehmigt, gestellt für die Medien. Deswegen hams ihn auch gleich versenkt: Aufgetautes hält sich nicht mehr.
Rekordpreis jedenfalls für Tiefkühlware >> http://zeichenblogger.blogspot.com/search?up... results=11
Nicht ungewöhnlich, sondern klug.
Die Amerikaner wollen zeigen, dass sie Anstand haben und Respekt vor den Toten.
Vor allem, weil dann irgendwelche ideoten dieses Bild auf nen Poster kleben würden und damit durch die USA fahren würden, welches ziemlich blöd wäre und den Moslems sicher nicht daugen würden.
Terrorismus ist eine Sache, Respekt vor den Toten eine andere. Bin Laden war ein großes Symbol des Terrors. Ein Aufschaukeln der Emotionen, welches diese Bilder machen würden, wäre jetzt sicher nicht angebracht.
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