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Fressen oder gefressen werden? Der Hai bringt mehr ein, wenn er schwimmt und frisst.
Paris - Ein Hai bringt laut einer Studie lebendig deutlich mehr Geld ein als der Verkauf seines Fleisches. "Haie können im wörtlichen Sinne eine 'Million-Dollar'-Art und eine bedeutende wirtschaftliche Triebfeder sein", erklärte Mark Meekan vom Australischen Institut für Meereswissenschaften, Hauptautor einer am Montag vorgelegten Untersuchung australischer Wissenschafter.
Im Inselstaat Palau im Pazifik bringt ein einzelner Hai die Urlauber demnach dazu, dort jährlich im Schnitt 179.000 Dollar (120.644 Euro) auszugeben. Während der gesamten durchschnittlichen Lebenszeit eines Hais ergebe dies Einnahmen in Höhe von 1,9 Millionen Dollar (1,281 Mio. Euro).
Die untersuchten Daten zeigten, dass diese Tiere als Tourismusressource viel mehr denn als Fangziel beitragen könnten, hob Meekan hervor. In Palau machen Hai-Tauchtouren der Studie zufolge acht Prozent des Bruttoinlandsproduktes des kleinen Inselstaates aus. Jährlich bringe die Branche zudem mehr als eine Million Dollar an Löhnen ein. Palau war 2009 das erste Land, das seine gesamten Hoheitsgewässer zum Hai-Schutzgebiet erklärte. Vergangenes Jahr folgten Honduras und die Malediven.
Haiflossen werden vor allem in China als Delikatesse gehandelt. Da die Raubfische aber spät geschlechtsreif werden und wenig Nachkommen zeugen, gefährdet die Jagd auf sie den weltweiten Haibestand. Viele Arten sind vom Aussterben bedroht. Matt Rand, Hai-Experte der US-Umweltorganisation Pew Environment Group, weist daher darauf hin, dass der Haitourismus "ein entwicklungsfähiger wirtschaftlicher Motor" sein könne. Die nun vorgelegte Studie werde hoffentlich mehr Länder dazu bewegen, Haie zu schützen und davon auch wirtschaftlich zu profitieren. (APA)
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Massenfütterung von Haien zur Belustigung zoologischen Nackerbatzerln in Käfigen führt letztlich womöglich erst recht zum Schuss nach hinten. Das Image des Haies als blutrünstige Bestie wird so verfestigt und die Sensibilisierung gegen die Ausrottung dieser Überlebenskünstler erst recht erschwert.
Sinnvoll können nur Formen des Tourismus sein, die dem Hai mit Respekt begegnen und das Verständnis für seine ökologische Bedeutung fördern.
Man muss schon unterscheiden. Das Problem sind nur selten die traditionellen Fischer die in kleinen Booten und mit Handleinen bzw kleinen Netzen fischen.
Die Ausrottung des Meeres erfolgt durch Langleinen mit hunderten Haken, mit Schleppnetzen aller Art und mit großen Schiffen die von ihrem HEimathafen aus weltweit agieren können.
grundsätzlich einmal richtig - allerdings greift die monetäre argumentation bei jenen, die haie töten, zumeist nicht, zum überwiegenden teil sind das boote, die mit den genannten regionen nichts zu tun haben und in "fremden" gewässern fischen, z.b. chinesen.
so lange man in den abnehmerländern für flossen nicht für ein umdenken sorgt, wird es leider zum großteil ein kampf gegen windmühlen bleiben. die anzahl der erfolgreichen initiativen steigt zum glück, langsam, aber doch - hier noch weitere infos, falls sie das thema interessiert - http://www.sharkproject.org/Content.N... dex.de.php
Das ist ein Hai aus Europäischen Gewässern, sozusagen ein EU-Hai. Dem gehts gut, weil er ein Quotenhai ist.
Ich beobachte seit 20 Jahren den Rückgang von Haien - unvorstellbar. Markt ist zu über 90% China.
Auch die Seegurken sind fast zu 100% für den chinesischen Mark ausgerottet, interessiert aber keinen, weil sie hässlich sind.
Man muss aber nicht zu den bösen Chinesen, man kann auch am Naschmarkt bei der Nordsee und bei Umar-Fisch Overkill-Kandidaten bewundern: Thun, Langusten, Riffbarsche ("Red Snapper"), Papageifische und die meisten "Wildfänge".
Man sollte Fisch ausser heimischem Fisch boykottieren.
dem dornhai geht's überhaupt nicht gut - dornhai steht auf der roten liste der bedrohten tierarten, erfreulicherweise verschwindet er schön langsam aus den europäischen regalen.
den seegurken hingegen geht's vermutlich nicht gar so schlecht, sie sind auch nicht häßlich, sondern können sogar sehr schöne zeichnungen haben.
umar tun sie etwas unrecht - sind sie gruber-fan? dann schauen sie mal in deren vitrinen, was sich da so tummelt (oder eben auch nicht mehr, weil 12.000 und mehr km anreise und tot) - mit umar kann man jedenfalls über dieses thema gut reden. klar ist auch, dass man mit so einem laden ein breiteres angebot braucht, um der nachfrage gerecht zu werden. aber auch bei umar ist es so, dass die nachfrage nach heimischen oder sü
Ich find es grundsätzlich problematisch hier im alpinen Österreich (regelmässig) Meeresfische/tiere zu konsumieren. Die Überfischung ist so schon schlimm genug da muss man nich noch zusätzlich die Nachfrage steigern und den tausende Kilometer weiten Transport unterstützen.
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