Assange: Facebook ist die schlimmste Spionage-Maschine

2. Mai 2011, 15:44

US-Unternehmen wie Google und Facebook würden Geheimdiensten Zugriff auf alle Daten geben

Wikileaks-Mitgründer Julian Assange übt heftige Kritik am Umgang US-amerikanischer Unternehmen mit Datenschutz und kritisiert dabei insbesondere Facebook. Das Social Network bezeichnet der Australier als die "erschreckendste Spionage-Machine, die je erfunden wurde", wie die Times of India unter Berufung auf ein Interview von Russia Today berichtet.

Schnittstellen für Geheimdienste

Google, Yahoo und andere große US-Konzerne hätten eigene Interfaces für die US-Geheimdienste, um ihnen einen schnelleren Zugriff auf die Daten zu geben. Es bedürfe keiner gerichtlichen Anordnung mehr, um an diese Daten zu können. Die Geheimdienste hätten zwar keine generelle Kontrolle über Facebook, könnten jedoch rechtlichen und politischen Druck ausüben. Mit den Namen, Adressen, Aufenthaltsorten, Verwandtschaftsgraden und der Kommunikation der Nutzer sei Facebook in Besitz der umfangreichsten Datenbank. (red)

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Posting 1 bis 25 von 68
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GE
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13.5.2011, 22:02

Assange, mit seiner Stellungnahmen gegen Facebook ist er für mich absofort Heilig gesprochen, absofort!

Dr. Ma-Cho, chin. Wunderheiler(In)
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das hat der niavarani schon vor 2 oder 3 jahren erkannt ...

Abdul Klappstuhl
00
So ist es

Aber es ist was dran. Das Video-Interview ist jedenfalls spannend zu sehen.
http://www.doppelklicker.de/Julian_As... 704.0.html

und ewig hirschet dem troll
00
tatsächlich

ein unbeugsamer aufdecker

---
allerdings war es nicht eine presseaussendung von assange himself, sondern ein interview wird zitiert und ein spruch daraus geschlagzeilt

Dr.mumunator
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Ach wirklich?

dabei hat er doch seine meisten "Anhänger" unter den FB Dödeln.

solandre
 
00

na gut, dann wird er jetzt eben sein profil löschen und plötzlich wird die cia, was ihn betrifft, völlig im dunklen tappen.

oblomow II
62
A ...

...wer?

trollvottel
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Ein Datendieb und Erpresser glaub ich

Standardabweichung
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So schnell geht also der Absturz vom Volksheld zum Verbrecher?

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Nicht nur Facebook

Ich hab auf meinem eigenen Webspace in irgendeinem Unterverzeichnis mal testweise Wordpress aufgesetzt. Nur so zum rumbasteln und nirgendwo verlinkt oder angemeldet. Die Tage habe ich mal spassweise nach meinem Namen gegoogelt und siehe da: ich fand meine unfertigen Wordpress-Seiten bei Google.

So wie es aussieht, hat ein Skript in Wordpress oder dem verwendeten Template da eine automatische Anmeldung bei Google durchgeführt? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich find das ein starkes Stück.

Ab sofort bastel ich mir meine Webseiten wieder selbst zusammen, mit einem handelsüblichen HTML-Editor. Ist zwar irgendwie Web 1.0, aber dafür hab ich in der Hand was an Daten rausgeht.

Bumbu
 
03
hat ein Skript in Wordpress oder dem verwendeten Template da eine automatische Anmeldung bei Google durchgeführt?

Haben Sie an die Möglichkeit gedacht, daß der Browser (oder eine installierte Toolbar) an dem Effekt beteiligt ist? Zwei Wege sind vorstellbar:

Entweder: Der Browser kontaktiert Google und überträgt jeden URL (z.B. um den PageRank zu erfragen, oder um Warnungen wegen möglicher Malware-Verseuchung anzeigen zu können).

Oder Ihre „geheimen“ Urls sind über referrer-Angaben geleckt: Links nach draußen führten zu einem Serverlog-Eintrag, der es irgendwie online geschafft hat und von Google indexiert wurde. Oder Sie haben von Ihren Seiten aus direkt einen Link zu Google gesetzt und sind dem einmal gefolgt.

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Interessanter Hinweis. Aber ich glaube, der Browser scheidet aus. Er hat keine Toolbar (eigentlich gar nix von Google und normalerweise verwende ich Ixquick und nicht Google als Suchmaschine) und NoScript ist auch installiert. Aber ich glaube ihr letzter Hinweis, könnte die Lösung sein. In der Blogroll (das ist zwar nicht Google verlinkt) habe ich bestimmt einmal einen Link nach Draussen aufgerufen. Das könnte des Rätsels Lösung sein. Guter Tip.

Der junge Jim Kirk
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Ohne angepasster robots.txt wid auch die selbstgebastelte seite in google und co auftauchen. Das hat nix mit wordpress zu tun.

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Sorry, aber das ist Unsinn. Und woher bitte soll der Crawler das Verzeichnis kennen, wo index.html und robots.txt liegen, wenn man ihm nicht explizit sagt: da liegt was, kuck nach?

Herzerzog Johann
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Wetten ...

... daß der Crawler zuerst im Wurzelverzeichnis nachsieht? Und wenn er dort keine gegenteiligen Anweisungen findet eben auch in allen erreichbaren Unterverzeichnissen? Wo ist dein Problem?

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Wetten, das der Crawler im Hauptverzeichnis, eine robots.txt findet, die ihm zwar gestattet die Dateien dieses Verzeichnisses zu indizieren, aber keine Information, welche Unterverzeichnisse auf der Domain noch vorhanden sind.

Herzerzog Johann
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Nun ...

... wenn er die Dateien sieht, sieht er wohl auch die Unterverzeichnisse.

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Wenn Sie das Hauptverzeichnis einer Domain leer lassen (also keine index.html oder ähnlich drin ist), kann das passieren. Jeder der die Domain aufruft kriegt (sofern nicht weitere Vorkehrungen getroffen sind) auch die Unterverzeichnisse angezeigt. Das ist hier aber definitiv nicht der Fall. Danke trotzdem für die Anregung.

Herzerzog Johann
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Eine andere Möglichkeit wäre noch ...

... daß der Crawler schlauerweise nach einem Standardverzeichnis sucht, das dürfte, speziell bei Versuchsaufbauten, meist /wordpress/ sein. Daß er diesfalls an der index.html vorbeikommt ist mir durchaus schon aufgefallen.

boa vista
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vielleicht sollten sie sich einfach mal etwas mit der materie auseinandersetzen, bevor sie ihre verwunderung darüber, dass google ihre website findet, hier zum ausdruck bringen.
das wäre z.b. ein guter beginn:
http://www.drweb.de/magazin/t... maschinen/

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Sorry, aber scheinbar haben Sie keine Ahnung wie Crawler arbeiten.

Mr. Bubbles
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jeder, der das nicht weiss, sollte gar keinen account anlegen. nur wie bringt man es diesen menschen bei? ;)

schlechter Gutmensch
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jeder, der das weiß, erst recht nicht.

Cynicism
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Ich hab' ein iPhone in der Tasche, mit dem man auf wenige Meter genau orten kann, wo ich mich befinde. Jederzeit.

... meine Angst vor der Datenkrake FB hält sich in Grenzen. ;)

Cynicism
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@Jim Kirk, Querdenker, Nepp: Schon klar!
Allerdings reicht jetzt das Passwort zu meinem Me-Account, um mich auf Google Maps lokalisieren zu können; früher brauchte man zumindest noch ein wenig Gerätschaft dazu. ;)

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