Ubuntu

Shuttleworth: "Unity ist unser bisher größter Schritt vorwärts"

2. Mai 2011, 11:21
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    foto: archiv

Für neue Ubuntu-Version habe man sich am Besten von Windows und Mac OS X orientiert - Community bleibt "Killer-Feature"

Vergangene Woche hat die Linux-Distribution Ubuntu eine neue Generation der eigenen Software zum Download freigegeben, die schon vorab für einige Diskussionen sorgte. Der Grund: Ubuntu 11.04 führt ein neues Interface namens "Unity" ein, das mit frischen Ansätzen auch die breitere Masse der ComputernutzerInnen für den Linux-Desktop begeistern soll.

Begeisterung

Und selbst wenn die Release auf recht gemischte Kritiken stieß - so wurde etwa auch im WebStandard-Test konstatiert, dass "Natty Narwhal" ungewohnt fehlerbehaftet ist - bei Ubuntu selbst zeigt man sich vom eingeschlagenen Weg geradezu begeistert. So streicht Projektgründer und Ubuntu-Finanzier Mark Shuttleworth die Bedeutung der neuen Version in einem Blog-Eintrag heraus: Unity sei der bisher "größte Schritt vorwärts", den Ubuntu je gemacht habe.

Ansatz

Dabei bekennt Shuttleworth auch offen, dass man sich von der Konkurrenz "inspirieren" lassen hat. Man habe sich aktuelle Windows- und Mac-OS-X-Versionen angesehen und versucht das Beste daraus zu übernehmen und mit eigenen Ideen zu vermischen.

Vorteil

Darüber hinaus habe man aber den Vorteil, dass man ohne den historischen Ballast, den solch eingesessene Desktop-Systeme haben, agieren könne, insofern wesentlich agiler in der Entwicklung sei. Dabei dürfe man nicht vergessen, dass es sich erst um eine "Version 1.0" handle, entsprechend natürlich noch manch raue Kanten und Ecken vorhanden sind, die in folgenden Releases abgeschliffen werden sollen.

Philosophie

Das wahre "Killer-Feature" von Ubuntu sei aber ohnehin nicht die Software selbst, sondern die Community, die sie umgibt, zeigt sich der Software-Milliardär überzeugt. Der "Geist von Ubuntu" sei es, in den Mittelpunkt zu stellen, wie man das Leben von anderen verbessern könne. (red, derStandard.at, 02.05.11)

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celesto
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bin auf xubuntu umgestiegen, weil unity noch nix kann, das neue gnome ist mir zu beladen. firefox bleibt mir erhalten, chrome mag ich nicht.

Yoghurt_LX
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Community als Killer feature

Da stimme ich zu. Die Community macht es aus.

Unity ist nicht das was ich erwarte von einen Desktop, dazu auch noch das beschnittene Compiz und die wenig vorhandenen Einstellungen.

Ich habe das Unity Plugin in Compiz deaktiviert, Compiz an meine Wünsche angepasst und als Navigation das Cairo Dock installiert.
Das lauft mehr als sensationell, sieht fabelhaft aus und ist wesentlich einfacher zu bedienen als Unity.
Allerdings ist es nicht wirklich einfach das Cairo Dock so zu konfigurieren das es auch das erfüllt was man möchte.
Es gibt aber genügend Styles dafür und von dort aus kann man sich dann seine Anpassungen leichter selber machen.

Ich bin gespannt wann das als alternative zu Unity erkannt wird und von der Community aktiv gefördert

:
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hab seit ein paar stunden 11.04 mit unity. es uberzeugt mich noch nicht ganz, aber ich tu jetzt einfach ein paar wochen so, als gaebe es nichts anderes und dann sehen wir weiter. optisch ist alles recht schoen, aber das ist einem recht bald egal.

Heinrich Dacher
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Unity ist die bisher beste Marketingstrategie

von Microsoft

Fame
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hab mir heute fedora 15 mit gnome 3 angesehen - bin begeistert - verwende zwar keine Linux Distri produktiv (OSX User und abhängig von einigen OSX / Win only Programmen) aber Gnome 3 ist mM erfrischend Innovativ.. zwar dort und da nicht ganz ausgereift aber das wird sicher noch. Und auch hier wurden positive Merkmale von Windows 7 und OSX übernommen (zb das "alt + Tab" verhalten von OSX) und tlw. leicht verbessert.

Unity kommt mir so vor als sollte zwanghaft was innovatives geschaffen werden - mir gefällts nicht sonderlich.

Versteh nicht warum Ubuntu nicht seine Manpower Gnome 3 zur Verfügung gestellt hat - wär mir lieber gewesen.

OberWaldMeister
 
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Das ALT+Tab Verhalten von Mac OS ist wohl das unnötigste Feature...

Warum kopiert man so einen Blödsinn? Ich will alle Fenster durchgehen und nicht Programminstanzen..

Fame
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können Sie ja.. "Alt(cmd) + Tab" zum Programm, Alt gedrückt halten und mit "Alt(cmd) + ^" durch die Fenster - ich vermisse das sofort wenn ich mal bei einem nicht OSX Gerät sitze. Bei OSX kann man dann auch noch gemütlich mit "cmd + q" das Programm, samt aller Fenster, oder mit "cmd + w" einzelne Fenster schließen - Traumhaft. (btw bei mir sind bei normaler Nutzung schon 10 Programme offen - wenn man dann noch ca 1,5 Fenster pro Programm rechnet wären das ca. 15 Tab-Einträge mindestens - wär mir zu unübersichtlich..)
Apps werden mit App Launcher per Tastatur gestartet - Dock (bei mir versteckt) / Taskbar nutz ich kaum noch. (in gnome auch konsequent weg gelassen - wie für mich gemacht :P )

OberWaldMeister
 
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Najo, dieses CMD + < um bei Fenster umzuschalten ist nervig..
Habe via BetterTouchTool bei meinem MBP eingestellt, das 3 Finger nach oben = CMD + < (also zwischen Fenster wechseln) und 3 Finger nach unten = CMD + ALT + H (oder so). Also alle Fenster außer das aktive soll verteckt werden. Sieht man dann super in der Dock, wenn man vorher via terminal eingestellt hat, dass Hidden Apps transparente Icons hat..
Jedenfalls das CMD/ALT + TAB nervt mich schon stark..
Glaub das kann man mit Whitch (oder so) komplett abändern, aber die 3 Finger-Wischer reichen mir am MBP..

Fame
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Naja ist halt Geschmackssache - jeder arbeitet anders mit seinem Gerät.
Ich bin mit der Lösung CMD + Tab und CMD + ^ (hab mir die Tastenkombo schon vor langer Zeit umgestellt: CMD + < nervt tatsächlich) sehr zufrieden.

Prinzipiell wird man das verhalten wohl bei Gnome früher od später relativ leicht ändern - bzw ein anderes Alt + Tab "Tool" installieren können

Pullover aus Milch
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Grusz via Unity. Das Teil kommt mir als ungeduldiger 08/15 User und Gnome Gewohnheitstier nach der ersten Stunde mit Unity irgendwie unnoetig verschachtelt und unuebersichtlich vor.

Habe soeben Synaptic aufrufen wollen. In welchem Untermenue versteckt sich eigentlich der Paketmanager? Ohne die Suchfunktion haette ich es nach wie vor nicht geschafft, Synaptic aufzurufen. Wurde unter More Apps/All Applications nirgends fuendig; andererseits finde ich im vollen Kuehlschrank auch selten was.

Mein naechster groszer Schritt vorwaerts wird Gnome 3 sein. Unity lasse ich hinter mir.

Ultimate Power
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Das waren/sind ebenfalls meine größten Schmerzen. Bei einigen Menüpunkten weiß ich eben nicht mehr den genauen Wortlaut (z.b. jenes zum einstellen der Oberfläche. Auf Deutsch: Erscheinungsbild).

Bereits nach kurzer Zeit der Installation bin ich an so einfach Dingen gescheitert, dass ich mir ernsthaft frage ob eine Umstellung von der strukturierten Ansicht des Menüs hin zu einem zusammengewürfeltem Haufen aus Icons tatsächlich so viel Sinn macht.

Weiters fehlt das auto-completion bei alt+f2, was mich prinzipiell am meisten stört. Aber daran wird anscheinend schon gearbeitet

Pullover aus Milch
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Ui, tollen Fallfehler habe ich da u.a. abgesetzt...

mario19871
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Bei mir reicht es die Super-Taste zu drücken -> "syn" eintippen und enter.
Alternativ geht auch "Super" + "a" für Applikationen.

leck fett'n
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ich verstehe dich da sehr gut. versuch mal mit der rechten maustaste auf der neuen leiste links (wie auch immer die leiste heißt ...) auf "anwendungen" zu klicken - dann kommt die gewohnte gnome - gliederung lg

Pullover aus Milch
01

Danke für den Tipp. Intuitiv ist definitiv anders.

Habe das Kommentar Pop-Up Fenster mit Klick aufs Hauptfenster des Browsers in den Hintergrund verschoben. Ist mir ohne alt-tab nicht gelungen, das Pop-Up wiederzufinden. Irgendwie habe ich bei Unity dauernd das Gefühl, um die Ecke denken zu müssen.

space_agent
 
01
feedback

Ich finde dein feedback sehr gut, wie wärs wenn du es den Entwicklern zukommen lasst so dass wir alle was davon haben. Kritisch denken ist wichtig, nicht wie ( leider ) viele Applianer.

Systemanalytiker
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Unity ist eine Katastrophe / KDE hat sich verbessert

Unity ist nicht gut. Habt Ihr Euch schon zentrale Menüleiste angesehen. Bei jeder Applikation wurde die Applikationsmenüleiste auf den oberen Bildschirm verschoben. Das ist doch Irre!

KDE scheint sich aber stark verbessert zu haben.

Vermutlich werde ich auf KUbuntu umsteigen.

ji
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Es ist seltsam, dass das bei OS X keine Sau interessiert, man es sogar als gute Eigenschaft verkauft. Naja …

Systemanalytiker
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Marktanteil von Apple liegt bei 4%

Apple darf sich nicht wundern, wenn es nicht mehr als 4% Marktanteil schafft.

bedarf ist keine konstante
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Meinem Wissensstand ist Ubuntu jetzt auch nicht so der Marktanteilskönig...

:)

Jet Fuzzi
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Dabei handelt es sich wohl um und 10 Jahre alte Informationen. Der Mac OS Marktanteil ist deutlich höher!

mlu82
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wobei

diese statistik mit vorsicht zu genießen ist. zb. woher wollen die wissen wieviel linux-distris wirklich installiert sind? (keine verkaufszahlen)
oder
auf vielen rechnern läuft linux und windows (wird ja fast jeder rechner mit win ausgeliefert). bei apple läuft dagegen nur osx

DocSnyder
 
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nun sie mögens nicht..

..glauben aber ich kenn sogar einige die auf ihrem appel linux laufen haben aber halt kein ubuntu :)

flexible
03

warum ist das irre? verwende unter kde auch das zentrale menü (hier natürlich optional wie fast alles am plasma desktop) und da ich menüs grundsätzlich nur sehr selten verwende schätze ich den umstand dass das menü des aktiven programmes immer am selben platz ist und im programmfenster keine zusätzliche unordnung schafft.

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