Keine Beschränkungen

Arbeitsmarkt offen für Osteuropäer

1. Mai 2011, 08:51

Hundstorfer: Zuzug werde "verkraftbar sein"

Wien - In der Nacht von Samstag auf Sontag sind die Arbeitnehmer-Beschränkungen für die vor sieben Jahren der Europäischen Union beigetretenen mittel- und osteuropäischen Staaten weggefallen. Bürger aus Estland, Lettland, Litauen, Polen, der Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn dürfen nun uneingeschränkt in Deutschland und Österreich arbeiten, deren Regierungen ihre Arbeitsmärkte mit den Übergangsfristen vor Billigkonkurrenz zu schützen versuchten. Für Österreich erwartet Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) eine Zuwanderung von 15.000 bis 25.000 Arbeitnehmern aus den acht EU-Neumitgliedern.

"Das wird verkraftbar sein", sagte Hundstorfer in der Ö1-Sendung "Im Journal zu Gast" am Samstag. Die Arbeitslosigkeit in Österreich sinke, die Anzahl der Beschäftigten sei auf über 3,4 Millionen gestiegen. Man werde aber natürlich "ganz genau hinschauen, ganz genau kontrollieren müssen", dass die Arbeitnehmer aus den neuen EU-Staaten tatsächlich nach österreichischen Kollektivverträgen beschäftigt werden.

Fristen voll ausgeschöpft

Wien und Berlin haben die in den EU-Beitrittsverträgen vereinbarten Übergangsfristen zur Gänze ausgeschöpft. Kurz vor ihrem Wegfall trat in Österreich ein Anti-Sozialdumping-Gesetz in Kraft, das sicherstellen soll, dass die zugewanderten Arbeitnehmer auf Grundlage der österreichischen Kollektivverträge beschäftigt werden. Das Ende der Übergangsfristen dürfte zu einer Belebung der Konkurrenz im Dienstleistungssektor führen, da Unternehmer aus den benachbarten EU-Staaten ihre Arbeiten nun leichter in Österreich anbieten können.

Die Gewerkschaften sehen die Arbeitsmarktöffnung kritisch und befürchten, dass die Neuankömmlinge aus den ärmeren EU-Staaten eine Lohnspirale nach unten in Gang setzen könnten. Auch die FPÖ warnt ror einem "massiven Verdrängungswettbewerb" durch "Billigstarbeitskräfte" aus den neuen EU-Staaten.

Hundstorfer: Arbeitsmarktöffnung für Rumänen und Bulgaren erst 2014

Hundstorfer will den österreichischen Arbeitsmarkt frühestens Anfang 2014 für Rumänen und Bulgaren öffnen. "Wir sind da auch nicht mehr alleine mit der Bundesrepublik", so Hundstorfer. Voraussichtlich würden zehn EU-Länder die Übergangsfrist voll ausschöpfen.  (APA)

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I won´t buy at clothingsfarmer
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Hurrah, gibts auch kleine Willkommens-Geschenke von Hundsi und Mitti?

Lupus67
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wieso ist es

in dem "einheitlichen wirtschaftsraum" eigentlich nötig, arbeitkräften zugang zu geben oder verwehren???
statt dass "die eu" die krümmung der banane bestimmt, hätte sie jetzt 10 jahre zeit gehabt, europa zu einem einheitlichen raum zu machen, indem annähernd gleiche löhne, abgaben, soziale standards, pflichtversicherungen usw. gelten....
das ziel war aber anscheinend nur, billiger zu produzieren, und dabei den zwist zwischen den ländern schön für eigene interessen ausnutzen und den spekulanten und abzockern freie hand zu geben.

Analytische Chemie
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Schön!

Man kann beinahe verzweifeln, wenn man versucht, einen Maler oder Fliesenleger zu finden. Und damit meine ich nicht schwarz, sondern auf Rechnung, und nicht für ein ganzes Siedlungsprojekt, sondern für 30m2 ausmalen bzw. ein kleines Badezimmer fliesen. Da wird nicht mal zurückgerufen, wegen Reichtum geschlossen. Oder

Einen massiven Verdrängungswettbewerb würde ich mir daher stark wünschen, hoffentlich kommen viele Osteuropäer und ruinieren unsere Owizahrer.

das ist fix
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irrtum - es ist nicht "wegen reichtum" geschlossen - sondern wegen der enormen BÜROKRATIE, versuchen sie einmal eine unternehmen zu gründen - sie werden überrascht sein wie stark reguliert/verbürokratisiert österreich ist

virtualboy
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Verstehe da jetzt den Zusammenhang nicht. Eine Osteuropäische Firma können Sie ja jetzt auch schon beauftragen (z.B. aus Ungarn) und nur weil jetzt Osteuropäer kommen und hier Lohndumping betreiben, wird deren Chef deswegen auch nicht Ihren Pimperlauftrag bevorzugen. So sieht halt die Realität aus.

es galt die unschuldsvermutung
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so betrachtet stimmts tatsächlich.

mr71
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sind eh schon alle da.

Gerade in der IT sind bei den meisten Firmen eh schon Osteuropäer in der Überzahl, bei Angeboten haben die effektiv den gleichen Gewinn beim halben Preis (SK: 19%,CZ: 15% Einkommensteuer und großzügige Regelungen für Abschreibungen). Hoffe das es nicht noch schlechter wird, aber das wird wohl hauptsächlich andere Dienstleistungssektoren und den Sozialsektor betreffen. Ich wäre für eine EKSt-Senkung um die AUsgangsbedingungen zu harmonisieren. Aber da tut sich ja der uninformierte Wirtschaftsminister schwer, der keine Ahnung hat.

schwarz ist das neue blau
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ich bin für eine ESt-ERHÖHUNG im osten: ordentlich EU-zahlungen kassieren und damit dann die steuern niedrig halten und investitionen aus dem westen absaugen ist auch nicht die feine englische art...

Mr Tom
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Das wuerde viele Arbeitgeber freuen.

jayjay_one
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der österreichische weg

warten bis alle hochqualifizierten osteuropäer in ländern sind, die keine populistisch wirksamen arbeitsmarktsperren hatten...

des is mei extra
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Um Gottes Willen!
Sperrt die Grenzen!
Lasst keinen Österreicher raus!

f'ck y all y little asses
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suche dringend

brauchbaren politiker gerne auch politikerin mit etwas mehr hirn

f'ck y all y little asses
011
da freunen sich schüssel, glawischnigg und co..

lauter neue billige putzfrauen

pago1
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und wer glaubst du

räumt den dreck bei strache weg?

Taschenkalender
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wo ist das Problem?

"Wien und Berlin haben die in den EU-Beitrittsverträgen vereinbarten Übergangsfristen zur Gänze ausgeschöpft."

pff, Strache hat groß verkündet, wäre er Kanzler, hätte er die Frist verlängert..ein Zauberer also

Wir werden´s überleben, dass jemand kommt und die Jobs macht, für die sich heute der Österreicher zu schade ist..

navrat pospischil
 
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Dass sich "Der ÖSterreicher" dafür zu schade ist möchten sie belegen.

Oder gibts keine österreichischenKrankenpflleger/innen Altenpfleger/innen Gurkerlpflücker Bauarbeiter Taxifahrer usw usw.

Behalten sie ihre Rassismen für sich.

F1N4NZBÜRG3R
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villeicht...

...schreibt man in 100 Jahren in die Geschichtsbücher - Anfang vorigen Jahrhunderts begann das Zeitalter der Jobs, der Beschäftigung, der VERLIEHENEN ARBEITER?

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ich glaub, die beste absicherung gegen lohndumping ist es, das bildungssystem zu ruinieren und die unis kaputtzusparen. das wird helfen und glücklicherweise macht das die regierung auch. das wird so super!

das ist fix
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die ausgaben für das bildungssystem sind in den letzten jahren immer gestiegen - das ergebnis laesst leider trotzdem zu wünschen über

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in absoluten zahlen? das nennt man inflation.
in % am bip? das glaube ich nicht.

Recht ist Auslegungssache
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Die Arbeitslosigkeit sinkt?

In Wien steigt sie und die Ursachen sind bekannt. Die Politiker sind unwillig, die Ursachen zu bekämpfen.

ricko
212
die eu war immer ein symbol der einigkeit, der überwindung von grenzen und der gemeinsamkeit. sie ist es immer noch, ihr kopf stinkt aber ominös nach unten. kein wort glaube ich den damen u herren im europaparlament

gern sehe ich viele länder, beispielsweise die osteuropäischen in einem gemeinsamen wirtschaftsraum, aber erst, wenn die gehälter und marktleistung den rest angepasst sind und kein gefälle herrscht!

klartext leute: wem nützt diese arbeitsmarktöffnung? großbetrieben, welche mit billigen strukturellen erhaltungskräften in der masse um einige promille mehr umsatz bringen und den schwarzmarktjongleurn.

in summe siehts für österreicher noch düsterer aus und die gehaltsschwelle wird nochmals nach unten gedrückt bei steigenden sachpreisen.

hundstorfer weiß das, die SPÖVP und Dammen u Herrn EU auch.

wer denen glaubt macht sich zu jenem idio_en, den sie in uns sehen.

world-citizen
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Den Großbetrieben wird es ziemlich egal sein ...

...... ob die Arbeitsmärkte offen oder dicht sind. Wenn Arbeiter nicht zur Arbeit kommen dürfen, dann geht eben die Arbeit zu den Arbeitern.

Auslandsösterreicher
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Gehaelter und Marktleistungen sollen ohne Konkurrenz angepasst werden? Preisfrage: Welches politische System hat dies schon einmal versucht und dabei versagt?

Nebenher. Das Argument des Schwarzmarktes halte ich fuer eher unpassend. Betruegerische Firmen brauchten nicht auf den 1. Mai warten.

ricko
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mit konkurrenz, und zwar die arbeitsplatzkonkurrenz, passen sich die unsrigen gehälter an deren an. waren- und qualitätskonkurrenz wirken dagegen gehältersteigend, aber der arbeitsmarkt muss geschützt bleiben.

das hat bitteschön aber gar nichts mit den roten zu tun.

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