Parlament verabschiedet Entschädigung für US-Bürger

30. April 2011, 20:01
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Rund 270 Millionen Euro für Saddam-Opfer

 

Bagdad - Das irakische Parlament hat Entschädigungen für US-Bürger beschlossen, die während des Golfkriegs von 1990 bis 1991 von Truppen des damaligen Machthabers Saddam Hussein misshandelt wurden. 226 Abgeordnete stimmten am Samstag in der Hauptstadt Bagdad für die Vereinbarung über insgesamt 400 Millionen US-Dollar (270 Millionen Euro). Bagdad und Washington hatten im September ein entsprechendes Abkommen beschlossen.

Während des irakischen Kriegs gegen Kuwait waren mehrere US-Bürger von irakischen Sicherheitskräften festgenommen und als menschliche Schutzschilde missbraucht worden. Die Truppen von Saddam Hussein wollten so Angriffe der USA und ihrer Verbündeten auf bestimmte Ziele verhindern. Einige der US-Bürger gaben an, auch gefoltert worden zu sein. (APA)

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