In die Gänge kommen auf Italienisch

In Wien-Neubau werden schneidige Rennräder saniert

Wien - Zwölf Bar Druck und der Kreis, er schließt sich. Bei zwölf Bar nämlich, so Markus Böhm, "erzeugt unsere Kaffeemaschine den besten Espresso. Und in einen Rennradreifen gehören auch zwölf Bar Druck." Das könne kein Zufall sein, sagt er. Böhm ist Gründer des Wiener Rennradspezialisten Radlager. Seit fünf Jahren schon. Erst an verschiedenen Standorten in Wien-Mariahilf, ab Freitag neu im 7. Bezirk, in einem ehemaligen Copyshop auf der Westbahnstraße 16.

Eröffnet wird am kommenden Freitag. Wo früher kopiert und geheftet wurde, flicken Böhm und seine drei Kompagnons jetzt slicke Rennradreifen, polieren liebevoll jahrzehntealte Stahlrahmen und lassen von Zeit zu Zeit italienisch klingende Namen traditionsreicher Fahrradmanufakturen hochleben.

"Re-Cyles" nennen die vier Radlager-Macher ihre Ware: schneidige Rennräder, die vorher oft jahrelang in Kellern und Sammlerdepots ausharrten und in der hauseigenen Werkstatt gründlich saniert wurden - und in der Westbahnstraße 16 darauf warten, endlich wieder ausgefahren zu werden. (flon, DER STANDARD; Printausgabe, 30.4./1.5.2011)

  • Die Radlager-Crew werkt jetzt im 7. Bezirk.
    foto: florian niederndorfer

    Die Radlager-Crew werkt jetzt im 7. Bezirk.

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