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Maria Steindl-Köck, Projektleiterin U:start.
Nur wenige Absolventen der Uni Wien wagen den Schritt in die Selbstständigkeit. Unterstützung bekommen Gründungswillige durch das Programm U:start des Alumniverbands der Uni Wien. Bis 10. Juni können sich Interessierte dafür bewerben.
Aufbauend auf den Erfahrungen des früheren Gründungsprogramms Uniun, das in Kooperation mit der Technischen Universität Wien durchgeführt wurde und das 2008 ausgelaufen ist, wurde das neue Programm entwickelt. "Das Seminarprogramm wurde verschlankt. Neu ist, dass bei U:start auch Mentoring von erfolgreichen Unternehmensgründern aus dem Umfeld der Universität Wien angeboten wird", erklärt Maria Steindl-Köck, Projektleiterin von U:start. Voraussetzung für die Bewerbung ist neben einer Geschäftsidee die Mitgliedschaft im Alumniverband.
In der zweitägigen Orientierungsveranstaltung, die Anfang Juli stattfinden wird, soll grundlegendes Wissen zu Selbstständigkeit und Gründung vermittelt werden. "Zentral sind dabei die Fragen, ob man einerseits der richtige Typ für die Selbstständigkeit ist und andererseits, ob die Idee auch geschäftstauglich ist", sagt Steindl-Köck. Die Orientierungsphase ist kostenlos und für 60 Gründungsinteressierte offen.
In den Ausbildungsteil werden 30 Teilnehmer übernommen, deren Idee sich zu einem erfolgreichen Geschäft entwickeln lässt, erklärt Steindl-Köck. Die Auswahl erfolgt dabei in Absprache mit Unternehmensberatern.
Die Mingo Academy der Wirtschaftsagentur Wien stellt die Trainer zur Verfügung. Gefördert wird das Programm unter anderem durch das Wirtschaftsministerium, die Industriellenvereinigung sowie die Universität Wien. Von Oktober bis März werden zehn Seminare zu gründungsrelevanten Themen wie Finanzen und Finanzierung, Marketing und Unternehmenspräsentation sowie Verkaufsstrategien angeboten.
Parallel dazu finden Mentoringtreffen statt und können Beratungstermine mit Unternehmensberatern in Anspruch genommen werden, erklärt Steindl-Köck. Den Abschluss des Programms bildet der Businessplan-Wettbewerb, bei dem die angehenden Jungunternehmer Möbel für ihr Büro gewinnen können.
Die Teilnahmegebühr für den Ausbildungsteil beträgt 300 Euro. "Auch hier versuchen wir den Teilnehmern entgegenzukommen", sagt Steindl-Köck. So können sich beispielsweise auch Gründungsteams bewerben. Je nach Aufgabe des einzelnen Mitglieds könne das passende Seminar besucht werden, ohne dass dafür extra bezahlt werden müsse, erklärt die Projektleiterin. (Gudrun Ostermann/DER STANDARD; Printausgabe, 30.4./1.5.2011)
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Wow, das Programm hört sich super an. Mir gefällt besonders das Stufenmodell, wo man in der ersten Stufe zunächst die Idee abklären kann, und das Mentoring. Gründungsberatung kriegt man öfter mal wo, aber Mentoring von entsprechend guten Leuten nicht - das hätte mir auch sehr geholfen beim Gründen! Da hätte ich mir den einen oder anderen Fehler sicher erspart!
Ich bin sehr stark am überlegen, ob ich mich selbstständig machen soll. Es ist dann einfach „meines“ ... Ich weiß schon, es ist nicht einfach und man muss sich alles vorher gut überlegen ... Stichwort: Businessplan. Das Programm klingt aber auf jeden Fall interessant, find ich.
Lehrt auch gleich das unbekannte Ende mit! 2010 gab es 9000 Privatkonkurse und 6000 Unternehmenskonkurse. Das bedeutet für den Ex Unternehmer: kein Bankkonto mehr (super für Miete, neuen Job, Bankomat, ...), kein Handyverrtrag, kein Leasingauto, monatelang alle Post beim Masseverwalter, 7 Jahre Pfändung auf das Existenzminimum, ...
Hierzulande ist eine unerfolgreiche Geschäftsidee analog zu einem Kapitalverbechen! Leider! Macht euch lieber in USA selbständig, dort ist Scheitern Lernen!
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