Hochzeit

"Gästeliste wird am meisten diskutiert"

29. April 2011, 19:51
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    foto: ap/roland

    Hochzeitsplanung hat Zukunft - trotz der vielen Scheidungen.

STANDARD: Haben Sie die royale Hochzeit von William und Kate verfolgt?

Hummel: Natürlich habe ich mir die Hochzeit im Fernsehen angesehen. Man muss sich als Hochzeitsplaner informieren, weil man ja auch von Kunden darauf angesprochen wird.

STANDARD: Was interessiert die potenziellen Bräute da am meisten?

Hummel: Es ist weniger das Protokoll, das ja doch sehr traditionell und straff ist. Es sind meistens die Themen Frisur, Brautkleid oder Brautstrauß, die interessieren.

STANDARD: Was macht die Faszination eines solchen Mega-Events überhaupt aus?

Hummel: Es ist einfach eine Geschichte wie aus dem Märchenbuch - ein Prinz heiratet. Das ist auch im 21. Jahrhundert etwas, was man sich noch gerne zu Gemüte führt.

STANDARD: Und warum heiratet Otto Normalverbraucher noch?

Hummel: Da geht es darum, sich öffentlich zu seiner Liebe zu bekennen, den Zusammenhalt für den Rest des Lebens zu feiern.

STANDARD: In Wien lässt sich mittlerweile jedes zweite Paar scheiden. Hat Ihr Geschäft als Wedding-Planer überhaupt noch Zukunft?

Hummel: Ganz sicher. Weil jeder, der heiratet, davon überzeugt ist, dass er zu den "guten" 50 Prozent gehört.

STANDARD: Worüber wird bei den Hochzeitsvorbereitungen denn am häufigsten gestritten?

Hummel: Am ehesten gibt es Diskussionen zur Gästeliste. Und dann gibt es Phasen während der Planung, in denen die Euphorie etwas nachlässt, um kurz vor der Hochzeit wieder anzuziehen. (Heidi Aichinger/DER STANDARD; Printausgabe, 30.4./1.5.2011)

Susanne Hummel (36) gründete 2005 das Hochzeitsplanungsunternehmen Die HochzeitsHummel mit Sitz in Wien und Mödling. Sie war davor in einer Internetagentur tätig.

Sabine Werner
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Sie sind lustig Anderle, Typen wie sie will doch eh keiner heiraten, da brauchen sie keine Angst zu haben und auch nicht sinnlos davonlaufen - läuft sicher keiner nach.

Heinz Anderle
 
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30.4.2011, 06:15
Psychiatrischer Pflicht-Check...

... für hormon- und heiratstolle Männer - zur amtlichen Feststellung der Fremd- und Selbstentmündigung genügte schon die Bestellung des Aufgebots am Standesamt, damit die freundlichen Männer in Weiß den Betroffenen sogleich in die Geschlossene Anstalt führen.

(Ausnahme: Juristenstand - dieser muß ex lege wissen, was er tut).

Dr. Heinz Anderle, Freigeist

Phryx Sodalis
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Trau dich, Freigeist! Oder bist feig?

fetznpupperl
 
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glücklicherweise nehmen sich exemplare wie sie ja sowieso selber vom "heiratsmarkt".

Ordelafo Priul
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Eher "ex offo".

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