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Für eine Wohnbauförderung darf der Heizwärmebedarf derzeit mit 45 und ab Anfang 2012 mit 36 kWh pro Quadratmeter nicht überschritten werden.
Linz - Vier österreichische Wohnbaulandesräte, Spitzenbeamte der Wohnbauabteilungen aller Bundesländer außer Tirol und Experten haben am Freitag in Linz beraten. Unter anderem ging es darum, wie künftig der Energiebedarf von Gebäuden bewertet werden soll. Die Ressortverantwortlichen Manfred Haimbuchner (F, OÖ), Walter Blachfellner (S, Salzburg), Karlheinz Rüdisser (V, Vorarlberg) und Christian Ragger (FPK, Kärnten) präsentierten in einer Pressekonferenz einen Zwischenstand.
In Österreich gibt es eine sogenannte 15a-Vereinbarung zwischen Bund und Ländern, in der Energie-Kriterien für die Gewährung einer Förderung für Wohnungsneubauten geregelt sind. Sie legt den höchstzulässigen Heizwärmebedarf derzeit mit 45 und ab Anfang 2012 mit 36 kWh (Kilowattstunden) pro Quadratmeter fest. Eine EU-Richtlinie sieht allerdings vor, dass künftig statt der Heizwärme der - nicht näher definierte - Gesamtenergiebedarf heranzuziehen ist.
Form des ökologischen Fußabdrucks nicht angedacht
Derzeit berät ein Expertengremium, wie man der EU-Vorgabe nachkommen kann und sucht eine Definition für den geforderten Gesamtenergiebedarf. "Es gibt große Hoffnung, dass die EU das in den kommenden Jahren in CO2 ausdrückt", erwartet Blachfellner. Die Beurteilung gleich in Form eines ökologischen Fußabdrucks zu gestalten, ist aber seitens der Landesräte nicht angedacht. Auch die Energiebilanz von Baustoffen einfließen zu lassen, "halte ich für eine leichte Utopie", sagte Haimbuchner.
Genauer Weg noch unklar
"Ein Paradigmenwechsel in der Beurteilung des Energiebedarfs ist notwendig", ist Rüdisser dennoch überzeugt. Seine Amtskollegen stimmen ihm zwar zu, wie genau der Weg aussehen soll, ist aber noch unklar. Man dürfe die demografischen und die wirtschaftlichen Aspekte nicht außer Acht lassen, so Ragger. Die Wohnbauförderung sei ein großer Impuls für die Bauwirtschaft. Blachfellner betonte, dass Wohnen weiterhin leistbar bleiben müsse.
Ab 2012 gilt strittiger Wert von 36 kWh
Die Landesräte halten es für möglich, dass die Expertenrunde noch heuer zu einem Ergebnis kommt. Bis 2013 könnten dann die 15a-Vereinbarung und in der Folge die Bautechnikgesetze der Länder angepasst werden. Von 2012 bis dahin gilt der Wert von 36 kWh. Bei diesem ist strittig, ob man ihn ohne kontrollierte Wohnraumlüftung überhaupt erreichen kann. Haimbuchner hatte das bereits wiederholt kritisiert.
Seine Kollegen aus den anderen Bundesländern gaben sich bedeckt, ob die derzeitige Vereinbarung halten wird. "Wir verhandeln mit der Bauwirtschaft, ob das Sinn macht", meinte etwa Rüdisser. Allerdings wolle Vorarlberg bis 2050 energieautark sein, "da ist die Frage ob wir so ohne weiteres auf die 36-kWh-Regelung verzichten können". (APA)
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Die Verarsche, mit denen unsere Politiker die Bauindustrie füttern und uns schröpfen wollen, ist wirklich grenzenlos.
Wer ein Niedrig- oder Nullernergiehaus bauen will oder eine von Ennergiesparlampen beleuchtete Styropor-Hühnerbatterie, der soll das ruhig tun. Aber dass man alle Menschen zu etwas zwingen will, wo jeder Baufachmann weiß, dass die Bauerrichtungskosten schon jetzt jenseits jeder Wirtschaftlichkeit liegen und was noch obendrein ungesund ist (die Schadstoff-, Kondensations- und Schimmelproblematik in hochdichten Häusern ist fatal) , ist eine unglaubliche Frechheit.
Mit unseren derzeitig eingesetzten Strasserpolitikern ist nur eines gewiss: Bürger- und Demokratiefeindlichkeit ohne Ende.
bzw. zumindest Passivhausstandard ist für Neubauten als Richtlinie höchst überfällig;
wie Passivhausbewohner wissen, erstickt, kondensiert oder verschimmelt man in einem Passivhaus nicht.
was soll jetzt gefüttert werden:
- die Bauindustrie
- oder die Energieversorger
- oder die Ölexporteure
- oder die Gasexporteure
- oder gar die gar grauenhafte Holzpelletsmafia?
.. man möge wählen ..
Nur zur Info: Fachleute berechnen, dass man allein mit dem Mehr-Energieaufwand zur Herstellung der Dämmmaterialien und Baustoffe eines Passivhauses - im Vergleich zu einem ökologisch gedämmten Holzriegelbau - ca. 25 Jahre lang ein Einfamilienhaus beheizen könnte ! (nach 30 Jahren ist übrigens bei Gebäuden eine Generalsanierung fällig).
Vom Gesundheitlichen will ich gar nicht reden; zwar erstickt man in einem Passivhaus nicht, aber aus meinem Bekanntenkreis kann ich sagen, dass die meisten Bewohner solcher Häuser vor sich hinkränkeln. Und das kann's wohl auch nicht sein.
Wir sollten, glaube ich, grundlegend über Hausbau nachdenken. Denn was derzeit normativ stattfindet, fördert nicht den Menschen sondern die Industrie.
Wichtig wäre, bei den Gesamtenergiekosten auch die Energiekosten für Mobilität einzurechnen. Passivhäuser oder Niedrigenergiehäuser sind schön und gut, aber wenn diese in disperser Lage sind, wo alle Wege mit dem Auto zurückgelegt werden müssen, dann helfen die ganzen Einsparungen nichts.
Da wäre es sinnvoll über die Wohnbauförderungen ein Mittel zu haben, Bauten in diesen Gegenden einzuschränken, wenn es schon nicht über andere Mittel (wie Flächenwidmungsplan) geht.
Plepe.
Vor allem die Innenstadt schägt einem auf die Psyche, der Prater ist zwar grün, aber Erholungswert hat der keinen.
Überhaupt schätze ich es nicht wenn es zuviele Nachbarn gibt, die mir sagen was ich zu tun habe, Die vielen Gesetze und die Regulierungswut kotzt mich an.
Wenn am Land eine Gartenparty bis 4.00 dauert ist es unwahrscheindlich das sich jemand beschwert oder die Polizei einem Auffordert die Musik leiser zu drehen, vor allem wenn der Nachbar 100m entfernt ist!
Es hat schon seinen Grund warum die Menschen in den Speckgürtel fliehen, die Lebensqualität ist erheblich besser.
Die Wohnungen in den Großstädten gleichen Legebatterien für Hühner, wo sozial benachteiligte sich mit kleinsten Wohnflächen begnügen müssen!
Es ist besser ei
Ich habe ja kein Problem damit wenn Sie ein Haus haben wollen. Ich habe allerdings eine Problem wenn sie dafür eine Pendlerpauschaule erhalten und dazu noch subventioniert werden.
Es ist einfach nur Chuzpe. Die im Speckgürtel verursachen jede Menge Schadstoffe und Stau und werden dafür noch belohnt.
Mal davon abgesehen empfehle ich eine Altbauwohnung... eine größere. Allerdings muss man leider sagen, dass die Mieten in Wien zu hoch sind.
...die wird euch schon sagen, wie das zu laufen hat, damit sie möglichst viel Profit macht die Industrie. am besten ein Betonbau mit Plastikfenster und Styropor an die Wand, dann ist das Plastiksackerl perfekt. und damit wir Luft bekommen verkauft uns die Industrie auch eine Wohnraumbelüftung!! und das alles mit einem gscheiten Kredit von der Bank, die uns dann 30 Jahre lang buckeln lässt!
DANKE POLITIK!
Ich liebe solche Postings, die von einer unglaublichen Kompetenz zeugen. Man sieht, wie eingehend und fundiert Sie sich mit dem Thema beschäftigt haben.
GHaben Sie schon mal darüber nachgedacht, dass man vielleicht ein bisschen (Fach)wissen sollte, wenn man etwas postet?
Inhaltlich ist dieses Beton-Kunststofffenster-Styropor (ist übrigens ein Firmenname)-Bashing überholter Mist aus den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts - sorry für dieses offene Wort. Es ist besser, ich baue ein Haus aus Beton (was ist dagegen einzuwenden, wenn die Putzstärke stimmt?)mit einer vernünftigen Wärmedämmung und Komfortlüftung, als ich blase Unmengen an Heizenergie beim Fenster raus und hab eine zugige Hütte. Wohnhygienisch ist diese Kombination vollkommen u
Argumente gegen Beton:
Hält nur ca. 80 Jahre(Ziegel 400)
Ziegel hat die Wärmedämmung gleich mit dabei(Man nimmt einfach fette Ziegeln und spart sich die Isolierung rund ums Haus).
Konvektion ist fürn Hugo. Schimmel usw. lässt grüßen.
Als Techniker verstehe ich nicht wirklich warum man sich einen "Betonbunker" hinstellen lassen soll. Etnweder Fertigteilhaus(Holz) oder Ziegel. Das Fertigteilhaus steht sogar länger als der Haus aus Beton.
das halte ich für ernsthaftes Problempotential; diese hochmodernen, porosierten "Wärmedämmziegel" sind von der Festigkeit her mit dem bekannten robusten Ziegel eher nicht zu vergleichen; da fehlen außerdem noch jede Menge Jährchen an Langzeiterfahrung;
außerdem ist dann das Wärmebrückenproblem zumeist nicht gelöst (oder nur sehr aufwändig mit hoher Sorgfalt bei der Ausführung lösbar)
Sondermüll aufs Haus kleben !
Es ist bis zum heutigen Tag nicht bewiesen das diese Bautechniken wirklich Energie effizient sind.
Und ohne Integrierte Wohnraumlüftung werden die Häuser zur Schimmel falle.
Alternative Putze und wirklich Ökologische Techniken Materialien gibt es seit je her.
Polystyrol (=Styropor)="aufgeschäumtes Erdöl" bezeichnen sie als vernünftige Dämmung...ah sehr viel "Kompetenz"!
Heizenergie kann man auch ohne "Komfortlüftung" (=ihnen von der Werbung eingeredet) und mit nachhaltiger Dämmung (Schafwolle, Zellulose, Holzwolle, .....) eingesparen.
gegen Beton als Baustoff, sinnvoll eingesetzt, ist nichts einzuwenden. in der Kombination mit Polystyrol und Plastikfenstern an der Wand schon!!
die Entsorgung von Schaumstoff, ausgenommen ihn zerkleinert irgendwo anders rein zumischen, ist auch noch nicht geklärt!?
...und machen sie sich zum Thema "subjektives Wohlfühlvermögen" in einem Haus mit atmungsaktivem Wandaufbau und einem Plastiksackerl schlau, dann können wir weiterdiskutieren!
da führt kein Weg an XPS vorbei.
Und jetzt denken, bevor Sie antworten: Irgendwie müssen wir ja die Flüssigkeit aus dem Mauerwerk draußen halten. Nun können wir entweder flämmen oder eben isolieren.
Das nächste sind 50cm Außenwände, welche keinem Vollwärmeschutz weiter benötigen (Ytong, Porotherm... u Wert 0,15 anstreben) In Kombination mit diffusionsoffenem Putz ist dies mit Sicherheit kein Plastiksackerl.
Eine KWL in Kombination mit großzügigem (>60%) Fensteranteil südseitig trägt weiters unglaublich zur Heizlastsenkung teil, wobei hier ein ganzjährig soniger Standort mitspielen muss.
Bei mir reicht dies mit Erdwärme so für 9KW/m²/Jahr (Strom, nicht Energie) inkl. Warmwasser. Zur Gänze ebenerdig, ohne Keller, 270m² Wohnfläche.
.. bewohne eine "nachhaltig" gedämmte Holzhütte MIT (einer von der Werbung eingeredeten..) kontrollierten Wohnraumlüftung;
die KWL ist eine der sinnvollsten Einrichtungen, die man in einem gut gedämmten, energieeffizienten und daher notwendigerweise entsprechend dichtem Haus haben kann
wenn ich mir so ansehe, was für Küchen, Zentralstaubsauger, Installations-Bussysteme (mit Lichtszenarien .. ganz wichtig), exclusive Sanitäreinrichtungen, seltsame Armaturen, gestylte Lichtschalter und dergleichen ausgegeben wird (das ganze Zeugs muss sich natürlich nicht "rechnen"), sollte eine KWL eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein
Was sollte eine kontrollierte Wohnraumlüftung eigentlich bringen?
Verbraucht einiges an Strom (Haushaltsstrom natürlich) hat den Nachteil, dass die Raumluftfeuchte massiv zu sinken beginnt (unter 40%), was nicht gut für die Gesundheit und die Einrichtung und Böden ist.
Kostet einiges an Euronen. Will man dann eine mit Befeuchtung haben, kostet das natürlich dann fast das doppelte, wobei auch der Stromverbrauch steigt.
Das ganze rechnet sich dann eigentlich nicht mehr.
PS: habe selber ein Niedrigstenergiehaus Massiv (EderPlan 50) mit kontr. Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung und Wärmepumpe.
sorgt dafür
- dass es eben kein Feuchtigkeitsproblem gibt
- und dass zumindest bei mir ein konventionelles Heizsystem überflüssig ist (und sich somit rechnet)
- stark sinkende Luftfeuchtigkeit ist ein Symptom einer falsch eingeregelten KWL (und im kalten Winter sinkt die Luftfeuchtigkeit auch bei halbwegs ausreichender konventioneller Lüftung)
vom Wohnkomfort jetzt einmal ganz abgesehen ..
was macht keine Sinn? die Postings oben oder der Artikel?
Ich hab immer öfter den Eindruck weder Politik noch Beamtenschaft oder Journalisten verstehen den Sinn der Worte, die sie in Umlauf bringen, Kehrseite einer sogenannten Mediengesellschaft?
Nicht Heizwärmebedarf sondern der Haustechnische Energiebedarf wird künftig EU konform maßgeblich sein, gute Erweiterung der Betrachtung, aber denke der Sprung von 45 kWh/m²a HWB zu 36 Haustechnischer EB wird nicht so leicht umzusetzen sein, wie auf dem Papier ausschaut, da brauchts mehr als Sonntagsreden und sollte die Qualifizierung der Bauberufe vom Planer bis Ausführenden zügig voranschreiten.
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