Drohende Schließung der ATB "absoluter Blödsinn"

29. April 2011, 13:36
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Auftragslage in obersteirischem Elektromotorenwerk deutlich über Vergleichsquartal 2010

Graz - Dem ATB Elektromotorenwerk im obersteirischen Spielberg drohe keine Schließung - entsprechende Gerüchte aus den vergangenen Tagen seien "absoluter Blödsinn", so ein Sprecher der insolventen A-Tec, zu der die ATB Austria Antriebstechnik gehört. Die Auftragslage sei gut, liege über dem Vergleichswert des Vorjahresquartals. Zudem seien im Geschäftsjahr 2010 rund 85 zusätzliche Mitarbeiter aufgenommen worden, hieß es.

Zuletzt habe man noch zehn Lehrlinge für den Produktionsbereich aufgenommen, mit den 85 neu aufgenommenen Beschäftigten - die alle Fix- und keine Leiharbeiter seien - halte man bei einem Beschäftigtenstand von rund 600.

Die insolvente A-Tec Industries hat die für 29. April geplante Veröffentlichung ihres Jahresfinanzberichts für 2010 kurzfristig abgesagt und als neuen Termin den 15. Juni 2011 angesetzt. Es gebe noch offene Bewertungs- und Bilanzierungsfragen einerseits auf Ebene des Teilkonzerns ATB Austria Antriebstechnik AG, andererseits im Bereich einzelner Bilanzpositionen auf der Passivseite der A-Tec Holding selbst, hatte das Unternehmen am Donnerstagabend ad hoc mitgeteilt.

Der Bericht zum 1. Quartal 2011 werde wie angekündigt am 12. Mai 2011 veröffentlicht, hieß es. Die Finanzzahlen der A-Tec-Gruppe für die ersten drei Monate 2011 seien zufriedenstellend und würden in allen drei Teilkonzernen über den Erwartungen des Vorstandes liegen. Seitens ATB war zu Wochenbeginn bekanntgegeben worden, dass das operative Geschäft im 1. Quartal 2011 besser ausgefallen sei als im Plan angenommen. (APA)

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