16 Islamisten im Nordkaukasus getötet

29. April 2011, 11:17
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Mehrere Sondereinsätze

Moskau - Kremltreue Einheiten haben bei einem zweitägigen Anti-Terroreinsatz im Konfliktgebiet Nordkaukasus mindestens 16 Islamisten getötet. An der Grenze zwischen der Teilrepublik Kabardino-Balkarien und der Region Stawropol im Süden Russlands erschossen Spezialkräfte am Donnerstag acht Männer und zwei Frauen. Die mutmaßlichen Terroristen hätten sich in einem Haus im Ort Progress verschanzt und zuerst das Feuer eröffnet, teilten die Behörden nach Angaben der Agentur Interfax mit. Bei mehreren Sondereinsätzen hatten Sicherheitskräfte am Donnerstag in der Teilrepublik Dagestan mindestens sechs Islamisten getötet.

Seit den jüngsten Terroranschlägen auch in der Hauptstadt Moskau hat die russische Führung den Kampf gegen Anhänger radikaler islamistischer Gruppierungen deutlich verschärft. In Dagestan und anderen Teilen des Konfliktgebiets Nordkaukasus kämpfen Islamisten, kremltreue Einheiten und kriminelle Banden gegeneinander, um die Lage in der Region zu kontrollieren. Die Islamisten fordern ein von Moskau unabhängiges Kaukasus-Emirat. (APA)

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