Strom aus der Dose

29. April 2011, 16:45
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    foto: apa

    Neue Kraftwerke zu bauen käme teuer. Lademanagement wäre eine Lösung für den steigenden Strombedarf.

Dass die Elektroautos einen Mehrverbrauch an Strom mit sich bringen ist klar. Neue Kraftwerke zu bauen wäre eine teure Lösung

Dass ein Mehrverbrauch an Strom durch Elektroautos zu erwarten ist, liegt auf der Hand, die Frage aber ist, in welchen Dimensionen sich dies abspielen wird. Der WWF Deutschland etwa rechnet damit, dass sich der Stromverbrauch aus dem Verkehr selbst bei zehn bis 20 Millionen netzelektrisch betriebenen Fahrzeugen (zu erwarten weit jenseits von 2020) bei vier bis zehn Prozent des deutschen Gesamtstromverbrauchs einpendelt. Das ist nicht wenig, aber immerhin kein Horrorszenario.

Kritischer ist die Frage nach Erhöhung der Spitzenlast. Die kann dann um die 30 Prozent hinaufschnellen. Das heißt: wenig mehr Stromverbrauch, aber Bedarf vieler neuer Kraftwerke. Das würde den Strom besonders teuer machen. Deshalb erscheint unumgänglich, mit der Verbreitung der E-Mobilität auch ein entsprechendes Last- und Lademanagement zu verknüpfen, um bestehende Kraftwerke gleichmäßiger auszulasten und den Bedarf neuer hintan zu halten. Auto-Laden zu Hauptlastzeiten wird dann besonders teuer.

Die technischen Möglichkeiten fürs Lademanagement sind enorm, weit jenseits von Zeitschaltuhren à la Nachtspeicherofen. Progressive Ideen handeln sogar davon, jene Elektroautos, die gerade im Netz hängen, als Pufferspeicher zu nutzen. Die fröhliche grüne Botschaft lautet, mithilfe der Elektromobilität sogar die starken Schwankungen durch Windkraft kompensieren zu wollen. Das glaubt man aber auch beim WWF nicht. (Rudolf Skarics/DER STANDARD/Automobil/29.04.2011)

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jaja-nein
 
00
13.8.2011, 13:43
die berechnungen sind falsch

ums noch klarer zu sagen - eine glatte lüge

autos helfen strom zu spaaren den autos werden zu mobilen stromspeicherstätten die über laufkraftwerke die in der nacht lehr lauffen genutzt werden ....

man manman wnenich das hier lese wittere ich den versuch die leute zu verunsichern

John Smith
00
16.5.2011, 01:02
Unlängst ein Test des Mitusbishi MieF

in einer deutschen Verbrauchersendung.
Fazit:
Statt beworbenen 150 km nur 100 km Reichweite - im Winter dann die Hälfte, 6 h Ladezeit und 35.000 €.
Das Auto wäre also durchaus als Zweitwagen geeignet. tztztz
Kommentar überflüssig.

Captain Ludd
00

Leider ist das E-Auto keine Alternative solange das Energieproblem nicht gelöst ist.
So groß das CO2 Problem auch ist, Atomkraft ist das größere Problem.

Ich fürchte ja, dass die Atomlobby hinter dem Elektro-Boom steht.

Die erste Frage muss immer lauten:
"Wie kann Energie eingespart werden?"

Dann erst, "wie wird die Energie bereitgestellt".

Eine 100% Versorgung mit erneuerbarer Energie ist möglich. Von der Politik ist da allerdings nichts zu erwarten, da diese am Gängelband der großen Energiekonzerne hängt.

XYZ123
00
Und was soll dieser Artikel aussagen ?

Irgendwelche Neuigkeiten ?
Irgendwas recherchiert ?

Woodpecker
00
.. und die sehr leisen gelben Paketwägen noch in den 60ern :)

Die fuhren so gemächlich, daß jeder Radler die überholen hätte können - dazu waren sie aber im Verhältnis zu den damaligen Straßen oft zu breit :)

Reine E-Autos ... tja, Sparversion wäre ein E-Rollstuhl oder Golfwagerl mit Dach und Overdrive. Dann schon eher ein E-Fahrrad oder E-Roller auch mit Dach und Frontscheibe, der braucht immer noch weniger Parkplatz als ein Auto. Ist aber grenzwertig wenn es auch noch stürmt.

In dicht besiedelten Bereichen muß Mensch sich wieder mehr mit der Benützung "öffentlicher" Verkehrsmittel anfreunden, und für längere Strecken wird auch die Kombination Bahn/Leih-E-Mobil(Rad,Auto) gewinnen. Auch gerade nicht vermietete E-Mobile können etwas Rendite bringen, als Pufferspeicher an der Ladestation.

Die kritische Stimme
00
Jeder Radler?

Die Dinger hatten eine Bauartgeschwindigkeit von 35 km/h. Also "jeder" Radler ist wohl ein bisschen übertrieben, überhaupt mit den damaligen Rädern und deren Ausrüstung.

Das reichte in den 1960er locker aus, denn damals war der Stadtverkehr generell langsamer. Auch PKW waren noch nicht übermotorisiert, und nur Idioten hatten das Bedürfnis, unbedingt die Schnellsten sein zu wollen. (Ob sich das geändert hat...?)

Noch in den frühen 1970er gab's das, dass Autofahrer - selbst auf "Hauptstraßen" - einfach anhielten (ohne vorhandenem Schutzweg!), um Fußgängern des Überqueren zu ermöglichen. (Übrigens bei Kindern, augenscheinlich Gebrechlichen und Behinderten immer noch Vorschrift in der StVO, liebe Lenkraddreher!)

Woodpecker
00
Die gelben Kästen, die ich kannte :)

... waren wohl Überbleibsel der Nach(WW1)kriegszeit, ich glaub die schafften noch 15km/h abwärts und mit Rückenwind. Vermutlich pfiffen da die Bleiakkus auch aus der letzten Platte :)
Allerdings, ja, die "Blechkäfigkultur" oder "my car is my castle"-Mentalität führt nicht nur dazu, daß Autos - und ich meine hier nicht historische Liebhaberstücke - mit viel mehr Liebe und Geduld gehegt und gepflegt werden, als etwa die eigene Beziehung. Oder daß das Auto als Ersatzobjekt herhalten muß, geschmückt und geschminkt wie die Braut und auffrisiert ebenso :)
Und ein "hält nicht für Fußgänger"-Schild ist ja fast schon Ehrensache ...

G. B. Corner
01

Ich denke auch, dass die Rolle des E-Fahrrades (oder E-Mofas) unterschätzt wird. Betrachten wir es nüchtern: Für weitere Fahrte (Urlaub; Verwandtenbesuch, ...) spielt das E-Auto auch in 20 jahren keine Rolle. Frage: Wer schafft sich dann zusätzlich zum Benziner oder Diesel noch ein E-Auto an? bzw. kann es sich leisten?
Dagegen haben viele Menschen jetzt schon zusätzlich zum Auto ein Fahrrad oder einen Roller. Durch E-Hilfsantrieb wird das zu einem ernstzunehmenden Stadtfahrzeug, zumindest bei Schönwetter. Da können auch nicht so sportliche Leute aufs 2Rad umsteigen. Ganz abgesehen von der Parkplatzfrage, wie der Vorposter schon richtig angemerkt hat.

maxbz
01
Das Rad ist bereits ein ernstzunehmendes Stadtfahrzeug!!!

In anderen Städten hat es bereits Radfahranteile von 30% mit herkömmlichen Fahrrädern.
Es ist lediglich ein Mentalitätswandel und eine Optimierung der Infrastruktur auf das Fahrrad nötig.

oas
01
Der Mentalitätswandel

müsste aber auch der Johnstrasse auferlegt werden… Oder Absenken des Meiselmarktes auf das Niveau von Schönbunn! Mir fielen da noch einige radfahrunfreundliche Mentalitäten ein…

G. B. Corner
01

Für sportliche Menschen oder im flachen Gelände ok, aber mit E-Hilfe wird das auch für ältere Leute interessant. Mir ist neulich an einer Ampel eine Oma davongezogen mit so einem Ding ...

schwarz ist das neue blau
00

strom aus der dose?

ich dachte schon, es gibt jetzt den reaktor für daheim.

franz fröhlich
00
30.4.2011, 23:50
Das reine Elektroauto

wird, falls keine besseren Stromspeichermöglichkeiten erfunden werden, auch in 20 Jahren praktisch keine Rolle spielen.
Trotzdem gibt es es fast täglich in irgendeiner Zeitung einen Artikel darüber.

wienerberger
09
mag schon sein

aber auch der benziner ist in zwanzig jahren keine alternative, also wovon reden wir dann eigentlich?

ich nehme an, dass wir alle wieder zurück rudern werden, und uns eine gesunde einstellung gegenüber dem schalgwort mobilität aneignen werden müssen.

es ist nicht "gott gegeben", dass wir unseren ulraub tausende kilometer weit weg verbringen, und magic life clubs auf den seychellen kennen, aber heiligenblut in österreich noch nie besucht haben, oder am dachstein wandern waren. und das gibt es derzeit, und die leute reden alle von der bedohrten mobilität.

wir alle haben einen extrem verschobenen blick der welt, und dies gilt es zu ändern!

John Smith
00
16.5.2011, 00:58
Gibt es eine besondere Züchtung der

Coco de Mer, die auch im Dachstein neben den Enzianen und dem Edelweiß wächst? ;-))
Achtung Ironie!

Sie haben vollkommen recht!

poledo2
 
01
totally agree!!!

Andreas Mittermayer
01
Sehr, sehr richtig!!

Heinz Pepi
00

Warum sollte es gerade auf diesem Sektor keine Fortschritte mehr geben?

ein mensch
00
30.4.2011, 19:46
win-win

stromspitzen von alternativen produzenten durch e-mobile ausnutzen.

Nutze den Tag
20
30.4.2011, 09:47
Öffentliche Werbeaktionen für PV und andere erneurbare Energie sofort einstellen

und das Geld in Förderungen auszahlen.
Würde man das Geld von Kalkar bis Iter in die verfügbaren erneuerbaren Energien gesteckt haben, wir häten das Energieproblem gelöst.

klemens z
03
29.4.2011, 18:12
wiso spitzenlast ?

häng ich mein Auto um 12:00 mittags an die Dose ?
vielmehr eher über Nacht, und da kanns von mir aus auch 10 Stunden dauern.

Westwind5000
01
30.4.2011, 07:14

Die Spitzen sind zur Mittagszeit, am Abend um ca. 18:00 Uhr und die 3. Spitze ist um 22:00 Uhr.

Captain Ludd
00

schwachsinn

WBR
11
29.4.2011, 18:42

Wenn die Grafik halbwegs repräsentativ ist, liegen die Zeiten von Spitzenlasten bei 8:30, 17:00 und (schwächer) bei 11:20 Uhr.
http://de.wikipedia.org/w/index.p... 0611025119
Ich denke auch, dass Elektroautos lange Zeit nur von Menschen gekauft werden, die zuhause eine Lademöglichkeit haben. Und der Großteil der Ladezeit wird dabei in der Nacht liegen. Aber ein Teil wird das E-Auto einfach beim heimkommen einstecken (ohne Timer) und die 17-Uhr-Verbrauchsspitze weiter in die Höhe treiben. Ich glaube allerdings, bevor das spürbar wird haben wir wirtschaftlich arbeitende Kernfusionskraftwerke.
So sehr ich für E-Autos schwärme zweifle ich auch daran, ihren Durchbruch noch zu erleben.

Andreas Mittermayer
04
29.4.2011, 23:02
Bei entsprechend intelligentem Lademanagement könnten Sie aber bspw. einstellen, dass

.
das Auto nur geladen werden soll, wenn gerade kein hoher Gesamtstromverbrauch auftritt.

Das wäre technisch kein Problem.

Sollten sie aber das Auto schnell geladen haben wollen, sollten Sie das auch können - ohne Rücksicht auf die Lastsituation.
Allerdings dann zu einem entsprechend höheren Preis.

Wie schon oben gesagt: technisch kein Problem!

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