Terroristen töten fünf Sicherheitskräfte

Seit einigen Wochen häufen sich wieder blutige Anschläge

Algier - Eine von islamischen Terroristen gezündete Bombe hat am Donnerstag in Algerien fünf Menschen in den Tod gerissen. Der Sprengsatz explodierte am Vormittag in der Gemeinde Oued Djemaa rund 140 Kilometer westlich der Hauptstadt Algier. Vier Menschen wurden nach Angaben aus Behördenkreisen verletzt. Alle Opfer waren nach ersten Erkenntnissen örtliche Sicherheitskräfte.

Seit einigen Wochen häufen sich wieder blutige Anschläge im größten nordafrikanischen Land. Es wird vermutet, dass die radikal-islamischen Terroristen gewaltsam zusätzliche Unruhe verbreiten wollen. Der seit 1999 amtierende Staatschef Abdelaziz Bouteflika ist durch anhaltende politische und soziale Proteste stark geschwächt. Algerien gilt als Stammland der Terrororganisation Al-Kaida im islamischen Maghreb. Sie ging aus der größten algerischen Terrorvereinigung hervor, der Salafistischen Gruppe für Predigt und Kampf (GSPC). (APA)

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