Parlament prüft U-Boot-Kauf

28. April 2011, 20:05
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Ex-Verteidigungsminister bestochen? - Folge des Skandals um Schmiergeldzahlungen des deutschen Industriedienstleisters Ferrostaal

Athen - Das Parlament in Athen will untersuchen, ob der ehemalige griechische sozialistische Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos bestochen wurde, damit Griechenland U-Boote aus Deutschland kauft. Die Untersuchung ist Folge des Skandals um Schmiergeldzahlungen des deutschen Industriedienstleisters Ferrostaal.

Das griechische Parlament beschloss am Donnerstagabend mehrheitlich, einen entsprechenden Ermittlungsausschuss einzurichten, berichtete das staatliche Fernsehen (NET), weiter. Ermittelt wird auf Basis der Informationen, die der Staatsanwaltschaft von Athen von der Staatsanwaltschaft München erhalten hat. Die Staatsanwaltschaft München I hat bereits Anklage gegen zwei ehemalige Manager von Ferrostaal erhoben. Athen hatte im Jahre 2000 vier U-Boote des Typs 214 im Wert von 2,85 Milliarden Euro bestellt. (APA)

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