Nachlese

Elisabeth Köstinger im EU-Sprechtag

2. Mai 2011, 15:59
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    foto: hopi-media

    Elisabeth Köstingers Funktionen: Vizepräsidentin der Intergroup "Nachhaltige Jagd, Biodiversität, Ländliche Aktivitäten, Landwirtschaft &Wald", Parlamentarische Geschäftsführerin der ÖVP-Delegation im Europäischen Parlament, Delegationsleiter-Stellvertreterin der ÖVP-Delegation im Europäischen Parlament, Vizepräsidentin des Österreichischen Bauernbundes, Obfrau der Österreichischen Jungbauernschaft

EU-Parlamentarierin der ÖVP diskutierte mit den UserInnen

Sie will Perspektiven für junge Landwirte schaffen, einheitliche Grenzkontrollen für Fleischtransporte und steht voll hinter der neue "ehrlichen, transparenten und kosequenten ÖVP-Fraktion" ohne Ranner und Strasser im Europäischen Parlament. Elisabeth Köstinger ist die jüngste der österreichischen EU-Abgeordneten und am kommenden Dienstag Ihre Gesprächspartnerin am EU-Sprechtag.

derStandard.at gibt seinen UserInnen alle zwei Wochen die Gelegenheit, mit EU-Parlamentarieren im Forum zu diskutieren. Die Parlamentarier sind erkennbar an ihrem Poweruser. Elisabeth Köstinger beantwortet heute während des gesamten Tages die Fragen der UserInnen. (red)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 311
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ich habe einen penis - was jetzt
11
16.5.2011, 22:59
unfaßbar wieviele jobs die

gleichzeitig hat ....

tja wenn nichts zu tun ist so wie bei der övp, kannst soviele jobs auf einmal erledigen...
die övp schwärzt ja ohnehin alles

ich habe einen penis - was jetzt
10
16.5.2011, 22:57
...? nachhaltige jagd

2 mal schießen, duff,duff
und dann kopfschuß oder wie

ihren ausweis bitte, zulassung führerschein

Charmeoffensive
01

Frau Köstinger!

Sollten die AKW in Europa nicht doch etwas härter getestet werden? So nach dem Motto, wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten?

BK W. Shoyssel
03
Wer ist Elisabeth Köstinger ?

Ist die aus dem Jungbauernkalender?

Gerhard Gilnreiner
 
22
Meine Zusammenfassung....

....Es gibt Bereiche der EU, da müssen wir uns diplomatisch intergrieren, um in der EU kurz- und mittelfristig, vernünftig zu überleben. Das ist OK.

Daneben gibt es weite Bereiche, die auf eine globale Katastrophe hinaus laufen. Da genügt es nicht, im Mainstram der EU mitzuschwimmen. Hier müsste man Gleichgesinnte international vernetzen. Das fehlt bei Köstinger total!!

Wir werden in folgenden Punkten gegen die Wand fahren:

.....Schuldenpolitik

.....Image in der Isamischen Welt, aller Schattierungen, als Einheitsfeindbild. Folgen Terrorismus und Kleinkriege mit Migration.

.....Ignorieren echter Umweltprobleme wie Atom, Genmanipul., Saargutmonopole, Urwaldböden für Biosprit und Soja, Überfischungen, Massentierhaltung etc.

Salz Burger
00

Ich denke, dass sie in allen Punkten ziemlich falsch liegen. Man kann natürlich alles Schlechte Herbeireden und sich jeden Tag fürchten. Ich freue mich lieber über den hohen Lebensstandard und die guten Arbeitsmöglichkeiten, die ich hier habe.

Das im Image der EU scheint nicht schlecht zu sein, sonst würden nicht so viele kommen wollen.

Massentierhaltung, Gentechnik und Atomkraft sind jene Bereiche, die der wachsenden Weltbevölkerung ein Überleben sichern können.
Aber das wird eine Abgeordnete aus einem Land, wo Atomkraft-Ablehnung praktisch Staatsreligion ist, nicht sagen können.

EUphoriker
01
Lieber Salzburger

neben Öl und Gold und anderen Rohstoffen ist auch der Lebensraum (insbesondere auch der für nahrungsmittelanbau geeignete Lebensraum) ein begrenztes Gut. Dieser Raum wurde um Tschernobyl und auch Fukoshima herum *unbrauchbar* gemacht. Das ist ebenso bedauerlich, wie gefährlich für die wachsende Weltbevölkerung. Wo bitte sollen die Millionen Japaner unterkommen, die aus der verseuchten Region evakuiert wurden? Und was passiert im Fall der Fälle mit den Einwohnern Tokios?
Auch Gentech löst die Ernährungsprobleme nicht, sondern vernichtet konventionelle Betriebe und birgt die Gefahr von Abhängigkeiten von den Saatgutherstellern.
Die Lösung der Probleme liegt in Sparsamkeit. Und dies würde unseren Konsum auch gesunder machen.

Salz Burger
00

Da bin ich anderer Meinung.

Die Politiker werden aber nicht gewählt, um uns Sparsamkeit einzureden. Ein Politiker, der das macht, hat seinen Job verfehlt. Das Ziel ist immer schon: Bessere Lebensqualität. Deshalb haben wir die heute und müssen nicht mehr in Höhlen wohnen oder uns den ganzen Tag mit der Suche nach Nahrung beschäftigen.

Das wird so weiter gehen. Wenn die EU bei Gentechnik nicht dran bleibt, wird das Geld damit eben anderswo funktionieren. Das Geschäft machen dann keine Firmen aus Europa mehr, die jetzt mit Gentechnik gut im Geschäft sind, sondern welche aus Asien oder den USA. Das möchte ich nicht.

Dabei könnten wir bei der Atomkraftwerke-Situation durchaus lernen, wie es funktioniert, wenn man neue Technologien ablehnt.

EUphoriker
00
An der Sparsamkeit führt kein Weg vorbei,

denn wenn die gentech-saatguthersteller ihr Monopol erarbeitet haben, werden diese Ihnen über den Preis die Sparsamkeit verordnen. Auch das können sie am Energiemarkt erkennen, der ja nach wie vor nicht liberalisiert, sondern lediglich weitreichend privatisiert ist. Markt gibt es da nicht viel, da herscht die Planwirtschaft der Atomstromproduzenten und Hochspannungs-Netzbetreiber.

gxe10sc
23

a fesche gredl

marcus fenix
17

früher so Anfang der 80er hat sich die volkspartei noch für die bauern und den kleinen mann eingesetzt und wurde von diesen auch zurecht gewählt.

mittlerweile hat sich die zielgruppe der övp ein wenig verschoben....

na ja die övp ist mittlerweile gleich wenig eine volkspartei so wie sich die spö arbeiterpartei schimpft

Salz Burger
00

Die Bauern sind halt recht wenig geworden. Trotzdem ist die ÖVP noch vor allem der Vertreter der Bauern, Beamten und Kleingewerbetreibenden.

Eine Volkspartei wird sich aber umorientieren müssen, dorthin, wo die Masse ist, wenn sie weiterhin eine große Partei bleiben will.
Dieser neue Staatssekretär ist ein guter Anfang, größere Bereiche der Bevölkerung abzudeken. Der katholische Gestank verschwindet auch immer mehr aus dem Parteiprogramm, wenn es auch hier noch viel nachzuholen gibt.

Gerhard Gilnreiner
 
10
Frau Köstlinger hat präzise....

....die üblichen - die von mir in Brüssel massenhaft beobachteten - Mittagszeiten und Abendessenszeiten eingehalten.

So is(s)t's halt in Brüssel!

Gerhard Gilnreiner
 
32
Sie hat sich die rote Laterne verdient....

....als Schlusslicht unter allen bisher Vorgestellten.
Fachlich anderer Ansicht kann/darf/soll ...man/frau sein.

Aber Stroh zu dreschen, weit unter dem Niveau, wie die ÖVP Bauernzeitung "Der Bauernbündler" das vorgibt, das sollte sich die ÖVP schleunigst personell ändern.

Salz Burger
02

Ich denke, Frau Köstinger wird sie als das werten, was Sie sind: Jemand, der sie nicht mag. Das ist ihr gutes Recht und alle, die hier mitlesen, werden ihre Beiträge unter diesem Gesichtspunkt sehen. Macht ja nix, ist recht lustig zu lesen, wie sich jemand fürchterlich ärgert, dass Frau Köstinger offenbar gut ankommt.

Gerhard Gilnreiner
 
03
Ich ärgere mich nicht.....

....da kennen Sie mich schlecht.

Ich versuche für eine etwas heilere Umwelt zu kämpfen und versuche dabei falsche ProfetenInnen lächerlich zu machen und/oder zu entlarven, als das was Sie sind: Verlängerte Arme von Lobbisten.

EUphoriker
02
ein hehrer anspruch

und ich glaube Ihnen das sogar, aber nach der lektüre Ihrer Beiträge muss ich sagen, dass Ihnen das eher nicht gelungen ist.

Vielleicht sind sie nächstes mal weniger agressiv und dafür feundlicher und fundierter. Das funktioniert besser und hat nebenbei noch den Vorteil, dass sie den oder die angesprochene vielleicht sogar überzeugen, die eigenen Positionen zu überdenken.

Gerhard Gilnreiner
 
00
Haben Sie außer formalen Floskeln....

.....auch Argumente

Lobbyisten kann man nicht - oder nur sehr mühsam - überzeugen. Es ist daher sinnvoller, deren Publikumswirksamkeit zu untergraben.

Und wie wollen Sie eine gelernt Publizistikerin über Problem wie Umwelt, Landwirtschaft, Turbokapitalismus, Globalisierung etc. überzeugen? Das wäre Jahre Arbeit, bis die Basis für das Verstehen endlich passt.

Das zweite Problem ist - wer im Mainstream schwimmt hält alle anderen für Inferior. Ich weiß, ich bin Inferior, aus der Sicht von Mainstreamlern.

Die EU ist Mainstream, jeder Diktor ist/war zumindest anfänglich Mainstream. Mütter abstillen ist/war Mainstream, Gentechnik ist Mainstream, mit Lobbyisten Fachsimpeln und von dort Vorteile annehmen ist Mainstream.....

EUphoriker
00
sie wollen argumente?

bis zu sieben grüne striche für antworten der frau köstinger auf Ihre Postings, stehen bis zu sieben roten strichen für Ihre Postings gegenüber.

Sie haben nicht überzeugt, sondern Ihre mitposter in die solidarität mit Frau Köstinger getrieben. Sie haben Ihr Ziel also nicht erreicht.

Und das alles, obwohl Lobbyistenbashing, Anti-gentech-politik und VP-Bashing im allgemeinen und auch EU-bashing absoluter mainstream in den foren dieses online-mediums, wie vieler anderer online-medien (krone, kleine zeitung usw.) sind. Sogar im presseforum hätte Frau Köstinger kein Heimspiel.

Und viele Ihrer Mitposter waren sehr kritisch, aber eben mit Niveau.

Gerhard Gilnreiner
 
00
Danke.....

......ich bin zufrieden.

Wer sich EUphoriker nennt, ist sicher auch gläubiger Mainsstreamler pro EU. Mit Mainstreamlern zu diskutieren, ist etwa so sinnvoll wie mit Schönborn über Gott zu diskutieren. Es ist also eine Frage der sonstigen Diskussionsteilnehmer. Und wenn man davon ausgeht, dass eine gelernte - ebenso wie für den Auftritt offensichtlich gecoachte und vom Visagisten gestilte Journalstin - auch für Unterstützung vorgesorgt hat dann ist meine Stricherlbilanz eine gute Bestätigung meiner Arbeit.

EUphoriker
00
ich lege keinen Wert darauf

in einem Forum, dass als "Sprechtag" einer EU-Abgeordneten gedacht ist, mit Ihnen inhaltlich zu streiten.

Sie und ich, wir haben unterschiedliche Ansichten bezüglich der EU. Vermutlich sind sie in anderen Fragen weniger unterschiedlich.

Die Zustände der aktuellen Politik beruhen aber nicht unwesentlich darauf, dass Menschen, die vielleicht sogar zukunftsweisende ansichten vertreten, diese arrogant und niveaulos verkaufen.

Ich glaub Ihnen dass sie vernünftige Ansichten vertreten. Aber niemand muss sich rhetorisch besonders bemühen um in einer Diskussion mit Ihnen gut dazustehen. Dazu sind Ihre Postings zu untergriffig. Wenn sie überzeugen wollen, sollten sie das ändern.

Salz Burger
00

Es ist bei mir jedenfalls so angekommen, als würden Sie sich ärgern.

Ich weiß nicht, was Sie gegen Lobbyisten haben. Das sind Leute, die von Firmen, Kammern, Bundesländern, Umweltschutzvereinen angestellt sind, um deren Ansichten und Wünsche (hinter denen meist viele Menschen stecken) den Abgeordneten nahe zu bringen. Wäre ich Abgeordneter, wäre ich dankbar für diese Informationsquellen und würde sie nutzen.

Ich denke, Abgeordnete sollten ein möglichst umfangreiches Bild haben, nicht nur das, was die Partei, die sie geschickt hat, den Menschen vorgibt.
Politik soll ja für die Menschen gemacht werden, nicht für die Parteien. Da sind wir in Österreich vermutlich viel zu sehr politisiert. Es ist gut, dass das in der EU abgeschwächt wird.

Elisabeth Köstinger
 
16
Vielen Dank!!

...für die rege Beteiligung, die interessanten Diskussionen und die konstruktive Kritik! Gute Nacht und liebe Grüße!!

Jim_from_Accounting
00

Sehr geehrte Frau Köstlinger,
was mich interessieren würde, wie funktioniert eigentlich das Zusammenspiel mit der EVP. Wer gibt eigentlich die Themen vor (ÖVP oder EVP) bzw. wie wird um ihre Stimme von Seiten der EVP geworben? Um die konservative Mehrheit im Parlament sinnvoll einzusetzen müssten schließlich alle mitziehen.

Elisabeth Köstinger
 
11

Generell funktioniert das Zusammenspiel sehr gut - wir haben mit Othmar Karas als Vize-Präsidenten eine bedeutende Position in der Fraktion. Die Entscheidungen sind klarerweise oft stark von nationalen Interessen geprägt, welche bereits in den Ausschüssen abgestimmt werden (wo sich jeder Abgeordnete einbringt). Es gibt keinen "Klubzwang" - was die Arbeit mit Sicherheit spannender macht.

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