Cäsium in Fisch und Spinat nahe Fukushima

28. April 2011, 08:09
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TV-Sender: Werte fünf- bis sechsmal höher als erlaubt

Tokio - Bei zwei Fischproben und bei Spinat sind in der Nähe des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima erhöhte Werte radioaktiven Cäsiums gefunden worden. Wie der Fernsehsender NHK am Donnerstag berichtete, waren die Werte fünf- bis sechsmal höher, als gesetzlich erlaubt. Beim Spinat seien es etwa doppelt soviel Becquerel wie zulässig gewesen.

Nach Regierungsangaben soll im Juni damit begonnen werden, das belastete Abwasser im AKW Fukushima zu dekontaminieren. Das hoch radioaktiv verseuchte Wasser behindert die Reparaturarbeiten am Kühlsystem des Kraftwerks. Das AKW war bei dem Mega-Erdbeben und dem Tsunami am 11. März schwer beschädigt worden. (APA)

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