Robert-Hochner-Preis 2011 geht an Klaus Webhofer

27. April 2011, 17:33
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Jurybegründung: ORF-Radiomann "lässt ausreden, aber nicht ausweichen"

Der Robert-Hochner-Preis 2011 geht an Radiomacher Klaus Webhofer. Die Auszeichnung erging wegen dessen "hervorragender Radiointerviews, Beiträge und Diskussionsleitungen" im Rahmen seiner Arbeit für das ORF-Radio. Für die Jury hat Webhofer im vergangenen Jahr "die Reihe auffälliger journalistischer Leistungen fortgesetzt. Aktualität, Sorgfalt und sprachliche Brillanz sind Kennzeichen seiner journalistischen Arbeit. Seine Interviewtechnik setzt Maßstäbe".

Webhofers Arbeitsweise sorge selbst bei Mächtigen für gebotenen Respekt, schreibt die Jury: "Er lässt ausreden, aber nicht ausweichen." Webhofer leite das Ö1-Radiodiskussionsformat "Im Klartext" seit 2008 "in erstklassiger Qualität". Kritische Interviewführung zeichne ihn auch bei seinen "Im Journal zu Gast"-Gesprächen im Ö1-Mittagsjournal aus.

Webhofer wurde 1967 in Meran (Südtirol) geboren, nach der Matura übersiedelte er nach Wien, wo er ein Geschichtsstudium mit Schwerpunkt Zeitgeschichte abschloss. Seit den frühen 1990er Jahren ist Webhofer im ORF - nach Lehrjahren bei Radio Österreich International und Zwischenstationen in der Außenpolitik-Redaktion des Hörfunks fungierte er unter anderem als Korrespondent in Deutschland.

Seit nunmehr über einem Jahrzehnt ist Webhofer in der Innenpolitik-Redaktion des Aktuellen Dienstes des ORF-Radio tätig. Seit 2007 ist er auch Sendungsmacher und Moderator der monatlichen Ö1-Gesprächsreihe "Im Klartext - ein Beitrag zur Streitkultur". Webhofer ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Der Robert-Hochner-Preis für herausragende journalistische Leistungen in elektronischen Medien wird gemeinsam von Journalistengewerkschaft und Verbund ausgelobt. Im Vorjahr wurde Franz Kössler ausgezeichnet. Die Verleihung erfolgt am 23. Mai. (APA)

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