Kinder sollen in der Schule an "sinnvolle Möglichkeiten des Internets" herangeführt werden
In Deutschland machen Anhänger des Templerordens gegen Computerspiele wie Resident Evil und GTA mobil. Eine Niederlassung des Ordo Supremus Militaris Templi Hierosolymitani Großpriorat Deutschland fordert das Verbot von "negativen Computerspielen" und erhält dabei Unterstützung einiger Abgeordneter, wie Golem berichtet.
Games mit positiver Ausrichtung
Der Orden aus dem nordrhein-westfälischen Vierse will Computerspiele "mit positiver und pädagogisch sinnvoller Ausrichtung" fördern. Zudem wird die Forderung aufgestellt "Schüler sehr frühzeitig an Computerspiele und an die sinnvollen Möglichkeiten des Internets heranzuführen und pädagogisch zu begleiten." Die "verrohenden" Games hätten einen negativen Einfluss auf die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Das würde sich letztendlich in der Wirtschaft niederschlagen, wenn die Zahl von Jugendlichen ohne Schulabschlüssen steige.
Unterstützung von CDU-Abgeordneten
Über die Vorschläge soll nun in der Arbeitsgruppe Internet und digitale Gesellschaft des deutschen Bundestags beraten werden. Die Forderungen des Ordens werden laut Bericht von einigen CDU-Abgeordneten befürwortet. Ergebnisse sollen allerdings erst 2012 vorgelegt werden. (red)
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