FPÖ Burgenland fordert "Mindestsicherung für heimische Mütter"

27. April 2011, 12:58
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FP-Chef Tschürtz: Man müsse "dem Beruf der Mutter" höchste Anerkennung schenken

Eisenstadt - Um ihrer Forderung nach einer "Mindestsicherung für heimische Mütter" Nachdruck zu verleihen, starten die burgenländischen Freiheitlichen eine landesweite Kampagne. Dabei sollen unter anderem 170 16-Bogen-Plakate zum Einsatz kommen, kündigte Parteiobmann Johann Tschürtz am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt an. Am 6. und 7. Mai wollen die Blauen außerdem in rund 80 Orten "Bürgerstandl"-Aktionen abhalten.

Die FPÖ wolle, dass eine Mutter, die sich dafür entscheide, drei Jahre bei ihrem Kind zu Hause zu bleiben, statt 436 Euro Kindergeld monatlich 744 Euro - die Höhe der Mindestsicherung - bekomme, so Tschürtz. Man müsse "dem Beruf der Mutter" höchste Anerkennung schenken, meinte der FP-Chef.

Auch Unterschriften für eine Petition, die sich an SPÖ und ÖVP richtet, werden gesammelt. Die Kosten für die Plakate, die man "relativ günstig" bekommen habe, bezifferte Landesgeschäftsführer Siegfried mit rund 17.000 Euro. (APA)

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