Turbulenzen bei S&T

27. April 2011, 12:12
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(Ex-)-Mitarbeiter und Kleinaktionäre erstatteten Anzeige bei der Staatsanwaltschaft

Wien - Beim angeschlagenen Wiener IT-Dienstleister S&T gibt es laut "Kurier" Streit innerhalb der Belegschaft. Demnach hat eine "Interessengemeinschaft von Mitarbeitern, ehemaligen Mitarbeitern und Kleinaktionären" Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Wien erstattet. Die Gemeinschaft fürchtet, dass das Management die Insolvenz verschleppt. Heute Mittwoch hat sich laut Austria Presseagentur nun auch der Betriebsrat zu Wort gemeldet und sich von den Anschuldigungen distanziert. Ein Vorwurf der Insolvenzverschleppung sei dem Betriebsrat "nicht bekannt".

"Die Belegschaft hat damit nichts zu tun. Falls tatsächlich S&T-Mitarbeiter an dieser Anzeige beteiligt sein sollten, handelt es sich hierbei um Personen, die sich im Alleingang zu diesem Schritt entschieden haben", betont die Arbeitnehmervertretung in einer Aussendung. Der Vorwurf, dass Gehälter und Boni nicht ausbezahlt werden, sei eine Falschinformation. Richtig sei hingegen, dass es bei den Boni eine Vereinbarung des Betriebsrates mit der Geschäftsführung gebe, den Betrag in Tranchen gestundet auszubezahlen. "Die betroffenen 70 Mitarbeiter, die wie angekündigt ausscheiden werden, sind von dieser Regelung nicht betroffen und bekommen die Entgelte wie vereinbart zur Gänze ausbezahlt", betonte Betriebsratsvorsitzender Alexander Mullett. (red)

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