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Lärm kann zu Konzentrationsmangel, Schlafstörungen und eingeschränkter Leistungsfähigkeit führen.
Foto: Foto: wrw / www.pixelio.de
Wien - Lärmschwerhörigkeit ist in Österreich die häufigste Berufskrankheit. Mehr als 460.000 Beschäftigte sind täglich störenden bis gesundheitsschädlichen Geräuschen ausgesetzt. Darauf machte die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) anlässlich des 14. Internationalen Tag des Lärms am heutigen Mittwoch aufmerksam. Bei 128.000 Personen ist die tägliche Lärmbelastung gehörschädigend, hieß es in einer Aussendung.
Soziale Isolation droht
Lärm beginnt ab einem Lautstärkepegel von etwa 85 Dezibel, für gesundheitliche Auswirkungen ist vor allem die Lärmdauer entscheidend. Auch wenige Dezibel mehr machen einen großen Unterschied aus: Ein Plus von 3dB wird vom Menschen zwar kaum wahrgenommen, tatsächlich bedeuten aber nur 3dB mehr bereits eine Verdopplung der Schallenergie. Neben der Schwerhörigkeit als Folge von Schädigungen der Haarzellen am Innenohr, die für den Hörsinn verantwortlich sind, beeinträchtigt Lärm auch den Schlaf, die Konzentration, Blutdruck, Herz und Kreislauf sowie die Psyche.
Darüber hinaus führe Schwerhörigkeit oft auch zur sozialen Isolation, da die betroffenen Personen in einer lärmerfüllten Umgebung (beispielsweise Familienfeiern, Feuerwehrfest) Gesprächen nicht mehr folgen können und sich aus dem gesellschaftlichen Leben zurückziehen und vereinsamen.
Freizeitlärm
Hohe Lärmpegel seien aber nicht nur während der Arbeitszeit, sondern besonders auch in der Freizeit ein Problem, teilte das Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung kürzlich mit. Das IFA wies darauf hin, dass ein nur zweistündiger Diskobesuch einen bis zu zehnmal höheren Anteil am Entstehen eines späteren Gehörschadens haben kann, als eine komplette Arbeitswoche im Lärm. Ein MP3-Player schaffte es beispielsweise auf 90 dB - vor allem, wenn er bei Hintergrundgeräuschen wie in der U-Bahn aufgedreht werde. Ein Livekonzert oder ein Diskobesuch bringt es gar auf über 100 dB. (APA/red)
Wissen
Lärm beginnt ab Lautstärken von 85 Dezibel (dB). In vielen Bereichen in Beruf und Freizeit ist dieser Wert schnell erreicht oder sogar überschritten:
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85 dB ist für mich schon extremer Lärm. Ich habe eher das Problem, dass ich Handy, MP3 Player, Fernseher etc. nicht leise genug stellen kann, weil es technisch einfach nicht vorgesehen ist. Das Handy auf der untersten Lautstärke ist für mich in einem stillen Raum immer noch unangenehm, die nächste Stufe darunter ist bereits 'Mute'.
Gesundheitsschädlicher Verkehrslärm ist also kein Lärm, weil er nur Bluthochdruck, Schlaganfälle, Herzkreislauferkrankungen, Depressionen und Brustkrebs hervorruft aber keine Schwerhörigkeit verursacht?
Sind Flugzeuge die mit 75 Dezibel Spitzenschallpegel am Boden die Menschen aus dem Schlaf reißen und Gespräche mangels ausreichender Verständlichkeit unterbrechen auch kein Lärm? Oder sind sie doch Lärm, weil die Flugzeugturbine 120 Dezibel produziert?
Natürlich beginnt Lärm nicht erst ab 85 dB. Das ist hier eine verkürzte Darstellung. Man muss unterscheiden, ob das Ohr betroffen ist, oder der Lärm Stress erzeugt und vielleicht zu Herz-Kreislauferkrankungen führt.
85 dB ist der gesetzlich festgelegte Grenzwert für gehörgefährdenden Lärm bei einem 8 Stunden-Arbeitstag. Gesundheitliche Auswirkungen kann es schon darunter geben, vor allem, wenn man dem Lärm dauernd ausgesetzt ist.
"Für manche ist die Frau die neben einem schläft
Stress und gesundheistschädigend."
Für andere wiederum ist die Frau, die auf, unter oder neben einem liegende, jedoch putzmuntere Frau Stress und gesundheitsschädlich.;-)
Wie schaffen Sie den Sprung von stressiger Geräuschkulisse zu unrealistischen Verboten?
und mehrer Schienen.
Und die die sich über den Lärm aufregen sind die, die sich billigen Grund entlang der Autobahn/Schienen gekauft haben und isch jetzt aufregen das es da laut ist.
Lärmschutz für die die vorher dort wohnen klar - aber wer im Wissen der Eisenbahn/AUtobahn dort hinzieht - ist Selber Schuld
Bei uns verläuft sowohl Schienenbahn(Südbahn) entlang als auch die Autobahn (A2) auf der anderen Seite des Ortes.
Beide Verkehrswege verlaufen nicht unmittelbar an Wohngegenden vorbei, trotzdem ist die Geräuschkulisse ggf. nicht zu "überhören".
Einen Flugplatz darf man in näherer Umgebung ebenfalls vermuten. ;-)
Ich wollte ursprünglich nur darauf hinweisen, dass eine räumliche Entfernung nicht zwingend das Lärmproblem lindern kann.
Lärm kann auch als Schwerhöriger als solches aufgefasst werden; das kann ggf. belastender sein als ein "normaler" Hörer, da meist der Lärm eine undefinierbare Kulisse ist wie laut sprechende oder schreiende Kinder, deren "Unterhaltung man als gut Hörender ja noch nachvollziehen kann.
Für schlecht Hörende ist das nur Gekreische.
Nicht richtig. Wie wir von Stephan Rossegger wissen, kau a Kreissooa bis zu 160 db laut wean:
=> http://www.youtube.com/watch?v=M... page#t=52s
eher...in der U-Bahn könnte ich bei der Musik von sämtlichen IPods (od. sonst. MP3-Player) mittanzen!!!
Dann fahren eben solche Leute in die Arbeit und beklagen Schwerhörigkeit...sitzen dann beim Arzt der nachfragt "welche Lärmquellen haben sie in der Arbeit oder Daheim?" und dann kommen solche Auswertungen zustande.
Dies wird dann als "Berufskrankheit" eingestuft und vielleicht gibts auch noch a Göld dafür.
ich habe allerdings noch nie gehört, dass Sellerieknollen an Schwerhörigkeit leiden. Dazu müssten sie irgendwas wie Organe zum Hören besitzen und die sind mir beim Sellerieputzen und -schneiden noch nie aufgefallen. Abgesehen davon muss da zwischen den Hörorganen auch noch so was wie ein Hirn sitzen - auch wenn man das bei menschlichen Musikhörern in der U-Bahn gelegentlich anzweifeln darf.
1. Welcher grundböse Mensch hat Sie mit vorgehaltener Pistole gezwungen an einer Bahnstrecke zu wohnen?
2. 100db erreichen Sie vielleicht wenn Sie direkt an der Strecke stehen, aber nicht wenn Sie an der Strecke wohnen.
3. Die ÖBB haben ein halbes Vermögen für Lärmschutzwände ausgegeben.
4. Mit guten Fenstern lässt sich das Problem weiter minimieren.
1.Sie können unter best. Windbedingungen die Bahn über einige 100e Meter weit hören, aber so klar, dass Sie glauben, direkt daneben zu stehen.
2.siehe 1.
3.einseitige Lärmschutzwände haben ggf. den Nachteil, das sie den Lärm eben in eine Richtung abgeben, doppelte können den Lärm "aufschaukeln".
4. passt nicht hierrein, da dieser Punkt allen anderen Punkten widerspricht.
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