Sport

Gute Pulsmessgeräte auch günstig erhältlich

27. April 2011, 11:49
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    foto: marianne j. / pixelio.de

    Getestet wurden Messgeräte mit Brustgurt und Pulsuhren.

    Foto: Marianne J. / www.pixelio.de

"Konsument" testete Pulsmessgeräte - Ein Brustgurt ist für exakte Messungen unverzichtbar

Wien - Mit den steigenden Temperaturen, steigt gleichzeitig bei vielen Menschen die Motivation, draußen im Freien aktiv zu werden. Laufen gehört dabei zu den beliebtesten Sportarten. Neben dem MP3-Player gehört für viele Läufer auch das Pulsmessgerät zur Grundausstattung. Das Testmagazin "Konsument" hat 18 Pulsmesser genauer unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Gute Geräte müssen nicht teuer sein uns sind bereits ab 40 Euro erhältlich. Geräte mit Brustgurt funktionieren einwandfrei, für Pulsuhren fällt das Testergebnis durchschnittlich aus.

Pulsmessgeräte mit Brustgurt

Getestet wurden Pulsmessgeräte mit unterschiedlicher Komplexität - von einfachen Geräten, mit den wichtigsten Grundfunktionen bis hin zu solchen mit individueller Trainingsplanung und Datenauswertung auf einem PC. Die Messgeräte stammten zudem aus unterschiedlichen Preisklassen (30 bis 230 Euro). Wie der Test zeigt, funktionieren alle Pulsmessgeräte mit Brustgurt einwandfrei. Selbst bei den günstigeren Pulsuhren gibt es nur minimale Abweichungen von den an einem EKG-Monitor abgelesenen Werten.

Gute Pulsgeräte gibt es bereits ab 40 Euro - so etwa das Beurer PM25. Knapper Testsieger ist die Polar FT60, erhältlich um 160 Euro. Ungenaue Messwerte lieferte dagegen der bei walzvital.at erhältliche Pulsring, der wie ein Ring am Finger getragen wird. Die Abweichungen zum EKG betrugen hier zwischen 15 und 37 Herzschläge pro Minute. Folglich gab es ein "nicht zufriedenstellend".

Pulsuhren

Alternativen zum Brustgurt sind Pulsuhren. "Diese funktionieren eher durchschnittlich. Da man hier den Puls nur punktuell ermitteln kann, bekommt man keine Durchschnitts- oder Spitzenwerte. Der große Nachteil bei Geräten ohne Gurt ist, dass man beim Messen das Tempo drosseln oder gar stehen bleiben muss", so Rudolf Heintzl, Projektleiter beim Verein für Konsumenteninformation (VKI). Für leistungsorientierte Hobbysportler seien Pulsuhren daher weniger empfehlenswert. Auch die Bedienungsfreundlichkeit ist bei manchen Produkten nicht ideal: Schlecht lesbare Beschriftungen, schwergängige Tasten oder unübersichtliche Displays machen den Läufern das Leben schwer. Gute Ergebnisse gibt es hier nur für die drei erstgereihten Pulsmessgeräte, darunter zwei Modelle von Polar sowie das teuerste getestete Gerät: Garmin Forerunner 110 (erhältlich um 229 Euro).

Wie bereits beim Test zu Fitnessgeräten (>> zum Beitrag) fanden die Tester auch dieses Mal polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) - und zwar in Armbändern und Brustgurten. Werden die Schadstoffe durch Schweiß gelöst, können sie über die Haut in den Körper gelangen. Zwei Pulsmessgeräte, Sportline Duo 1060 und Ciclo CP12L, waren sogar so hoch belastet, dass sie abgewertet werden mussten. (red)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 33
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jumpingjack flash
00
28.4.2011, 13:00

dass bild zeigt eine pulsuhr? für breite handgelenke?

Neuer Nick neues Glück
00
28.4.2011, 22:57

Das ist noch in der Entwicklung.
Hier der Vorgänger: http://is.gd/UOQvAr

kiwi99
11
28.4.2011, 12:00
seltsamer Test...

... die Uhren sind doch alle komplett unterschiedlich. Man kann doch keine 40 Euro-Hofer-Uhr mit einer 140 Euro Polaruhr verkleichen......

The man
00
28.4.2011, 13:35
hängt davon ab

für was sie die uhr brauchen. oder anders gefragt wieviel prozent der funktionen der 140 euro polaruhr verwendet der normaluser?

jumpingjack flash
00
28.4.2011, 12:48

warum nicht? die technologie den pulsschlag mittels funk auf eine uhr zu übertragen können mittlerweile viele.
mit der teuersten polar kann man aber besser angeben!

Neuer Nick neues Glück
00
27.4.2011, 20:04

Noch was...
Der Weltrekord auf die volle Distanz lag 1967 bereits unter 2:10 - die haben das ganz ohne Handgelenksroboter geschafft, einfach nur durch... laufen?

NIN Femi
00
28.4.2011, 07:42

Es geht aber nicht nur um einen Tagesrekord, sondern um das Training dorthin. Mit den richtigen Pulsbereichstraining kann man auch in kurzer zeit einiges mehr herausholen als einfach blind drauf loszulaufen!

kor-del
00
28.4.2011, 11:28
und was trainierst du dann wie?

Kraft, Ausdauer, Kraft-Ausdauer, Intervall, Hypertrophie, GA1, GA2, ...

NIN Femi
00
28.4.2011, 11:37

Ich versteh die Frage nicht ganz ?
Was ich wie trainiere kommt ganz auf das Ziel an!
Für z.B. einen Marathon sollte auf lange, pulsniedrige Läufe Wert gelegt werden. Was jetzt aber nicht heißen soll, dass man kein Intervall training machen soll!

kor-del
01
28.4.2011, 11:53
Was ist das Ziel beim Hobbyläufer?

Wenn Sie für einen Marathon trainieren haben Sie ein klares Ziel, welches auf verschiedenste Weise zu erreichen ist.

.) Für lange, ruhige Läufe sehe ich keine Notwendigkeit für einen Pulsmesser.

.) Für die ökonomisierung des Stoffwechsels (Überschneidung mit GA1) sehe ich auch keine Notwendigkeit.

.) Intervalltraining detto.
.) Für Krafttraining wäre eine Blutdruckmanschette mit angeschlossenem Gerät gescheiter.

Die Frage für mich ist:
Ich messe irgendwas, in diesem Fall Herzschlag pro Zeiteinheit und was mach ich dann damit? (Protokolle und Listen vollkritzeln?)

Ich bin wie auch andere schon angeführt haben ein absichtsloser Läufer, der einfach Spass an der Bewegung hat, das gilt aber auch für Radfahren, Inlineskaten,....

Wer viel mi

kor-del
00
28.4.2011, 12:00
kurzer Anhang

Wer viel misst, misst Mist. :-)

Ich wünsche einen schönen Tag!

NIN Femi
00
28.4.2011, 12:13

Ich habe auch niergens gesagt das man unbedingt einen Pulsmesser braucht.
Hab nur auf das Posting mit dem Marathon 1967 geantwortet, und dieses macht einen Pulsmesser nochlange nicht sinnlos.

Spaß an der Bewegung ist schön, hab ich auch. Aber es kann durchaus motivierend sein sich nach einiger zeit seinen Erfolg anzuschaun :)

Wünche auch einen schönen Tag und erholsames Laufen ;)

Neuer Nick neues Glück
00
29.4.2011, 02:22

Aber den Erfolg messe ich doch an Distanz und / oder Geschwindigkeit, nicht am Puls?

NIN Femi
00

Schon richtig, die Frage ist nur wie lange man heute (mit Pulsmesser) und wie lange man früher darauf hintrainiert hat ;)

Neuer Nick neues Glück
00
28.4.2011, 10:53

Dann muss man aber auch mal im Labor seinen Pulsbereich austesten lassen, sonst bringt das nichts.

NIN Femi
00
28.4.2011, 11:17

klar das würde das optimum noch weiter steigern.

Neuer Nick neues Glück
00
28.4.2011, 11:45

Nicht steigern sondern erst ermöglichen.
Wie sonst willst du denn deinen Puls für GA1 ermitteln?

jumpingjack flash
00
28.4.2011, 12:56

ziel wär laktatmessung ohne blut - leicht und einfach.

ich hab mal einen laktatmessgerätverkäufer die luft weggenommen als ich nach beschreibung WIE oft man sich während des trainings in die vorher gereinigten ohrwascheln stechen müsste: "da bin ich ja nach dem ersten training schon verblutet" :-)

die geräte damals waren so gross wie die gameboys - nicht wirklich nett zum mittragen beim laufen.

NIN Femi
00
28.4.2011, 12:03

GA1 sind ca 70 - 85% der maxHF.
Und um deine maxHF zu ermitteln brauchst nicht umbedingt ein Labor ;)

chrilly donninger1
01
27.4.2011, 18:23
Wenn der Konsument die Leute wirklich aufklären

will, dann müsste er ihnen sagen: Leitln vergessts den Blödsinn.

Grantscherben
00
27.4.2011, 17:57

Der teure Spaß auf Dauer ist das Wechseln der leeren Batterie in der Uhr bzw. Gurt.

G. B. Corner
00
27.4.2011, 16:07

Ich halte ehrlich gesagt nichts vom Pulsuhren. Ausnahmen: Bei manchen Leuten aus medizinischen Gründen notwendig, oder bei Spitzensportlern im Training. Hobbysportler sollten sich ein bisschen mehr mit ihrem Körper anfreunden, dieses mechanistische auf-den-Puls-schielen macht doch keine Freude - oder?

jumpingjack flash
00
28.4.2011, 12:57

kommt drauf an - je nach leistung sollte bei zu geringer von der brustelektrode mittels stromstoss automatisch die leistung gesteigert werden - dann machen die dinger sinn.

Godesberg
01
27.4.2011, 20:14

Ich finde das für Anfänger gar nicht so schlecht - denn oft übertreibt man es zu Beginn. Da ist eine Pulsuhr als "Bremse" gar nicht so blöd.

G. B. Corner
01
27.4.2011, 23:34

Wenn Sie als Daumenregel beachten, dass Sie nicht ins Keuchen kommen, dann sind Sie im "grünen" Bereich. Abgesehen davon ist es aber z.B. beim Laufen so: Das Problem bei Anfängern (bzw. auch bei guten Läufern nach Trainingspausen) ist der Bewegungsapparat. Der Kreislauf schaltet nämlich eh ziemlich ab wenn Sie "überdrehen" aber die Reizungen im Knie oder Achillessehne merken Sie oft erst wenn's zu spät ist. Auch im "grünen" Bereich kann man da jederzeit das Training übertreiben (eigene Erfahrung)

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