Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 500x333Das 4,2 Zoll große TFT-Display löst mit 854 x 480 Pixeln auf.
vergrößern 500x333Die 8,1 Megapixel Kamera kann mit der Technologie einer handelsüblichen Digitalkamera durchaus mithalten.
Als Nachfolger des Xperia X10 will das Xperia arc von Sony Ericsson einiges besser machen, indem es zum Beispiel ein veraltetes Android Betriebssystem vermeidet. Stattdessen wird auf Android 2.3 gesetzt. Der Schwerpunkt aber liegt eindeutig in der Kamera-Performance. Was das Gerät dabei an Punkten sammelt, schlägt die Verarbeitung wiederum negativ zu Buche.
Ausstattung
Als erstes fällt die Größe des Displays auf. Das kapazitive Multitouchdisplay löst mit 854 x 480 Bildpunkten auf, Sony Ericsson setzt mit 4,2 Zoll auf dieselbe Größe wie HTC beim Desire HD. Als Betriebssystem kommt Android 2.3 Gingerbread zum Einsatz. Das Gerät ist mit einem 1 GHz Qualcomm Prozessor ausgestattet, der alle an ihn gerichteten Befehle rasch ausführt. Mit an Bord sind außerdem ein microSD-Kartenslot (eine 8GB-Karte ist im Lieferumfang enthalten), eine 3,5-mm-Klinkenbuchse sowie ein micro-USB-Anschluss. Auf der Rückseite ist eine 8,1 Megapixel Kamera angebracht, die dank Exmor R Sensor-Technologie besonders qualitative Fotos hervorbringen soll. Das Gerät ist mit einem Arbeitsspeicher von 512 MB ausgestattet, der interne Handyspeicher beträgt 1 GB. Der HDMI-Ausgang wird von einer Schutzkappe verdeckt. Zur mobilen Datenübertragung dienen Bluetooth 2.1, GPRS, HSDPA, HSUPA 5.76, UMTS und WLAN.
Für seine Maße von 125 x 63 Millimeter bringt es mit 117 Gramm ein auffällig geringes Gewicht auf die Waage. In der Hosen- oder Jackentasche spürt man es kaum. Besitzer des iPhone 4 tragen derweil 137 Gramm mit sich herum. Optisch macht das neue Modell der Xperia-Serie einen guten ersten Eindruck. An der schmalsten Stelle der ist es 8,7 mm dünn, der optische schlanke Effekt wird durch die gekrümmte Rückseite noch verstärkt. Dadurch liegt es auch bei der Nutzung gut in der Hand. Mit dem Gehäuse in Metallic-Silber (auch zu haben in Midnight-Blue) wirkt das Xperia arc auf den ersten Blick sehr elegant. Allerdings entpuppt sich das Chrome-Gehäuse als Plastikrahmen.
Auch sonst fallen schnell Verarbeitungsmängel auf. Immer wieder sammeln sich Schmutzpartikel um das Display an, da es nicht optimal in das Kunststoffgehäuse eingearbeitet ist. Den zweiten Minuspunkt erhält der Akkudeckel, der sofort als billiges Plastikteil entlarvt wird. Während man bei manchen Smartphones den Akkudeckel kaum herunterbekommt, ist das Unterfangen beim Xperia arc zu einfach. Etwas unpraktisch ist der Knopf zum Einschalten des Geräts verarbeitet: Der klein geratene runde Button ist im oberen Gehäuserahmen eingebettet, was ein bisschen Geschick beim Betätigen erfordert.
Kamera
Eine ähnliche Fingerfertigkeit wie beim On-/Off-Knopf bedarf es auch beim Betätigen des Kameraknopfs. Dieser ist seitlich im Rahmen versenkt eingebaut, man kann den Auslöser für Foto- oder Videoaufnahmen aber auch direkt - und bequemer - am Touchdisplay betätigen. Auch die in Digitalkameras integrierte Sony-Technologie kommt zum Einsatz. Der Exmor R Sensor sorgt für hochwertige Bild- und HD-Video-Ergebnisse.
"Gestochen scharf - auch bei schlechten Lichtverhältnissen" sollen die Bilder mit der Xperia arc werden, der Test bestätigt die Erwartungen. Tatsächlich liefert die 8,1 Megapixel Kamera Tageslicht beeindruckende Ergebnisse, bei Tageslicht wie bei Abenddämmerung und künstlichem Licht in geschlossenen Räumen. Die Spielwiese bietet einige Einstellungs-Features: Fokusmodus, Belichtung und Weißabgleich. Unterstützend wirken Bildstabilisator, LED-Leuchte, Rote-Augen-Korrektur, Lächelerkennung, Geo-Tagging, Bild- und Video-Stabilisierungsfunktion sowie die Einstellung für mehr Licht bei Videos.
Widgets
Mit von der Partie ist auch beim Xperia arc das "Timescape"-Widget, das SMS, Facebook, Twitter und andere Netzwerk-News zum Durchblättern in einem Ordner zusammenbringt. Alles in allem wirkt jedoch alles ziemlich unübersichtlich.
Display
Beim Bildschirm hat Sony Ericsson auf verbesserten Kontrast gesetzt und damit die sogenannte Mobile Bravia Engine verarbeitet. Das kapazitive LCD mit einer Auflösung von 854 x 480 Pixeln liefert ein fabelhaftes Ergebnis. Die Bilder sind kontrastreich und die Farben leuchtend. Dagegen, dass Touchdisplays bei Tageslicht stark spiegeln, scheint noch kein Kraut gewachsen. Das trifft auch beim Xperia arc zu. Schnell ist es außerdem mit Fingertapsern übersät. Über den integrierten HDMI-Ausgang lassen sich HD-Videos und -Fotoalben auf den großen Wohnzimmer-Fernseher übertragen. Das Kabel dafür muss man allerdings selbst beisteuern.
Fazit
Interessant dürfte das Xperia arc dank seiner Exmor R Sensor-Technologie für Hobby-Fotografen und -Filmer sein. Dank leistungsstarkem Qualcomm Prozessor läuft die Performance flüssig, rasch und zuverlässig. Der Akku hält bei regelmäßiger Internetnutzung und beim Herunterladen von Apps etwa sieben Stunden. Das Sony Ericsson Xperia arc ist in Österreich vertragsfrei für 599 Euro zu haben, Geizhals bietet das Smartphone für 442 Euro an. (Eva Zelechowski, derStandard.at, 1. Mai 2011)
Link
derStandard.at/SMS: Nachrichten in Echtzeit auf Ihr Handy!
Bisher hat HTC fünf Millionen Stück des Flaggschiffs verkauft
4,5-Zöller mit Quad-Core-Prozessor kommt im Juni auf den Markt
Erstes Foto aufgetaucht – Smartphone soll wasser- und staubdicht sein
"Schichten"-System soll Anpassbarkeit an unterschiedliche Hardware verbessern
Im Herbst kommt das Fairphone auf den Markt - vollständig fair produziert ist es allerdings noch nicht
Faire Arbeitsbedingungen und Verzicht auf viele umweltschädliche Materialien
Das Medias X N–06E kommt im Juni auf den Markt - die Quad-Core-CPU wird mit Wasser gekühlt
Googles Betriebssystem mittlerweile auf fast drei Viertel aller neuen Geräte
Ab 26. Juni wird das Smartphone in den USA verkauft - Vorerst kein Europastart
Blackberry stellt sich damit dem wachsenden Druck erfolgreicher Dienste wie WhatsApp
Großes Update für Play Services bringt nicht nur Spiele-relevantes - "People Details" und "Location Reporting" ebenfalls per Sync
Das totgesagte Facebook-Smartphone von HTC ist laut AT&T aber noch nicht gefloppt
Neues Modell mit 4,6-Zoll-Display, 13-Megapixel-Kamera und LTE
Soll Kommunikation mit den NutzerInnen erheblich verbessern
An diesem Tag könnte das erste Gerät mit Sailfish OS präsentiert warden
Lagerbestände gehen zurück und Preise fallen - Smartphone soll mehr Speicher und LTE bekommen
Display mit 1.920 x 1.200 Pixel, schnellere CPU, Android 4.3 - Soll schon kommende Woche präsentiert werden
Session-Planung für TeilnehmerInnen, Video-Streams für zuhause Gebliebene
gsmarena ist zu empfehlen, wenn man die Kameraqualitäten von Smartphones vergleichen will.
http://www.gsmarena.com/piccmp.ph... hone3=3275
und nein, die Bildqualität kommt nicht ans Nokia N8 heran, schaut nichtmal so gut aus wie die des Iphone4 (im verlinkten Vergleich)
Ich warte immer noch auf ein Android-Smartphone mit einer Kamera wie das N8 eine hat, oder Nokia bringt Anfang 2012 einen N8 Nachfolger mit Windows Phone 7 auf den Markt...
und die entwicklung der letzten 2 jahre?
geht die kurve von symbian nun rauf? oder runter.
Bitte verschone uns mit deinem Symbian bla bla, jeder hier hat wohl schon mit symbian zu tun gehabt (bei mir 5230) und es war die hölle!
Nach ablauf der einzelnen 2 Jahres Verträge kauft sich ausser dir wohl keiner mehr ein symbian handy.
Aktionär schön und gut aber du übertreibst.
Danke für den Link!
Ich bewundere ehrlich die Elektronik-Industrie. Noch in den 80ern wurde von Seiten der Konsumenten Wert auf Qualität in allen Bereichen gelegt. Hi-Fi Anlagen, Kameras, Küchengeräte, Qualität war einfach ein wesentliches Entscheidungskriterium. Mittlerweile kauft die Mehrheit der Leute aufgrund von Megapixeln und sonstigen dubiosen Kriterien und scheint sich nicht im geringsten daran zu stören, dass man eigentlich nur überteuerten Elektronik-Schrott finanziert.
Ok, für den schnellen Schnappschuss zwischendurch oder zum Festhalten einer einmaligen Situation - wenn ich gerade keine Kamera dabei habe - taugt's vielleicht. Aber seien wir uns ehrlich: Die Bilder sind einfach qualitativ schlecht! Und alle finden's super!
Die Fäkalattributierung sollte eigentlich nur im Notfall bemüht werden. Ich habe in Sizilien bei guten Lichtverhältnissen brauchbare Bilder mit meinem HD2 gemacht.
Ich habe vor Jahren in einem Ökonomiebuch gelesen, dass Firmen, die hochwertige Produkte in einem hohen Preissegment und v.a. für professionellen Gebrauch durch das langsame Wachsen (quantitativ und qualitativ ) von Firmen, die im unteren (preislich und qualitativ) begonnen hatten, unter Druck gesetzt und mitunter in die Pleite geschickt wurden. Als Paradebeispiel wurden der PC und Microsoft genannt.
Was dieses Beispiel betrifft, gibt es allerdings doch Hoffnung ....
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.