Schönberger im Finale, Eiskünstler tanzen vorbei

26. April 2011, 17:32
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Debütantin überraschte im Qualifikation - Kira Geil und Tobias Eisenbauer verpassten Einzug knapp - Paarläufer ohne Quali im Hauptbewerb von Moskau

Moskau - Zwischen den Disziplinen Eistanz und Paarlauf gibt es im Eiskunstlauf so einige Unterschiede. So dürfen Eistänzer keine Sprünge ausführen, Hebefiguren sind nur bis Hüfthöhe gestattet. Bei der WM in Moskau kommt hinzu, dass Tanzpaare eine Qualifikation bestreiten mussten. Paarläufer stehen mangels Konkurrenz dagegen bereits fix im Hauptbewerb.

Österreichs Tanzpaar Kira Geil und Tobias Eisenbauer verpasste bei seiner WM-Premiere als Elfte den Einzug ins Elitefeld denkbar knapp, die besten zehn Duos sind am Mittwoch dabei. Auf die Schweizer Paarung Ramona Elsener/Florian Roost fehlte Österreichs Duo 3,39 Punkte. Geil/Eisenbauer, im Jänner 2011 bei der EM in Bern auf dem 23. Platz klassiert, tanzen erst seit knapp einem Jahr miteinander. 2010 wurde Geil noch mit dem gebürtigen Ukrainer Dmitri Matsjuk österreichische Meisterin. Matsjuk hat inzwischen eine Trainerkarriere eingeschlagen.

Die Paarläufer Stina Martini und Severin Kiefer profitierten davon, dass nur 22 Duos für die WM genannt hatten. Sie bestreiten heute - wie auch Viktor Pfeifer - das Kurzprogramm. Pfeifer kämpft im 30er-Feld um die Teilnahme an der Kür am Donnerstag. Die besten 24 sind dabei.

Ebenfalls ins Hauptfeld lief Debütantin Belinda Schönberger. Die 19-jährige Wienerin landete in der Vorausscheidung mit 75,85 Punktern auf dem elften Platz, die ersten Zwölf gesellten sich zu den im Kurzprogramm fix gesetzten 18 Damen.

Schönberger ist auf großer internationaler Bühne bisher nur heuer bei den Europameisterschaften in Bern in Erscheinung getreten, nach dem 29. Platz galt das Überstehen der WM-Qualifikation als eher unwahrscheinlich. (red/krud)

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    In Moskau präsentierten sich Österreichs Eistänzer Kira Geil und Tobias Eisenbauer erstmals gemeinsam bei einer WM. Die 25-jährige gebürtige Waliserin und der 20-jährige Wiener verpassten als Elfte der Qualifikation den Einzug ins Hauptfeld nur um einen Platz.

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