RAG mit Ergebnis- und Umsatzsprung

26. April 2011, 11:35
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Erlöse kletterten um ein Viertel, Bilanzgewinn um 60 Prozent

Wien - Die Rohöl-Aufsuchungs AG (RAG), an der der börsenotierte niederösterreichische Versorger EVN mit 50,025 Prozent die Mehrheit hält, hat im Vorjahr einen Umsatz- und Ergebnis-Sprung verzeichnet. Betriebsergebnis, EGT, Jahresüberschuss und Bilanzgewinn legten um mehr als die Hälfte zu, der Umsatz wuchs um fast ein Viertel, geht aus der am Dienstag publizierten Bilanz hervor.

Die Umsatzerlöse kletterten um 23,1 Prozent von 275,7 auf 339,3 Mio. Euro, nachdem sie im Jahr davor um ein Viertel abgesackt waren. Das Betriebsergebnis verbesserte sich von 66,9 auf 105,0 Mio. Euro, und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) wuchs von 66,2 auf 103,8 Mio. Euro, heißt es im "Amtsblatt" der "Wiener Zeitung" in der Gewinn- und Verlustrechnung. Nach Steuern blieb ein Jahresüberschuss von 80,0 (49,2) Mio. Euro, nach Rücklagenbewegung ein um 60 Prozent höherer Bilanzgewinn von 64,0 (40,0) Mio. Euro.

Ihre Erdölproduktion hat die RAG im Vorjahr um 1,6 Prozent auf 125.670 Tonnen gesteigert. Die Erdgas-Förderung der RAG sank dagegen laut Geologischer Bundesanstalt um 5,6 Prozent auf 226 Mio. m3.

Neben ihrer Öl- und Gasförderung betreibt die RAG Erdgasspeicher (etwa Puchkirchen) und ist maßgeblich an Joint-Venture-Speichern (Haidach, 7 Fields) beteiligt. Mit der Inbetriebnahme von 7 Fields und dem Abschluss der zweiten Ausbaustufe von Haidach hat sich per Anfang April d.J. das Gasspeichervolumen in Österreich um 2,3 Mrd. auf knapp 7 Mrd. m3 und damit um rund 50 Prozent erhöht.

Nach der EVN zweitgrößter RAG-Aktionär ist E.ON Ruhrgas mit 29,975 Prozent. Jeweils 10 Prozent halten die Steirische Gas-Wärme GmbH. und die Salzburg AG. (APA)

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