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Wien - Seit Anfang 2008 hat es in Österreich kein so starkes Jobange-bot für IT-Fachkräfte gegeben wie derzeit: 4.908 Jobanzeigen registriert der it-Indikator1 für das erste Quartal 2011. Das sind um 18 Prozent mehr als noch im Vorquartal und um 42 Prozent mehr als im ersten Quartal des Vorjahres. „Damit setzt sich der aktuelle Nach-frageboom für IT-Personal nahtlos fort," fasst Robert Fitzthum, Personalberater und Herausgeber des it-indikator, die Entwicklung zusammen. Interessant aus Fitzthums Warte: "Die positive Dynamik geht über nahezu alle Jobsegmente."
Entwicklung zum Vorquartal
Aktuell massiv im Aufwind zeigen sich System-betreuer (531 Angebote, 44 Prozent Plus zum vierten Quartal 2010). Ebenfalls dynamisch entwickelte sich die Nachfrage nach Programmierer (1.640; +24 Prozent), Projektmanager (433, +21 Prozent) und Vertriebler (407; +20 Prozent). Nicht ganz mithalten mit dem allgemeinen Wachstumstempo konnten die Zugewinne bei SAP-Fachleuten (411; +15 Prozent), Fachleuten für Support (693; +13 Prozent) und Netzwerk-Techniker (260; + acht Prozent). Auch einen Verlierer kennt das herrschende Markt-Hoch: Datenbank-Techniker (221 Angebote) verloren zwei Prozent Nachfrage am Jobmarkt.
Die Quartalstrends zum Vorjahr
Dass der Höhenflug der Systembetreuer keine bloße Marktepisode ist, zeigt seine Stabilität: Diese Gruppe konnte ihre Nachfrage gegenüber mehr als verdoppeln (+103 Prozent). Stabil in der Offensive finden sich weiters Vertriebler (+72 Prozent zum ersten Quartal 2010) und Projektmanager (+50 Prozent). Unter dem Zuwachs des Gesamtmarktes performte im Jahresvergleich die Nachfrage nach Programmierer (+31 Prozent) und nach Support-Fachleuten (+28 Prozent).
Für Fitzthum macht der aktuelle it-indikator deutlich, dass sich der Boom inzwischen nicht mehr allein aus dem Nachholbedarf nach der Wirtschaftskrise speist: Die starke Nachfrage nach Systembetreuern, Projektmanagern und Programmierern zeige, dass die Unternehmen wieder nach vorne schauen und Perspektiven entwickeln. Die Dynamik im Vertrieb signalisiere zudem Vertrauen in eine gewisse Nachhaltigkeit des Aufschwungs. (red, derStandard.at, 26.4.2011)
IT-Indikator
Der it-indikator beobachtet im Quartalsabstand das Jobangebot für
IT-Fachkräfte in den führenden
Print- und Online-Stellenmärkten:
Kurier, Der Standard, Presse; jobpilot.at/monster.at, karriere.at,
derStandard.at.
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In der IT klafft die Schere zwischen Mitarbeitern ähnlicher Qualifikation und ähnlichen Job-Profiles wahrscheinlich weiter auseinander als in jeder anderen Branche.
Der KV ist ein schlechter Witz, entsanden unter der Federführung und abgestimmt auf Anforderungen von solchen Baumwollpflücker - Buden wie BEKO.
D.h. wie in den Zeiten bevor es den KV gab, sind Gehälter und Arbeitsbedingungen nach wie vor sehr stark von den individuellen Firmen und in den Firmen von den einzelnen Leuten und deren Verhandlungsgeschick bzw. deren "empfundener" Unersetzlichkeit abhängig.
Da wird mir doch gleich eine Firma im schönen HiTecLand Kärnten einen tollen Job in der Softwarebranche mit mind. 3500Euro brutto Lohn anbieten können.
Möchte auch Arbeiten, wo andere Urlab machen.
Ach, so, es gibt dort nur Web- HTML- Internetseiten- Publisching- Netzwerkverdrahtung- und frustrierende Adminjobs zum Kollektivlohn und nicht für Techn.Uniabsolventen
Na gut - ich nehem auch einen Mangementjob.
Freue mich schon auf zahlreiche Angebote!
Ich hatte meinen ersten Rechner um 1985 und mußte gegen einige Widerstände kämpfen, weil das damals als Spielerei galt. Das Leben ist aber glücklicherweise sehr fair, und heute möchte ich mein IT-Einkommen auch nicht mit dem von zwei Lagerarbeitern tauschen.
Ich gebe Ihnen aber insofern recht, als einfache IT-Kräfte nicht besonders gut bezahlt sind.
und sich dann nicht mehr wundern, warum's so "händeringend" suchen.
Die gewünschten 20jährigen mit 10 Jahren Berufserfahrung und einem abgeschlossenen Nebenstudium in Betriebswirtschaft oder Jus, die 10 Stunden am Tag für Praktikantenlohn (oder gleich Kost & Logis) arbeiten, sind scheint's doch nur verhältnismässig selten auf dem Arbeitsmarkt anzutreffen.
"Der it-indikator beobachtet im Quartalsabstand das Jobangebot für IT-Fachkräfte in den führenden
Print- und Online-Stellenmärkten: Kurier, Der Standard, Presse; jobpilot.at/monster.at, karriere.at, derStandard.at."
Wie werden da sehr ähnliche und sogar bis auf den letzten Buchstaben gleiche Inserate berücksichtigt? ;-)
Ich stell auf alle Fälle jetzt auch meinen eigenen Indikator für Irgendwas zusammen.
Personal Schwaflungslevel Indikator?
Händeringerindex?
Vorschläge?
1. man setzt auf falsche technologien und benötigt daher wesentlich mehr personal für troubleshooting und helpdesk.
2. komplizierte outsourcing strukturen bringen unter dem strich keine effizienz und einsparung sondern bedeuten langfristig mehrbedarf vorallem beim kernteam auf anwenderseite.
3. letzt endlich ist es auch die immer unfähig werdende projekt koordination in der gesamten branche führt auch dazu, dass man mehr leute für die selbe arbeit benötigt.
schönen gruss von jemanden der die branche kennt und das weiss.
mit wirtschaftsaufschwung hat das alles überhaupt nichts zutun, aber wirklich gar nichts!!
ad 1: Unzulässig vereinfacht
ad 2: Outsourcing muß nicht kompliziert sein. Zukauf von Know-How und Leistungen ist gerade in einem komplexen technischen Umfeld oft unumgänglich. Klar kann ich einen Web-/Mail-/SVN-Server selbst betreiben. Aber ist das besser als ihn für wenige Euro im Monat in einem klimatisierten Rechenzentrum mit stabiler Stromversorgung zu mieten? Genau das gleiche gilt für den Zukauf von Entwicklung, wenn das spezifische Know-How in einer anderen Firma besser ist.
...so "einfach" ist das wiederum aber auch nicht.
Bei klar abgrenzbaren IT administrativen und hardwarebezogenen Dienstleistungen, ja. Dasselbe gilt (mehr oder weniger) für klar abgrenzbare Softwareprojekte.
Problematisch wird es dann, wenn das Outsourcing als flexibler Teil der In-House Softwareentwicklung betrieben wird. Kommen noch Managementvorgaben bezüglich der Auslastung dazu, sind Ineffizienz, Qualitätsmängel und erhöhte Kosten, im wahrsten Sinne des Wortes, "vorprogrammiert".
Das ist einfach, wie anderswo auch, eine Frage der Spezialisierung.
Wenn sie in Cambridge C Programmieren gelernt haben, dann verdienen sie vermutlich wie ein Inder.
Hätten sie aber COBOL, CICS und DB/2 unter MVS gelernt, hätten sie heute gute Chancen darauf, wie ein deutscher Banker zu verdienen.
Aber das war eben nicht so cool, wie C.
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