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Die Dürnsteiner Bürgermeisterin Barbara Schwarz beerbt die neue Innenministerin Mikl-Leitner.
St. Pölten - Der Wechsel von Johanna Mikl-Leitner an die Spitze des Innenministeriums zieht - nicht nur - eine Personaländerung in der niederösterreichischen Landesregierung nach sich. Als Landesrätin folgt ihr die Dürnsteiner Bürgermeisterin Barbara Schwarz. Diese Entscheidung des Landesparteivorstands der ÖVP hat Landeshauptmann Erwin Pröll am Dienstag bekanntgegeben.
Vorgenommen werden aber auch weitere Umbildungen im Team der Volkspartei NÖ: Landesrat Johann Heuras wird Zweiter Präsident des Landtages und beerbt damit Herbert Nowohradsky, der sich aus Altersgründen zurückzieht. Statt Heuras zieht der Poysdorfer Bürgermeister Landtagsabgeordneter Karl Wilfing in die Landesregierung ein. Die neuen Landesräte sollen bereits am Donnerstag in einem Sonderlandtag gewählt und angelobt werden.
Inhaltlich wird sich durch die personellen Änderungen im ÖVP-Team der NÖ Landesregierung nichts ändern: Barbara Schwarz und Karl Wilfing werden die Ressorts ihrer Vorgänger - Soziales, Familie und Arbeitsmarkt sowie Bildung und öffentlicher Verkehr - übernehmen. Ihre Funktionen als Bürgermeister (von Dürnstein und Poysdorf) werden die neuen Landesräte aufgrund der Unvereinbarkeit umgehend zurücklegen, betonte Pröll.
"Profis in Bürgernähe"
Der Landeshauptmann bezeichnete die neuen Persönlichkeiten als Praktiker und "Profis in Bürgernähe". Das Ressort Soziales, Familie und Arbeitsmarkt sei im Bundesland seit langem eine Kernkompetenz der Volkspartei, maßgeblich geprägt von (der am 31. Dezember 2006 verstorbenen, damaligen Innenministerin) Liese Prokop und in der Folge von Petra Bohuslav und Johanna Mikl-Leitner. Barbara Schwarz, seit sieben Jahren Bürgermeisterin in Dürnstein, sei auf kommunaler Ebene seit langer Zeit mit den Themen befasst. Die Betriebswirtin ist seit 2008 auch Vorsitzende des Arbeitskreises Wachau.
Karl Wilfing sei 15 Jahre lang im Umweltministerium für die Bereiche Bildung und Jugend verantwortlich gewesen. Die politische Arbeit habe er "von der Pike" auf gelernt, verwies Pröll auf Stationen als Obmann der JVP Niederösterreich und als Bundesrat. Im Landtag fungierte der Poysdorfer Bürgermeister, Kämpfer für den Bau der Nordautobahn (A5), als Verkehrssprecher.
Johann Heuras habe als Landesrat die Modellschule umgesetzt und die Nebenbahnen - ein "konfliktträchtiges" Thema - "auf ein neues Gleis" gestellt, betonte Pröll. Auch Heuras kenne politische Arbeit auf allen Ebenen - die Tätigkeit als Zweiter Landtagspräsident erfordere gerade in Zeiten der Diskussion um den Föderalismus eine hoch professionelle Persönlichkeit.
"Herausgeforderter" Erwin Pröll
Der Landeshauptmann sprach von zurückliegenden "politisch herausfordernden" Wochen durch den Rücktritt von Josef Pröll als ÖVP-Chef und Vizekanzler und die von dessen Nachfolger Michael Spindelegger vorgenommene Regierungsumbildung. Die Berufung Mikl-Leitners, laut Pröll bisher eine "zentrale Säule" der Landespolitik, zur Innenministerin habe den Anlass geboten, Personalentscheidungen "aus einem Guss" zu treffen, nachdem Zweiter Landtagspräsident Herbert Nowohradsky seinen Abschied nehmen wollte. Das Klima in der Republik sei aufgrund des Stillstands in der Politik nicht optimal, das niederösterreichische ÖVP-Team wolle zeigen, dass man "handfeste Arbeit" leiste.
Schwarz bezeichnete ihre Vorgängerinnen im Amt als Vorbilder. Sie habe als Bürgermeisterin gelernt, auf die Menschen zuzugehen und ihre Sorgen, vor allem im Bereich Kinderbetreuung und Pflege Angehöriger, ernst zu nehmen. "Carlo" Wilfing bekannte, mit großer Leidenschaft und Freude politisch aktiv zu sein. Bildung und Infrastruktur seien Schlüsselfelder, das Bundesland "fit" zu halten und die Standortqualität weiter zu verbessern. (APA)
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das kann man laut sagen: Heuras hat erst NACH der übernahme der nebenbahnen erkennen müssen, dass da land nö lediglich die konzession für schmalspur(wie passend!), nicht jedoch für normalspur hat...
Provinzfürst Erwin schnappt vollkommen über. Bestellt ein total unqualifiziertes BWL-Blondie, Bürgermeisterin einer 900 Einwohner Gemeinde, zur Landesrätin für Soziales, Familie und Arbeitsmarkt.
Aber noch schlimmer, bestellt einen total ausgerasteten, ehemaligen Politikwissenschaft- und Publizistik-Studenten, Carlo Wilfing, ehemals Bürgermeister eines 5000 EW Kaffs Poysdorf, zum Verkehrslandesrat.
Das ist der abartige Typ, der seit Jahren lautstark für sein Kaff eine Nordautobahn (A5) als Ortsumfahrung haben will.
Das ist der Typ, der 15 Jahre lang einen Versorgerposten im Umweltministerium bekommen hat, damit er noch mehr Autobahnen für seine Freunde von der Auto-Lobby durchsetzen kann.
http://www.karl-wilfing.at/
Gerade Wilfing hätte es nicht werden dürfen - der hat außer Autobahn nichts anderes im Schädel, wenn es um Verkehr geht. Mit ihm wird NÖ Verkehrspolitik nie und nimmer die Wende im Klimaschutz schaffen, geschweige die Feinstaubziele erreichen. Wenn dass die Personalreserven der NÖ ÖVP sind, dann sollten sie das nächste Mal gleich eine Betonmischmaschine mit der Funktion betrauen
eine sehr gute und umsichtige Bürgermeisterin, das Land gewinnt eine Landesrätin mit Herz und Hirn!
Meine ehrliche Gratulation für diese Personalentscheidung.
Ich hoffe, dass irgendjemand in der Wachau die Lücke halbwegs schließen kann, die Barbara Schwarz leider hinterlässt.
Jemend der mitverantwortlich ist (und wenn's nur durchs Gosch'nhalten ist) für die Einstellung des Regelverkehrs auf der Donauuferbahn, ist nicht umsichtig, sondern Erwinhörig. Letzteres wird halt belohnt.
An dieser Stelle einen lieben Gruss an die Dame in der Kasse des Stiftes Dürnstein und nocheinmal danke für das mehrmalige Aufpassen auf mein Gepäck und das meiner oft aus dem Ausland kommenden Mitreisenden. Wirklich schade, dass man in dieser Gegend nicht mehr komfortabel reisen kann.
Das mit Heuras ein Bauernopfer gefunden wurde, ist igendwie nachvollziehbar aber auch unfair.
Das die ÖVP-NÖ mit der Übernahme der schwerdefizitären Nebenbahnen schwer auf die Go...en viel, ist ja klar. Und das man damit den fachlich unbeleckten Heuras nahm, ist ja auch kein Zeichen von Professionalität.
Auch wenn man den Freunden vom Traisenstrand ernsthafts Wollen unterstellt, es fehlt einfach NUR das Wissen.
Das der derzeitge BUSbetrieb ein ökonomisches Desaster ist, liegt ja auf der Hand. Der Beweis dafür ist ja das Faktum, daß es überhaupt keine kaufmännische Zahlen zum Betrieb gibt.
Das der Bauernbub Heuras , welcher Lehrer wurde, zum Bauernopfer mutierte ist eigentlich die logische Konsequenz für diese Laienspieltruppe.
barbara schwarz ist mir seit langen persönlich bekannt und habe noch keine 3 worte mit ihr gesprochen da sie mir den magister allzu hochnäsig vor sich herträgt, ob sie ihre geographische herkunft aus dem waldviertel verleugnen wird oder nicht ist für mich gleich einmal ein prüfstein, wenn sie für alle bürger dasein will muß sie wohl vom hohen roß herunter steigen, wie sie zu diesen amt gekommen ist gibt es einige sagen und märchen die ich aber gleich als solche eingeordnet wissen will
Schade das die ÖVP NÖ die Chance der Umbildung nicht beim Schopf gepackt hat um die Stierschädeln und Verspekulierer in ihrem Team auszutauschen. Den "Neuen" wünsche ich viel Glück und den Mut zu etwas mehr Eigenständigkeit.
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