Zahlungsunfähige "Olympische Spiele"

26. April 2011, 10:33
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Die VeranstalterInnen der Kölner Homosexuellen-Sportveranstaltung können Zahlungen nicht mehr nachkommen - Kosten für Sicherheit hatten sich erhöht

Köln - Die VeranstalterInnen der "Gay Games Cologne 2010" ist zahlungsunfähig. Beim Amtsgericht Köln sei die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt worden, teilten die VeranstalterInnen, die games cologne gGmbH, am Sonntag in Köln mit. Bei den "Olympischen Spielen" der Schwulen und Lesben in Köln hatten sich im vergangenen Sommer rund 10.000 AthletInnen aus aller Welt in 35 Sportarten gemessen. Zur finanziellen Lage hätten nicht vorhersehbare Kosten und ausgebliebene Zahlungen geführt.

Die "Regenbogenspiele" waren eine Woche nach der Katastrophe bei der Duisburger Loveparde mit 21 Toten gestartet. Deshalb hätten sich wegen neuer Anforderungen die Kosten für die Sicherheit erhöht. Zudem seien vereinbarte Zahlungen in sechsstelliger Höhe ausgeblieben, erklärten die OrganisatorInnen der Kölner "Gay Games 2010". Schockierend sei das Ausmaß der Diebstähle gewesen; für die fünfstellige Schadenssumme trete keine Versicherung ein. (APA)

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