MedUni Wien droht mit Reduzierung der Ärzte

26. April 2011, 10:14
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Rektor warnt Regierung vor Beschluss - "Es fehlen zehn Millionen Euro"

Der Rektor der Medizinischen Universität Wien, Wolfgang Schütz, warnt die Bundesregierung den Finanzrahmen für Wissenschaft und Forschung am Mittwoch in der jetzt vorliegenden Fassung im Ministerrat zu beschließen. Würde der Finanzrahmen nicht angehoben, fehlten seiner Universität zehn Millionen Euro um den Status quo zu erhalten. "Für die Medizinischen Universitäten in Österreich wäre es ein empfindlicher Rückschlag mit Auswirkungen nicht nur auf Studierende und die medizinische Forschung, sondern auch auf Patienten", so Schütz.

Die MedUni Wien müsste laut dem Rektor bis zum 1.1.2013 mindestens 180 Personalstellen abbauen, um danach "den Status quo zu finanzieren." Es drohe die "Reduktion der Zahl an Ärztinnen und Ärzten zur Kernarbeitszeit" im Allgemeinen Krankenhaus in Wien. Wenn die Stadt Wien das fehlende Geld nicht ersetzt, wäre zudem auch die Einhaltung des Krankenanstalten-Ärztearbeitszeitgesetzes in der Nacht und am Wochenende in dem jetzigen Ausmaß nicht mehr möglich, so Schütz. (red, derStandard.at, 26.4.2011)

  • Einen "empfindlichen Rückschlag" bedeute der Finanzrahmen für die Studenten, Patienten und Forschung, so MedUni Wien Rektor Schütz.
    foto: meduni wien

    Einen "empfindlichen Rückschlag" bedeute der Finanzrahmen für die Studenten, Patienten und Forschung, so MedUni Wien Rektor Schütz.

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