H&M macht sich im Wohnzimmer breit

26. April 2011, 09:32
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Im Milliardengeschäft mit dem "Schöner Wohnen" wollen auch die großen Textilketten ihre Fäden ziehen

Die Welt des schönen Wohnens lag einst ganz in den Händen von Möbelhäusern, Raumausstattern und Fachgeschäften. Mittlerweile mischen dabei auch Baumärkte kräftig mit. Damit nicht genug, drängen jetzt aber auch neue Anbieter auf den milliardenschweren Markt. Und die kommt zunächst einmal nicht aus der Branche.

Mit Hennes & Mauritz (H&M) und Zara liefern sich nun zwei ganz große Modekonzerne einen Wettstreit um die "gute Stube". Die Modekette Zara, Teil des spanischen Inditex-Konzerns, eröffnete vor wenigen Tagen in Frankfurt am Main einen Shop mit Bettwäsche, Geschirr, Tischdecken und Accessoires. Am Donnerstag ging H&M Home nur wenig entfernt davon an den Start.

Österreich muss warten

Für die beiden Textilunternehmen ist es der erste Versuch in dieser Richtung in Deutschland. Weitere dürften folgen, heißt es in deutschen Medien. Noch für dieses Jahr habe Zara etwa in Düsseldorf und Hamburg Geschäfte geplant. Weltweit betreibt die Inditex-Tochter 300 Einrichtungsläden in 28 Ländern.

H&M Home gibt es derzeit in europäischen Städten wie Stockholm, Kopenhagen, Helsinki, London, Norrköping, Oslo und Amsterdam - immer in Verbindung mit einem "normalen" H&M-Shop.  In ausgewählten Ländern kann man die Kollektionen beider Unternehmen außerdem online bestellen. In Österreich ist derzeit keine Einrichtungsfiliale geplant, heißt es bei H&M auf Anfrage. (rb, derStandard.at, 26.4.2011)

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    Wohnen lassen sich die Menschen mittlerweile einiges kosten, da möchten viele Konzerne mitnaschen.

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