Elfjähriger überlebte Hängung auf Campingplatz

26. April 2011, 08:49
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Hintergründe des Vorfalls mit norwegischem Buben unklar - Polizei zugeknöpft

Stockholm - Ein elfjähriger Bub aus Norwegen ist am Karfreitag auf einem schwedischen Campingplatz aus einer an einem Baum aufgehängten Schlinge gerettet worden. Der Bub erzählte seinen Eltern, zwei Unbekannte hätten ihn beim Spielen von hinten überfallen und anschließend in der Schlinge fixiert. Ein vorbeigehender Campingplatzbesucher rettete den Elfjährigen, der auf Zehenspitzen balancierend um sein Leben kämpfte.

Vorerst gibt es laut Polizei keine Verdächtigen. Die Beamten wollten bisher keine näheren Angaben über den Stand der Ermittlungen machen. Es hieß lediglich, der Bub sei vernommen worden und es würden "bestimmte Spuren" verfolgt. Es gebe bisher keine Verdächtigen.

Ob es sich bei dem Vorfall auf dem als frequentiert bezeichneten Campingplatz in der schwedischen Region Värmland um einen Mordversuch oder etwa um ein missglücktes "Spiel" handelte, ist somit unklar. Das Geschehnis beschäftigte am Osterwochenende die Boulevardzeitungen sowohl in Norwegen als auch in Schweden. (APA)

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