Roma kehren aus "Osterurlaub" nach Gyöngyöspata zurück

24. April 2011, 18:04

Roma-Frauen dementieren "Osterurlaub" - Weiter hohe Polizeipräsenz

Budapest - Am Sonntagnachmittag ist eine erste Gruppe jener 267 ungarischen Roma-Frauen und -Kinder in ihr Heimatdorf Gyöngyöspata zurückgekehrt, die am Freitag wurden durch das Rote Kreuz in ein Ferienlager nach Csilleberc und in ein Kulturzentrum in der ostungarischen Stadt Szolnok "evakuiert" wurden. Als Grund wurde zunächst das Abhalten eines Trainingslagers der rechtsextremistischen Organisation "Vederö" während der Osterfeiertage in Gyöngyöspata angeführt. Dieses Camp würde für große Ängste im Kreise der Roma-Bevölkerung sorgen.

Seitens der Regierung wurde die "Evakuierung" jedoch als "Osterurlaub" bezeichnet, da die Roma in Gyöngyöspata keine Ängste hegen müssten. Laut Regierungssprecher Peter Szijjarto handle es sich um einen "Osterurlaub", der länger geplant war, und nicht um eine "aus plötzlicher Notwendigkeit vollzogene Aussiedlung". Auch das Rote Kreuz dementierte letztlich die "Evakuierung" der Frauen und Kinder aus dem nordungarischen Ort.

Roma-Frauen protestierten jedoch gegen das rechtsradikale Trainingslager und deren uniformierte Teilnehmer sowie die daraus resultierenden Ängste um Leben und Gesundheit. Laut Janos Farkas, Vize-Vorsitzender der Roma-Bewegung für Bürgerrechte, müssten die Roma bald ihre Gemeinde verlassen, da allen Anzeichen nach ein Vertreter der rechtsradikalen Jobbik-Partei die Bürgermeisterwahl im Ort gewinnen werde.

Die Polizei führte noch am Freitag die Organisatoren des Trainingslagers ab, welches "militärische Grundkenntnisse" vermitteln sollte. Danach hätten alle Teilnehmer das Camp verlassen. Laut MIT ist die Polizeipräsenz in dem mittelungarischen Ort noch immer sehr groß. (APA)

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Ewald Schubart
01
Gyurcsány-i wohnte der " Roma-Mord " Verhandlung bei

Henrik Havas, ein Redakteur des extrem-linken ATV
Senders behauptete von Gyurcsány-i:

"Er merkt es einfach nicht, dass seine Person (Gyurcsány-i) der Damm ist für die Erneuerung
der MSZP, für die Entstehung einer neuen Opposition."
Die Roma-Morde sind während seiner Regierung
passiert und einer der Verdächtigten hatte Kontakt
zum ung. Geheimdienst, dessen Chef ein vom
KGB ausgebildeter und vom Gyurcsány-i ernannter
Kreatur war!!!.

Alphysiker
02
BBC ARtikel

http://www.bbc.co.uk/news/worl... e-13170583

"But Red Cross spokesman Erik Selymes said there was no connection between what he called a "pre-planned holiday" organised for the Roma and the paramilitary training exercise."

Irgendwie BBC ist viel besser als der Standard. Im Standard fühlt man noch immer die anti-ungarische Rassismus von der Habsburg-Zeiten.

Hotcoolt
01
zu Alphysiker

Da muß ich Ihnen zustimmen, dabei wird aber immer vergessen , das SISI keine Osterreicherin war sondern deutsche , ganz nebenbei ! Leider wurde auch nur nebenbei bemerkt , das eine Frau von den "heimkehrenden" Fluchtlingen geschlagen wurde , das war auch eine Burgerin des Ortes , allerdings " keine Roma" ! Nun , von wem ging denn da die Gewalt aus ? Die ganze Geschichte ist doch wohl sehr schon organisiert worden , um wieder einen Grund zu haben , um gegen Burgerwehren vorgehen zu konnen , In Italien sind diese auch erlaubt !! Komisch , daruber regt sich niemand auf !

Felix Meritis
00

Es schaut eher so aus, dass die Österreicher die einzigen Nachbarn Ungarns sind, die den Ungarn wohlgesonnen sind. Das bestätigen regelmäßig Umfragen und lässt sich auch leicht im alltäglichen Umgang erspüren. Wenn man natürlich erwartet, dass die Österreicher die selben Positionen vertreten wie Kuruc-Info, dann wird man wohl entäuscht sein von den bösen "Zwanzigern".

Bagolyvár
00
Die Österreicher schon,

ich zweifle aber stark daran ob die hier Postenden die "Österreicher" sind.

Felix Meritis
01

Das dürfen Sie völlig zurecht bezweifeln, schließlich gibt es auch nicht "die Ungarn". Bei gewissen Postern hier, v.a. Alphysiker und Patjomkin, hat sich aber die irrige Ansicht durchgesetzt, es gäbe in Österreich aine antiungarische Stimmung, dazu noch eine, die aus der Habsburgerzeit herrührt. Es ist aber im Gegenteil genau so, dass aufgrund der Waffenbruderschaft bis 1918 die Ungarn sehr beliebt sind (in Umfragen erster oder zweiter Platz) während die Völker aus den ehemaligen Kronländern, die bis zum Ende antihabsburgisch waren, v.a. die Tschechen, tendentiell weniger beliebt sind.

Bagolyvár
00
14.5.2011, 22:54
„…die Ungarn sehr beliebt sind (in Umfragen erster oder zweiter Platz)

… sogar die Briefe vom Herrn Pestitschek/ Kronen Zeitung bestätigen es, auch er ist allerdings auch "nur" ein Zeitungsleser. Sie können aber darüber Nachdenken wie weit Österreichs Journaille dazu beiträgt, dass in Ungarn ein gegenteiliger Eindruck entsteht.

Dietrich v. Fürstenberg
68
25.4.2011, 17:04

Man müsste einmal darauf achten, aufgrund welcher Übergriffe es überhaupt zu den Bürgerprotesten ( "Aufmärschen") kam. Darüber liest man in den Mainstream Medien allerdings gar nichts...

Luky Pozzo
30
27.4.2011, 17:58

Was brauchen Sie wissen oder lesen, Edler von Fürstenberg?
Ihnen ist es schon in die Wiege gelegt.

Bagolyvár
00
14.5.2011, 23:02
Das haben wir schon gelesen,

wiederholen sie es allerdings ruhig immerfort.
Der Satz ist leichter ertragbar als ihre sonstige Geistesblitze.

rosa parks
40
27.4.2011, 07:33
artikel lesen....!

dass bewaffnete rechtsextremisten wehrsportübungen abhalten und ankündigten, roma zu vertreiben, hat die bürgerproteste ausgelöst.

Janosch bacsi
01
27.4.2011, 09:57

Ausser die Polizei war sonst niemand bewaffnet. Null Ahnung von Nichts aber fleissig posten...

Nelson25
31
27.4.2011, 11:56
bist wohl ein 88 fan

Sandor Kocsis
26
26.4.2011, 10:13

Hauptsächlich Diebstahl.

Ist nicht OK - Polizei muss einschreiten - aber Terror als Sippenhaftung ist gar nicht OK

globetrottel
53
25.4.2011, 21:13

"Bürgerproteste" ???

Das ist wohl der Euphemismus des Monats....

Raptor Jesus
02
25.4.2011, 15:20
Osterurlaub!

Ja klar, für meine 50.000-Seelengemeinde hät ich gern auch einen Osterurlaub!

carpediem99
 
139
25.4.2011, 12:46

...Diese Männer aus Gyöngyöspata beobachteten letzte Woche die paramilitärischen Umtriebe in ihrem Dorf...... haben die nix zum hackeln?

Sandor Kocsis
11
26.4.2011, 12:09

wer hat nix zu hackeln? die Wehrsportler?

Childerich von Bartenbruch
29
25.4.2011, 13:53
wen meinen's denn, sie schlaumeier?

die typen von den wehrsportgruppen?

Ernst Guevara
69
25.4.2011, 10:58
an der intelligenz vieler ungarn darf gezweifelt werden

wenn der sozialdemokrat gyurcsány nicht die volle wahrheit über das budget erzählt (was ja in den meisten ländern genau so üblich ist), machen verrückte faschos krawall bis er geht. wenn der rechtsrechte orban die lüge zur politischen methode macht, stört das die ungarn nicht. da nach dieser lüge orbans in budapest keine barrikaden brennen, weiss man spätestens jetzt, dass die krawalle damals von den gleichen rechtsrechten politisch gesteuert waren, die das land nun regieren.

Bagolyvár
44
25.4.2011, 19:24
Sie irren sich!

Gyurcsány hat beim „Krawall der verrückten Faschos“ schießen lassen, und vermied es, was ja in den meisten Ländern üblich gewesen wäre, zurückzutreten.
http://www.youtube.com/watch?v=3... re=related
http://www.youtube.com/watch?v=6... re=related

Wäre Gyurcsány in den Augen der ungarischen Arbeiter ein „Sozialdemokrat“ so hätten sie ihm auch wieder Vertrauen geschenkt.
Sie sind auf dem Holzweg! Schreiben Sie lieber über das Liebesleben der Maikäfer, darüber wissen Sie mehr als über die Ereignisse in Ungarn!

omar chamra
32
26.4.2011, 15:52
Wieder die Lügen vom Schiessen lassen. Gummigeschosse benützt die Polizei in vielen Ländern um eine Zusammenrottung eines Mobs aufzulösen.

Bagolysár vergaß zu erwähnen, dass ein Nazimob in Budapest das Gebäude des Fernsehens in Brand gesteckt, Autos abgefackelt und Geschäfte ausgeraubt hat.

Sandor Kocsis
00

nö - das waren depperte Hools, die die Polizei gewähren ließ - a propos erfolgreiche Sicherheitspolitik...

Bagolyvár
13
27.4.2011, 22:37
Gummigeschosse benützt die Polizei in vielen Ländern

Und was ändert es schon an den Tatsachen? Geschossen wurde trotzdem. Wer lügt also? Für wie blöd halten Sie die österreichischen Leser? Meinen Sie wirklich, sie merken nicht, dass die meisten Sequenzen nicht am Abend, beim Brand des Fernsehgebäudes entstanden sind, sondern am helllichten Tag und an ganz anderen Schauplätzen. Der Mann mit den Krücken stellt bei Ihnen den zusammengerotteten Mob dar, samt den anderen Einzelgestallten die keinerlei Widerstand zeigen, ja unbeteiligt sind? In dem Punkt haben Sie allerdings Recht, diese sind nicht beschossen worden, die hat man einfach niedergeknüppelt.

Die Bilder hat Gelegs natürlich nicht gebracht.

Mit „Bagolysár“ beweisen Sie bloß, dass Sie mit dem Rücken an der Wand stehen.

globetrottel
22
25.4.2011, 21:21

Eulenburg, jetzt hören Sie doch endlich auf, Ihre eigene Intelligenz mit diesem absurden "Gyurcsány hat schiessen lassen" zu beleidigen - es ist schon sooo fad...

In manchen (aber wenigen) Ländern treten Politiker zurück, wenn man sie bei kleinen Schummeleien beim Budget erwischt (wobei in diesem Fall Gyurcsány "erwischt" so nicht stimmt - er hat es selber zugegeben).

In manchen (und zwar den meisten) Ländern treten Politiker zurück, wenn sich herausstellt, dass sie ihre Wähler in einer ganzen Reihe von bedeutenden Punkten krass belogen haben (wie das etwa ein gewisser Herr O. vor einem guten Jahr getan hat und es seither weiterhin tut), diese Tatsache aber trotz Offensichtlichkeit weiter dementieren.

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