Kampfhundattacke: 46-Jähriger im Krankenhaus

25. April 2011, 07:33
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Mit Verdacht auf Unterarmbruch ins Spital

Wien - Ein 46-jähriger Mann ist am Ostersonntagnachmittag im Wiener Prater von zwei Kampfhunden an den Händen schwer verletzt worden. Der Wiener wollte die beiden Tiere, die zunächst miteinander spielten, dann aber rauften, voneinander trennen. Dabei dürfte er laut Polizei vom American Stafford Terrier bzw. vom Bullmastiff gebissen worden sein. Der 46-Jährige wurde mit Verdacht auf Unterarmbruch sowie mehreren Verletzungen an den Fingern ins SMZ Ost gebracht.

Der Angriff erfolgte am Oberen Heustadlwasser nahe des Lusthauses. Der 46-Jährige war mit zwei Bekannten (37 und 26 Jahre alt) und ihren Hunden unterwegs, als es gegen 14.00 Uhr zu dem Vorfall kam.

Erst am Dienstag war eine schwere Hundeattacke in Wien-Donaustadt erfolgt. Ein freilaufender Malinoisrüde hatte auf einem Spielplatz am Kaisermühlendamm zwei Kleinkinder gebissen und auch zwei Erwachsene verletzt. Ein 33-Jähriger wurde durch Bisse in den Bauch und Unterschenkel verletzt und auch seine zweijährige Tochter trug von dem Tier Blessuren am Bein davon.

Ein zweijähriger Bub wurde laut Exekutive ebenfalls ins Bein gebissen. Auch ein 27-Jähriger meldete sich, dem der Hund eine Wunde an der Hand zugefügt hatte. Der Besitzer des Malinois fing seinen Vierbeiner ein und legte ihn an die Leine. Er gab an, das Tier seiner 20-jährigen Freundin anvertraut zu haben. Die Verletzungen waren allesamt nicht schwer, mussten aber in einem Spital behandelt werden. (APA)

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