Kirche hat für Schönborn trotz Skandalen Zukunft

24. April 2011, 12:24
288 Postings

Katholische Bischöfe betonten Auferstehung Jesu als Grundlage des christlichen Glaubens

Wien - Die Bedeutung von Ostern als Grundlage ihres Glaubens haben am Sonntag die katholischen österreichischen Bischöfe in ihren Osterpredigten in den Vordergrund gestellt. "Die Begegnung mit dem Auferstandenen macht das Christentum aus", so der Erzbischof von Wien, Kardinal Christoph Schönborn, im Stephansdom, wie Kathpress berichtete.

Aufgrund dieser immer wieder erfolgenden Begegnung habe die Kirche trotz mancher Skandale Zukunft, so Schönborn. Leid sei schwer zu ertragen, aber Christen dürften nicht wegschauen von den Leidenden, in denen sich Christus selbst offenbare.

Für den Tiroler Bischof Manfred Scheuer ist die Auferstehung Jesu "nicht einfach die Rückfahrkarte aus dieser sinnlosen Welt. Jesus hat sich nicht abgesetzt oder aus dem Staub gemacht", sagte er.

Der steirische Bischof Egon Kapellari sieht den Glauben an die Auferstehung mit dem Wunsch verknüpft, dass das menschliche Leben mehr sei als eine Spur im Sand, die schließlich für immer verweht. Der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng verwies auf die enge Verbindung zwischen dem Ostergeschehen und der Messfeier an jedem Sonntag.

Für den Linzer Diözesanbischof Ludwig Schwarz ist das Leben mit Christus Programm. "Das Osterfest ist auch ein Anstoß für unser Leben, es zu verändern und neu auszurichten."

Schönborn äußerte sich auch zu politischen Themen, allerdings nicht im Stephansdom, sondern in einem ORF-Interview am Samstag. Darin verlangte er von der Bundesregierung Maßnahmen zur Erhöhung des faktischen Pensionsantrittsalters. "Mit 58 Jahren in Pension, das geht nicht", sagte er unter Verweis auf die Alterspyramide. (APA)

Share if you care.