LVM migriert 10.000 PCs auf Linux - Arbeiten Sie mit Linux?

24. April 2011, 11:15
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Deutsche Versicherung will sich Lizenzkosten in Millionenhöhe ersparen

Der deutsche Versicherungskonzern LVM will seine gesamten Arbeitsrechner auf Ubuntu Linux umstellen. Betroffen sind 3.000 Desktop- und Laptop-PCs in der Zentrale in Münster sowie 7.000 weitere Geräte in den restlichen nationalen Niederlassungen.

Alles inklusive

Darauf zum Einsatz kommen das eigene auf Java basierte Unternehmensprogramm LAS für die Abwicklung von Rechtsansprüchen, Lotus Notes, Adobes Reader und das Bürosoftware-Paket OpenOffice. Der Konzern setzte bereits im Vorfeld teilweise Linux-Rechner ein, die Komplettmigration stellt allerdings ein Großprojekt dar.

Einsparungen

LVM will damit die regelmäßigen Kosten für Software-Lizenzen einsparen, die bei dieser Größenordnung in die Millionen Euro gehen. Ubuntu-Distributor Canonical zeigt sich über den Auftrag erfreut. In einer Stellungnahme heißt es, "wir glauben, dass LVMs Investitionen für den Umstieg auf Ubuntu sich vielfach auszahlen werden". "Viele Unternehmen wachen auf und realisieren, dass es eine Alternative zu den endlosen Zyklen von Lizenzgebühren gibt", so der verantwortliche Canonical-Manager Steve George.

Bei Ihnen im Einsatz?

Dass LVM damit einen Trend bei Unternehmensdesktops in Richtung Linux auslöst, bleibt abzuwarten. Von Ihnen würden wir einstweilen gerne wissen: Arbeiten Sie in der Firma mit Linux? (zw)

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