"Chicharito" lässt ManUnited jubeln

23. April 2011, 16:31
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Javier Hernandez erzielt gegen Everton das entscheidende 1:0 - Chelsea zieht nach

Manchester - Englands Fußball-Rekordmeister Manchester United hat seine Torflaute drei Tage vor dem Champions-League-Duell bei Schalke 04 beendet. Der Spitzenreiter der Premier League erkämpfte sich zum Auftakt des 34. Spieltages durch ein spätes Tor von Javier Hernandez (84.) ein 1:0 (0:0) gegen den FC Everton und ist seinem 19. Meistertitel wieder einen Schritt näher gekommen. ManUnited, das am Dienstag (20.45 Uhr/Sat.1) im Halbfinal-Hinspiel der Königsklasse bei Schalke 04 antritt, war in den vorherigen beiden Pflichtspielen ohne Treffer geblieben.

ManUnited übte viel Druck auf das Tor des neunmaligen Meisters aus Everton aus, kam im Old Trafford nur zu wenigen klaren Chancen. Erst in der Schlussphase wurde es für Everton brenzlig, in der 81. Minute reagierte Keeper Tim Howard beim Kopfball von Hernandez aus kurzer Distanz glänzend und klärte zur Ecke. Drei Minuten später war der Amerikaner dann chancenlos. Nach einer Flanke von der rechten Seite stand Hernandez goldrichtig und köpfte unhaltbar ein.

Manchester war am Dienstag im Ligaspiel bei Newcastle United nicht über ein 0:0 hinausgekommen. Davor hatten sich die "Red Devils" im Halbfinale des FA-Cups dem Stadtrivalen Manchester City mit 0:1 geschlagen geben müssen.

Meister Chelsea wahrte am Abend seine kleinen Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung. Die Londoner besiegten den Stadtrivalen West Ham zu Hause mit 3:0 (1:0) und liegen damit weiterhin sechs Punkte hinter Leader Manchester United auf Platz zwei. Der Tabellendritte Arsenal (neun Punkte hinter United) muss am Sonntag bei den Bolton Wanderers nachziehen.

Seinen ersten Treffer für Chelsea im 14. Spiel erzielte Neuzugang Fernando Torres. Der eingewechselte 60-Millionen-Mann traf nach Vorarbeit von Nicolas Anelka zum 2:0 (84.). Frank Lampard hatte den Titelverteidiger kurz vor der Pause in Führung gebracht (44.). Für den Endstand sorgte Florent Malouda in der Nachspielzeit.(sid/APA/red)

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    Javier Hernandez und das späte Glück.

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