Initiatoren fordern Taten statt Bekenntnisse

22. April 2011, 14:00
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"Große Lücke zwischen verbalen Bekenntnissen und tatsächlichen Fakten"

Kritik an Bundeskanzler Werner Faymann äußerten die Initiatoren des Bildungsvolksbegehren in einer Aussendung. Es sei erfreulich, dass Faymann jene Forderungen anspricht, die auch im Volksbegehren enthalten sind, bei der Umsetzung mangelt es jedoch

"Die angeblich kurz vor Beschlussfassung stehende mittelfristige Finanzplanung für 2012 bis 2015 wird zeigen, wie viel der Regierung an der Zukunft der Jugend tatsächlich gelegen ist. Sollten die vorgesehenen finanziellen Mittel für den Bildungssektor nicht ein deutliches Bekenntnis zu großen Investitionen erkennen lassen, klafft bereits zum Start des neuen Regierungsteams wiederum eine große Lücke zwischen den verbalen Bekenntnissen und den tatsächlichen Fakten", kritisieren die Initiatoren des "Volksbegehren Bildungsinitiative" in ihrer Aussendug

Die Initiatoren forderten die Regierung zu mehr Investitionen auf, insbesondere die finanziellen Mittel für Hochschulen und Forschung sollen auf 2 Prozent bzw. 4 Prozent angehoben werden. Die Organisatoren sammeln noch bis zum 1.Juli Unterstützungserklärungen für das Volksbegehren, die Eintragungswoche findet voraussichtlich im Herbst statt.(red, derStandard.at. 22.4.2011)

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