Neue Studien orten erhöhtes Risiko bei Pille "Yasmin"

22. April 2011, 11:26
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Das Verhütungsmittel soll Studien zufolge das Risiko von Blutgerinnseln erhöhen - Bayer ortet "bedeutende Mängel" bei der Methodik der Studien

Frankfurt  - Zwei medizinische Studien weisen auf ein erhöhtes Risiko von Blutgerinnseln bei dem Bayer-Verhütungsmittel Yasmin hin. Die Website der British Medical Association bmj.com beschrieb Untersuchungen auf der Grundlage von britischen und US-Daten, denen zufolge das Risiko eines Gerinnsels bei dem Wirkstoff Drospirenon im Vergleich zu älteren Substanzen bis zu dreimal so hoch liege. Allerdings sei das Risiko gering, betonten die Forscher.

Bayer erklärte, es gebe bei der angewandten Methodik "bedeutende Mängel". Die Studien änderten nichts an der Gesamteinschätzung zur Sicherheit des Mittels, die in zehn Jahren zusammengetragen worden sei.

Widersprüchliche Studienergebnisse

Die Studien der vergangenen Jahre zu Drospirenon haben kein einheitliches Ergebnis gebracht. Einige zeigten ein erhöhtes Risiko im Vergleich zu älteren Mitteln, laut anderen ist es genauso sicher. Die Anti-Baby-Pillen der Produktfamilie Yasmin/YAZ sind Bayers zweitwichtigstes Mittel nach dem MS-Präparat Betaferon. (APA/Reuters)

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