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Bei Jugendlichen wird die Depression oft als Pubertät verkannt.
Foto: CFalk/www.pixelio.de
Heidelberg - Depressionen sind nicht Erwachsenen vorbehalten. Auch Kinder und Jugendliche sind immer häufiger davon betroffen. Bis die Krankheit bei jungen Menschen erkannt wird, vergeht jedoch oft viel Zeit. Denn im Gegensatz zu einer Erkrankung im Erwachsenenalter, äußern sich Depressionen in jungen Jahren ganz anders. In der Ambulanz für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie der SRH Hochschule Heidelberg werden junge Menschen therapeutisch betreut. Bei der Behandlung von Depressionen setzt die Einrichtung ihren Schwerpunkt auf die Verhaltenstherapie.
Dass die eindeutige Diagnose dabei die größte Hürde ist, weiß die Leiterin Dimou-Diringer: "Das Krankheitsbild der Depression ist im Grunde bei allen Altersklassen gleich. Nur das äußere Erscheinungsbild ändert sich. Während kleinere Kinder meist noch nicht über traurige Gefühle sprechen können und oft von Bauch- oder Kopfschmerzen erzählen, versteckt sich die Depression bei Jugendlichen oft hinter einem aggressiven Verhalten." Vor allem letzteres wird häufig als Pubertät verkannt. Und das ist auch nicht verwunderlich, sind kurzzeitige Stimmungsschwankungen bei Heranwachsenden typisch und die Grenzen zwischen normaler Entwicklung und einem krankhaften Stimmungstief oft fließend.
Gespräch suchen
Ab wann also gilt ein Kind als verhaltensauffällig? "Ein erstes Anzeichen könnte sein, wenn es sich immer mehr zurückzieht, Freunde und Hobbys vernachlässigt, und sich diese niedergeschlagene Stimmung über einen längeren Zeitraum zieht.", so Dimou-Diringer. Ein wichtiger Schritt sei dann, mit den Kindern ins Gespräch zu kommen und gemeinsam nach den Gründen zu suchen. Ähnlich wie bei Erwachsenen hängt die Entstehung einer Depression im Kindes- oder Jugendalter von mehreren Faktoren ab: Traumatische Ereignisse wie Scheidung, Tod eines Elternteils oder aber auch Mobbing können genauso grundlegend sein wie biologische oder genetische Faktoren.
Leidet bereits ein Elternteil an einer Depression, so liegt die Wahrscheinlichkeit bei rund zehn Prozent, dass auch der Nachwuchs daran erkrankt. Sind beide Elternteile davon betroffen, sogar bei bis zu 60 Prozent. "Hier muss man jedoch sagen, dass viele Kinder ähnlichen Ereignissen ausgesetzt, aber nicht jedes wird gleich depressiv. Entscheidend ist daher auch die eigene Persönlichkeit. Wenn ein Kind ein starkes Selbstbewusstsein, eine optimistische Sichtweise und ein stabiles Elternhaus hat, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass es erkrankt", so die Leiterin.
Eltern rät Dimou-Diringer aufmerksam zu sein und auch kleine Anzeichen ernst zu nehmen. Wer bereits eine Depression bei seinem Kind vermutet, sollte den Gang zum Therapeuten nicht scheuen: "Depressive Patienten haben in erster Linie eine negative Sichtweise von sich selbst und ihrer Umwelt. Und je früher diese negativen Denk- und Verhaltensmuster unterbrochen werden, umso besser." (red)
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Depression ist vererbbar und somit kann es gut sein das auch schon Jugendliche in eine Depression kommen...
natürlich spielen noch andere Faktoren mit, aber grundsätzlich werden die Depressionpatienten immer mehr... Wenn man solch eine Erkrankung nicht früh genug erkennt kann es schwer sein, da wieder raus zu kommen... Ich kann nur vom menschlichen reden weil ich mich mit Medizin und Psychologie nicht auskenne.. die Krankheit erkennt man relativ spät und wahrscheinlich eher selbst als ersters bevor es andere erkennen.
bin mir nicht sicher, ob's ueber die gene/dna vererbbar ist, aber wenn die eltern depressiv sind, schlaegt sich das sicher der erziehung der kinder nieder und diese bakomen dann auch eher negative denkweisen mit, die dann auch zur depression fuehren koennen...
sicher ist auf jeden fall das Kinder vieles Mitbekommen auch wenn es die Eltern "von den Kindern fernhalten" wollen. Seis bei einer Scheidung oder bei der Depression eines Elternteils. Und Kinder reden manchmal nicht offen darüber. Ich glaube auch das dies oft zu einer negativen Denkweise führen kann.
...kein Baby kommt depressiv auf die Welt. Also wenn als Kind depressiv, waren die Eltern die Ursache und Auslöser (größbsten und schlimmsten Schäden werden zw. 0-3 angerichtet). Wie können die Eltern, wenn selbst depressiv, das Kind als solches erkennen?
Das kann nur einer von Aussen, einer der nicht betroffen ist.
Lt. Erhebungen würde aber die Psychologie (eingeschlossen Psychologen und anderen Ärzten, da von Beruf/Bildung unabhängig) 95 % der "Normal-Bürger" in Wirklichkeit als wahnsinnig und geistig/seelisch krank einstufen.
Ein Dilemma, ein schwer aufzulösendes!
Ich würde nicht sagen die Eltern sind Ursache.. sondern die Eltern sind Ergebniss einer noch größeren Ursache.. und zwar unserer Gesellschaft.. Kinder werden von unserem System (Politik, Medizin, Medikamente, Pathologie, Religion, Wissenschaft, Wirtschaft, Erfolgsdenken, Geld, Werbung, Medien, PR und Public Affairs) krank gemacht.
Das ist meine Meinung
was Sie irgendwo einmal <aufgeschnappt haben:-)
Wie kommen Sie darauf dass die ELTERN also, beide depressiv sind?
Es gibt eine PPD und die Wochenbettdepression... ausschließlich bei der MUTTER, eigentlich eh logisch, (außer für Sie?) die sich auf das Baby ab dem 1.Tag an ungünstig auswirkt.
Ihre Einwürfe eignen sich, wie immer, hervorragend der Belustigung:-))
sonntags zum kollektiven tabletten schlucken und anschließendem positiv denken verpflichten!
dann sinkt die selbtmordrate gegen null - alle freuen sich ständig, finden sogar ihren job als ...(will jetzt niemanden diskriminieren) super und unsere größten probleme sind gelöst.
zum Glück besteht unsere Umwelt ja aus Flüssen mit Erdbeersirup, Einhörnern die Schmetterlinge pupsen und gebratenen Gänsen die einem ins offene Maul fliegen!
Samma uns ehrlich - als Jungendlicher mit halbwegs Interesse am Weltgeschehen kann man heutzutage nurnoch Depressiv werden..!
verharmlosen? nie und nimmer!!!!
mir ist durchaus bewusst das Depressionen eine (heruntergespielte) Krankheit sind..
Nur würde ich nicht behaupten das Umweltaspekte nie Verursacher sein können - dazu ist das menschliche Wesen und Sein zu stark mit seiner Umwelt verbunden!
Die Außenwelt kann genausogut auslösen wie sie verursachen kann..
Die gibt es nicht.
Depression ist der Ausdruck einer gestörten Seele, und das immer. Kein rein körperlicher Defekt, nicht einmal durch Medikamene, kann das bewirken.
Depression als Krankheit und nicht als Störung einzustufen, ist falsch. Warum? weil dann Grenzen gezogen werden, ab wann eine Depression Krankheit ist. Dann ist alles, was unterhalb dieser Schwelle liegt, keine Krankheit, also keine Depression.
Und dann bleiben alle diese Fälle unbeachtet. Ich kenne mehrere solcher Fälle.
Auslöser für Depris können weit zurückliegen. Bei Kindern kann sogar die Enttäuschung der Eltern über das Geschlecht des Babys dazu führen.
Über seelische Störungen sollte sich die Medizin viel umfassendere Gedanken machen.
sorry, fuer mich ist jeded krankheit eine stoerung oder ein 'defekt' - ob jetzt psychisch oder physisch (ja, auch eine grippe ist eine stoerung im korper - durch viren ausgeloest = etwas nicht ganz ordnugsgemaess verlaufendes). wo ist denn da der unterschied?
...wenn astemp79 nicht die selbe tote Propaganda- Ka**e auswendig gelernt hat, dann ist er nicht so gut wie Sie? (Ihr krankes Verhaltensmuster aus dem Leistungs-haben-System, Achtung!)
astemp79 wird mehr Menschen helfen mit seinem spontanen Gefühls-Zugang (eigentlich aus dem Unterbewusstsein und durch pers. Erfahrung kommend), als Sie mit dem gehorteten Wissen ("mein Schatz" aus Herr der Ringe...läutet es?) das für Sie wie ein wertvoler Besitz ist, aber tot und wertlos für Sie und andere! (davon spricht auch Marx)
Sie, black swan haben das Thema hier und wahrscheinlich im Leben verfehlt! Tut mir leid!
Fangens jetzt an mit Selbt-Befreiung, denn je älter desto einigefahrener und je mehr das Gefühl etwas (gesammeltes Wissen = Besitz) zu "ve
wenn Sie das nicht mehr alleine bewältigen können, gibt es Hilfe.
Also bitte erzählen Sie mir etwas von den Klassifizierungen .... oder lösen bei ihnen Detailfragen schon Panikattacken aus.
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