9.000 Menschen übten sich heuer im Autofasten

21. April 2011, 10:35
6 Postings

Verdoppelung der Unterstützer - Forderung nach Verbesserung bei Öffis

Graz - Mit 9.000 Teilnehmenden eine Verdoppelung der Beteiligung gegenüber dem Vorjahr kann die Initiative "Autofasten" der Katholischen und Evangelischen Kirche heuer verzeichnen. Die Teilnahme sei für viele bereits "zur liebgewonnenen Tradition geworden", erklärte Organisatorin Hemma Opis-Pieber, Umweltreferentin der Diözese Graz-Seckau, in einer Bilanz. Die am Aschermittwoch gestartete Aktion geht am Karsamstag zu Ende.

Mit ein Erfolgsgeheimnis könnte die heuer erfolgte Vereinfachung des Zugangs durch Umstieg auf ein Unterstützersystem sein: So war es für "Stammfaster" nicht mehr notwendig, sich neu anzumelden. Die seit 2005 durchgeführte Initiative kommt ursprünglich aus Deutschland und verknüpft den Verzicht aufs Auto mit Schöpfungsverantwortung und dem - möglichst nachhaltigen - Umstieg auf umweltfreundliche Mobilität. Dabei reicht die Palette vom Carsharing bis zum Urlaub mit Öffis und der Wiederentdeckung des Fahrrades als Alltagsverkehrsmittel bis zum gemeinsam mit den Kindern absolvierten Fußweg zur Schule.

Für ein besseres Öffi-Angebot

"Autofasten ist ein wichtiger Beitrag zu einem zukunftsfähigen Lebensstil und ein modernes Element christlichen Fastens", betonte Ernst Sandriesser, Sprecher der kirchlichen Umweltbeauftragten. Verbunden mit der Bilanz ist die seitens der Teilnehmenden vielfach geäußerte Forderung nach Verbesserung des Öffentlichen Verkehrsangebots. (APA)

Share if you care.